Leserforschung

28. April 2015 06:05; Akt: 28.04.2015 06:11 Print

20 Minuten überdauern einen ganzen Tag

Wie lange dauert es eigentlich, bis eine Zeitungsausgabe im Altpapier landet? Und reisen einzelne Exemplare wirklich quer durch die Schweiz?

Von der Druckerei bis ins Altpapier-Grab: der lange Weg einer 20-Minuten-Zeitung quer durch die Schweiz. (Video: Roland Schäfli/Brigitte Büchel/Lorenz von Meiss)
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20 Minuten erreicht schweizweit 2,709 Millionen Nutzer (Leser pro Ausgabe und Unique User pro Tag). Dies belegt die neueste Ausgabe der Total-Audience-Studie der WEMF AG für Werbemedienforschung, welche die Reichweiten von kombinierten gedruckten und digitalen Angeboten in der Schweiz misst. Die täglichen Printausgaben und News-Portale von 20 Minuten bilden damit zusammen weiterhin das stärkste redaktionelle Medienangebot der Schweiz und zählen im Vorjahresvergleich stolze 77‘000 Leserinnen und Leser mehr.

20 Minuten und 20minuten.ch zusammen erreichen täglich 1,937 Millionen Leserinnen und Leser, was im Vorjahresvergleich einer Zunahme von 30‘000 Leserinnen und Lesern entspricht. 20 minutes und 20minutes.ch konnten die Leserzahlen um 34‘000 auf 677'000 steigern. 20 minuti und tio.ch erreichen täglich total 136'000 und damit 18‘000 Leserinnen und Leser mehr.

Dieser Erfolg schlägt sich auch im Umsatz und Ergebnis nieder. 20 Minuten verzeichnete 2014 das beste Ergebnis seit der Gründung im Jahr 1999. Das Wachstum im digitalen Angebot konnte die strukturell bedingten Rückgänge im Printgeschäft überkompensieren. Bei einer national verbreiteten Auflage von 709‘851 Exemplaren wird in der Deutschschweiz jedes Exemplar rund dreimal gelesen.

Wir begleiten eine Zeitung von der Druckerei bis zur 20-Minuten-Box

Wir haben eine einzelne Zeitung auf ihrem Weg durch die Schweiz begleitet: Wie die schweren Papier-Bündel die Druckerei verlassen und in der Nacht von 150 Chauffeuren selbst auf entlegene Bahnhöfe verteilt werden.

In 2390 Zeitungsboxen allein in der Deutschschweiz finden frühmorgens dann die ersten Leserinnen und Leser die druckfrische Ausgabe. Sie tragen ihr Leibblatt in den Zug und lassen die Lektüre dort für den nächsten Leser liegen. So begegnet das von uns markierte Exemplar mehreren Pendlern, die alle aus ganz unterschiedlichen Gründen zu 20 Minuten greifen – bis letztlich der Zeitung das letzte Stündlein schlägt, wenn das Zugpersonal aufräumt.

(ros)