UBS-Krise

01. April 2009 13:35; Akt: 01.04.2009 13:46 Print

Jeder zweite UBS-Lehrling landet auf der Strasse

Schwere Zeiten für Lehrlinge der UBS: Die Bank beschäftigt die Hälfte ihrer 263 Lehrlinge nach dem Abschluss im Sommer nicht mehr weiter. Dies bedeutet aber nicht, dass die andere Hälfte fest angestellt wird.

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«Zurzeit ist das Marktumfeld schwierig. Wir versuchen trotzdem, so viele Lehrlinge wie möglich weiterzubeschäftigen», bestätigte UBS- Sprecher Andreas Kern am Mittwoch einen Bericht des Internet-Portals «Tages-Anzeiger.ch/Newsnetz».

Auf eine Festanstellung freuen können sich die auserwählten Lehrlinge trotzdem nicht: Die 50-Prozent-Quote will die UBS erreichen, indem sie einerseits rund 80 Plätze in einem internen Förderprogramm für hochqualifizierte Abgänger vorsieht. Für die restlichen Abgänger würden befristete Arbeitsverträge für neun Monate einführt.

Lehrabgänger sollen bei Festanstellungen bevorzugt werden, sagte Kern weiter. Die Zahl der Lehrstellen werde nicht abnehmen und auch dieses Jahr 300 betragen. In den vergangenen Jahren hatte die Bank im Durchschnitt noch 80 Prozent der Abgänger übernommen.

(sda)

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