Botellón-Debatte

20. August 2008 23:03; Akt: 21.08.2008 13:34 Print

Jungsozialisten rufen zu Teilnahme an Botellón auf

von Nico Menzato - Jungsozialisten outen sich als Botellón- Fans. Die Partei ruft dazu auf, die Verbote zu missachten.

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Die Stadt Genf hat das für Freitag geplante Trinkgelage bewilligt. Die Organisatoren versprachen Massnahmen, damit es nicht zu Auswüchsen kommt. Die Stadt stellt im Gegenzug WCs zur Verfügung. Lausanne hingegen duldet die geplanten kollektiven Saufveranstaltungen nicht, Zürich verweigert ebenfalls eine Bewilligung. Komatrinker müssten all­fällige Sanitätseinsätze selber berappen.

Dies passt der Juso ganz und gar nicht: Die Partei ruft trotz den Verboten zur Teilnahme an den Botellones auf. «Anstatt gleich mit strafrechtlichen Konsequenzen zu drohen, würde es Sinn machen, nach konsensfähigen Lösungen zu suchen», so Juso-Präsident Cédric Wermuth. Kommerzielle Massenbesäufnisse wie etwa die Street Parade würden sowieso stattfinden. Wenn die Jugendlichen nun selber, ohne Kaufzwang und ohne Profit­interessen der Verantwortlichen etwas organisieren wollen, stellen sich die Städte quer, bedauert Wermuth – und fragt sich, wieso die Städte nicht mit Jugendarbeitern und der Drogenprävention vor Ort kämen.

Derweil hat das Botellón-Fieber auch das Tessin erreicht. In Bellinzona soll am 20. September ein Trinkgelage stattfinden.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pascal am 20.08.2008 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Humor

    Ich finde diese Ex-68er Klasse! Haben die doch in Ihrer Jugend Sex & Drugs überall proklamiert und ein bisschen randaliert! Gerade diese Leute stören sich an biertrinkenden Jugendlichen..

  • Hansli am 19.08.2008 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Theater

    Was soll dieses Theater? Nachdem in der Schweiz das Rauchen komplett verboten wird kann doch wirklich voll gesoffen werden. Das kostet nichts und gibt keine Kranken. Die Politiker freuts.

  • glai-basler am 21.08.2008 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Sollen die sich doch Besaufen.

    Jene Jugendliche die da mitmachen und sich besaufen fallen allen anderen Jungen mit der Zeit als Arbeitskonkurrenz weg. Denn die Nachwirkungen eines Suffs sind ja auch Montags noch zu sehen. Wenn einer seine Stelle deshalb verliert, nicht gleich volle Arbeitslosen- oder Sozial-Gelder fliessen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sarah am 31.08.2008 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    =)

    Ich war gestern da und es war gemütlich. Es ist nirgeds wirklich aus dem Ruder gelaufen und niemand hat grossen Schaden davon getragen. Ausserdem habe ich dort sehr viele neue Leute kennen gelernt!

  • Joggeli vo Züri am 30.08.2008 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Prost

    S'neu Rivella isch vill besser als ALK und häsch kein schwere Chopf am Morgä!

  • Hansjürg am 29.08.2008 21:42 Report Diesen Beitrag melden

    Halb so wild

    Wenn die harte Drogenszene auf der Schützenmatte toleriert wird, ist es irrwitzig die Versammlung von Jugendlichen, die auf einem öffentlichen Platz preiswerten Alkohol konsumieren wollen, zu verbieten. Wenn sich alle schön orange anziehen, wird auch der Herr Tschäppät wieder Freude haben...

  • Stefan am 23.08.2008 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Freizeitbeschäftigungen mehr

    Das Problem ist, dass die heutigen Jugendlichen keine sinnvollen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen mehr haben. Es gäbe so viele Möglichkeiten, in einem Verein mitzumachen oder in der Pfadi, Sport zu treiben etc. Dann kämen sie nicht auf eine so hirnrissige Idee, ein Massenbesäufnis zu organisieren.

  • Roman am 23.08.2008 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    freunde seit fröhlich.. feiert das leben

    ich danke den medien fürs anheizen des Botellón! nun weiss ich wenigsten auch wann und wo das ganze stattfinden soll. habe jetzt schon mächtig durst...proscht und der tschäppu soll das ganze nur nicht zu eng sehn. denn wenn nicht gerade eine EM in der stadt ist , ist bern langweilig.