Wie gehts weiter?

21. September 2012 14:02; Akt: 21.09.2012 15:17 Print

Aeppli muss vor Kommission aussagen

von J. Pfister - Der Fall Mörgeli wirft auch nach der Kündigung Fragen auf. Am Donnerstag müssen Bildungsdirektorin Regine Aeppli und Uni-Rektor Andreas Fischer vor der Aufsichtskommission des Kantonsrats antraben.

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Müssen nächsten Donnerstag vor der Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit Stellung nehmen: Uni-Rektor Andreas Fischer und Regierungsrätin Regine Aeppli. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

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Die Entlassung von Christoph Mörgeli als Museumskurator hat für die Universität Zürich ein Nachspiel. Wie FDP-Kantonsrat Hans-Peter Portmann gegenüber 20 Minuten Online sagt, müssen sowohl SP-Regierungsrätin und Universitätsratspräsidentin Regine Aeppli als auch Universitätsrektor Andreas Fischer nächsten Donnerstag vor der parlamentarischen Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit (ABG) des Zürcher Kantonsrats vorsprechen. «Wir wollen die genaue Faktenlage klären und dazu möchten wir die beiden direkt befragen», so Portmann. Dabei handle es sich aber noch um keine Untersuchung.

Diese könnte die Aufsichtskommission einleiten, falls die Aussagen von Aeppli und Fischer weitere Fragen aufwerfen. «Momentan ist es noch kein Thema, dass wir selber aktiv werden», sagt Kommissionsmitglied Portmann. Doch auch wenn sich die ABG gegen eine Untersuchung entscheidet, ist eine solche noch nicht vom Tisch. Die SVP als Fraktion kann im Kantonsrat eine Untersuchung verlangen, genauso wie ein Bürger eine Aufsichtsbeschwerde einreichen kann.

Einsprache womöglich schon am Montag

Bei der SVP ist bereits klar, dass sie aktiv wird. Der Zürcher SVP-Fraktionschef Jürg Trachsel bestätigt die Aussage von Kantonalpräsident und Nationalrat Alfred Heer, dass die Partei eine Untersuchung verlangen wird. «In der medizinischen Fakultät liegt vieles im Argen und es ist nun an der Zeit, sie genauer zu durchleuchten», sagt Trachsel. Die SVP-Fraktion wolle entweder an der Kantonsratssitzung vom kommenden Montag oder in der Woche darauf ihren Antrag stellen. Es müsse so schnell wie möglich gehandelt werden.

Die Aufsichtskommission muss einen solchen Antrag zwar prüfen - es bleibt ihr aber überlassen, ob sie danach aktiv wird oder nicht.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ernesto Irniger 5603 Staufen am 21.09.2012 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublicher linker Mainstream

    was sich hier die Uni leistet ist fatal und dumm.27 jahre im Dienst und dann so etwas. Herr Mörgeli bleiben sie starck und wehren sie sich, denn nur wenige Menschen haben eine solche Linie und keine Angst vor der nackten Wahrheit. Man muss sie alle entfernen wenn man anders ist als die falschdenker aus dem linken Lager.

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  • cs us ch am 21.09.2012 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    neutrale berichte

    vermutlich wird von den medien eh wieder zu gunsten der sp berichted. ich hoffe die kommission ist tatsächlich neutral. so wir die schweiz eigentlich seim sollte.

  • kein politiker am 21.09.2012 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Kantonsratsitzung

    Ist das wirklich die Aufgabe der Parteien, sei es SVP/FDP oder SP diese Kündigung zu politisieren??? Dies geht doch nur die Univeristät Zürich und Herrn Mörgeli etwas an.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas Brotschi am 21.09.2012 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Rücktritt von Frau Aeppli

    Frau Aepplis Verhalten ist absolut inakzeptabel und skandalös. Mit ihrer öffentlichen Diffarmierung am TV bereits vor Mörgelis Entlassung, hat sie sich disqualifiziert. Man sollte ihr den Rücktritt von ihrem Amt nahelegen, alles andere wäre unglaubwürdig.

  • Daniela Valsecchi am 21.09.2012 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Medien

    ...schon mal festgestellt, wie oft das SVP im Text vorkommt und wie oft SP.....lustigerweise wird bei SVPler immer auch gleich mit seinem Namen die Parteizugehörigkeit mitgeliefert...bei den SPler ist dies nicht so. Medien können halt auch so Gewicht und Dramaturgie verleihen.

  • Darth Vader am 21.09.2012 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Das Imperium schlägt zurück :)

    Jemandem wurde gekündt, weil ÜBER JAHRE, wenn nicht Jahrzehnte die Arbeit nicht ordentlich erledigt wurde. Wo ist das Problem? In der Privatwitschaft wird nicht lange gefackelt, bei Mörgeli dauert's Jahre. Und der Lohn fliesst noch ein halbes Jahr. Macht ja nichts, der Steuerzahler richtet's.

    • I.N.Sider am 21.09.2012 16:44 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig!!

      Andere haben alle 3Monate eine Beurteilung, oder manchmal sogar nicht mal das! Wer dann noch -nach einer Fristlosen Kündigung(!)- 1-3Monate Lohn beziehen kann, hat in der tat einen wirklich guten Arbeitgeber verloren.

    • Hans am 21.09.2012 17:40 Report Diesen Beitrag melden

      Alle Fakten kennen, bitte !

      Wie wirst Du dies nun beurteilen können? Du glaubst auch jedem der was erzählt. Noch nie etwas gehört von Sympathie und Antipathie, besonders im politischen Leben sehr verbreitet.

    • Gerhard B. am 21.09.2012 18:27 Report Diesen Beitrag melden

      Sind Sie sicher dass es

      genau so war?!

    • Albin Indergand am 21.09.2012 19:23 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht-Pflichterfüllung

      Höchste Zeit! Man war gegenüber CM zulange nachsichtig

    einklappen einklappen
  • kein politiker am 21.09.2012 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Kantonsratsitzung

    Ist das wirklich die Aufgabe der Parteien, sei es SVP/FDP oder SP diese Kündigung zu politisieren??? Dies geht doch nur die Univeristät Zürich und Herrn Mörgeli etwas an.

  • Einfach Ich am 21.09.2012 15:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ... Und tschüss...

    Jeder Angestellte in der Privatwirtschaft haette sich wohl schon glücklich schätzen muessen so eine 6monatige Chance zu erhalten! Somit: Auftrag nicht erfüllt - und tschüss! Auch fuer SVPLer ...