Ferien-Beginn

02. Juli 2014 21:40; Akt: 03.07.2014 10:10 Print

Am Wochenende droht die Monster-Blechlawine

In 19 Schweizer Kantonen sowie in Deutschland und Holland beginnen am Wochenende die Ferien. Das wird zu kilometerlangen Staus vor den bekannten Nadelöhren führen.

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Die Karte zeigt, wo am Wochenende das Staurisiko am höchsten ist. (Bild: Viasuisse)

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Nur die Aargauer und die Zürcher müssen noch warten: In den anderen Kantonen der Schweiz beginnen am Wochenende die Schulferien – oder laufen bereits seit einer Woche. Auch bei unseren nördlichen Nachbarn werden dieser Tage fleissig Koffer gepackt: Im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen beginnen ebenfalls die Ferien, ebenso in der nördlichen Provinz der Niederlande.

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Ab Freitag rollt also eine Blechlawine durch die Schweiz. Eine Sprecherin des Verkehrsdienstes Viasuisse sagt: «Erfahrungsgemäss werden sich die Autos auf rund 10 Kilometern vor dem Gotthard stauen.» Dies bedeute eine Wartezeit von bis zu zwei Stunden. Erfahrungsgemäss dürfte der Samstag Spitzenreiter werden: «Besonders lang werden die Blechschlangen um 8 Uhr bis um die Mittagszeit, danach flacht es etwas ab.»

Gemäss Viasuisse werden aber bereits ab Freitagmittag die grössten Reisewellen erwartet – bis weit in die Nacht. In der Nacht auf Samstag könne der Stau vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen sogar die ganze Nacht lang bestehen bleiben.

San Bernardino oder Gotthardpass?

Die Fahrt über den Gotthardpass als Ausweichroute empfiehlt sich derzeit nur am Wochenende. Während der Woche kommt es in der Schöllenenschlucht zwischen Göschenen und Andermatt wegen einer Baustelle zu Verkehrsbehinderungen.

Weitere Behinderungen werden auf der A2 im Bereich des Belchen-Tunnels, im Dauerbaustellenbereich der A1/A2 zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal sowie vor Grenzübergängen erwartet.

In der Westschweiz wird die A1 zwischen Lausanne und Genf, die A9 zwischen Lausanne und Martigny sowie die Simplonpassstrasse stark befahren sein, wie der Verkehrsdienst Viasuisse schreibt.

Alternativrouten benützen

Als Alternative zur A2 schlägt Viasuisse die San-Bernardino-Route über die A13 von Chur nach Bellinzona, die Fahrt über den Grossen St. Bernhard vom Wallis nach Aosta in Norditalien oder das Verladen des Fahrzeuges am Lötschberg vor.

Viasuisse empfiehlt zudem, die Fahrt in den Urlaub um ein bis zwei Tage nach vorne oder nach hinten zu verschieben oder schon in der Nacht loszufahren.

(num/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Geniesser am 02.07.2014 23:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es fehlt bei der Umfrage die Rubrik:

    Ich gehe nicht weg, denn ich wohne so schön wie in den Ferien und geniesse die Sommerzeit zu Hause am Waldrand mit Vogelkonzert!

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  • Iain123 am 02.07.2014 23:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder...

    ...der dieses Wochenende im Stau am Gotthard steht ist ein Opfer der Gesellschaft und hat es verdient dort seine Zeit zu verbringen. Mir persönlich wäre die Zeit zu schade. Aber danke gibt es euch liebe 0815-ler!

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  • Thom am 02.07.2014 23:31 Report Diesen Beitrag melden

    Süden

    Nach Italien? Dorthin würde ich eh nicht fahren, weil wir nicht willkommen sind. Denkt daran, was passiert, wenn der CH-Kleber fehlt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kein linker am 03.07.2014 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Her mit der

    zweiten Röhre!

  • Beni S. am 03.07.2014 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Grimsel und Nufenen

    Es gibt noch einen Weg: Man nehme den Grimsel und danach den Nufenen-Pass. Klar. Man ist um einiges länger unterwegs. Aber dafür mit einer sehr interessanten und wunderschönen Gegend. Da beginnen die Ferien schon im Auto. Wenn man aber an der Fahrzeit die 2 Stunden Stau abzieht, macht es gar nicht mal mehr soviel aus.

  • bündner am 03.07.2014 15:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    haha

    Und alle halbschlauen unterländer fahren wieder um die selbe zeit loos...

  • Orangscheli :) am 03.07.2014 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    norden

    wir fahren in den Norden. Bisher hatten wir höchstens stockender Verkehr in Deutschland bei Baustellen.

  • DinChef am 03.07.2014 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Azyklisch leben

    Wer kann, sollte azyklisch leben. Ich bin schon seit einer Woche im Ticino und gehe, sobald die Schwemme an Menschen hier unten angekommen ist, wieder rauf. Dort warte ich, bis sie zurückkommen, um gleich wieder runterzufahren. So habe ich überall und jederzeit genügend Raum und Frieden für mich ;-). Selbstständigkeit sei Dank!

    • Frühpensionär am 03.07.2014 15:51 Report Diesen Beitrag melden

      Möglichkeiten nutzen......

      Auch ich bin bereits im Tessin und fahre in etwa einer Woche (nicht am Wochenende) wieder zurück. Geniesse die staufreie Autofahrt und denke keinen Moment an die Stauer!

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