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12. Februar 2014 08:29; Akt: 12.02.2014 08:51 Print

Amnesty wirbt mit Lara – Verband schreitet ein

Amnesty Schweiz postet ein Bild von Lara Gut auf Facebook – und bekommt deshalb Ärger mit Swiss Olympic. Grund: ein Werbeverbot.

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Diesen Eintrag musste Amnesty Schweiz kurz darauf löschen. (Bild: Nordwestschweiz)

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Amnesty Schweiz postete eine Bild-Kombination mit Lara Gut auf Facebook: einmal als strahlende Siegerin nach einem Rennen, einmal als Sommermädchen mit einem Plakat von Amnesty in den Händen. Darauf steht: «Ich will, dass Gewalt gegen Frauen gestoppt wird.»

Das sorgte für Unmut bei Swiss Olympic, wie die «Nordwestschweiz» heute berichtet. Denn die Regel ist klar: Während der Spiele dürfen Organisationen und Firmen mit Olympiateilnehmern keine Werbung machen, es sei denn, sie sind offizielle Partner von Swiss Olympic, des IOC oder des Organisationskomitees. Und das ist Amnesty nicht.

Ein Sprecher sagt gegenüber der Zeitung: «Amnesty muss das Bild von Facebook wegnehmen.» Ansonsten drohten Konsequenzen – vor allem für Lara Gut, da sie mit ihrer Unterschrift bestätigte, dass nicht mit ihr geworben wird.

Bei der Menschenrechtsorganisation ist man sich zunächst keines Fehlers bewusst. Eine Pressesprecherin sagt zur «Nordwestschweiz»: «Das Bild stammt aus einer Kampagne vor zwei Jahren, die im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums von Amnesty International entstanden ist.» Schliesslich aber löschte Amnesty Schweiz das Bild von Facebook. «Wir wollten Lara Gut in keiner Art schaden», begründet die Sprecherin.

(num)