«Übertrieben ambitioniert»

26. Mai 2019 03:11; Akt: 26.05.2019 03:11 Print

Aufgaben des Mathe-Tests waren zu schwierig

Der erste landesweit durchgeführte Schülertest wird kritisiert: Nicht die Schüler hätten versagt, sondern die Prüfer.

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Das schlechte Abschneiden beim ersten landesweit durchgeführten Schülertest liegt weniger an inkompetenten Schülern, sondern an den gestellten Aufgaben, berichtet die «SonntagsZeitung».

Die Mathe-Aufgaben waren schlicht zu schwierig, wie ein Gutachten des Luxemburger Zentrums für Bildungstests ergab. Der Audit Report im Auftrag der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) kritisiert die Mathematik-Aufgaben als «übertrieben ambitioniert».

Die Schweizer Mathe-Ambitionen seien «im internationalen Vergleich sehr, wenn nicht sogar extrem hoch». Entsprechend hätten «kaum zwei Drittel der Schüler die Minimalanforderungen erreicht haben».

(roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • D.S. am 26.05.2019 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist der Test?

    Wäre natürlich sehr interessant diesen Test zu sehen. Hätte mir gerne ein Bild über die ambitionierten Aufgaben gemacht.

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  • abc am 26.05.2019 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einheitlich Aufgaben?

    Waren die Aufgaben nicht einheitlich? Was war in Basel anders?

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  • PJ am 26.05.2019 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Zeit für Bildung

    Tests sind gut, sollten aber realistisch sein. Doch ich bezweifle trotzdem, dass der Durchschnitt der Schüler "gut" ist sprich mit dem Ausland mithalten kann. Hört endlich auf die Kinder zu verweichlichen! Eine gute Bildung ist wichtig! Gerade in der heutigen Zeit. Wir waren auch Kinder, gingen zur Schule und mussten LERNEN.. Nicht die Schule ist das Problem sondern die Freizeitaktivitäten sprich das Handy/Gamen.. Und teilweise die fehlende Unterstützung im Elternhaus.. Das Leben (Berufs-) ist hart und kein Ponyhof. Und die Konkurrenz schläft nicht! Also traut euren Kindern was zu...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gb am 27.05.2019 21:10 Report Diesen Beitrag melden

    Gb

    Das ein Test zu schwer ist, sei absurd. Die Schüler werden von den Lehrern unterrichtet und es gibt einen Lehrplan. Demnach liegt es wohl an den Schülern. Mit den Grundlagen kann man auch komplexe Aufgaben lösen.

  • Prof. Schlaumeier am 27.05.2019 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Deutsch für du

    Entsprechend hätten «kaum zwei Drittel der Schüler die Minimalanforderungen erreicht haben»? Da hapert es wohl nicht nur an Mathe-Kenntnissen?

  • Bebbi im Ausland am 27.05.2019 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wir können die Test ja immer weiter

    nach unten anpassen. Am Schluss haben wir nur Supergenies. Basel verwundert mich gar nicht. Ganze Quartiere sprechen kaum Deutsch, Schule ist nur eine lästige Pflicht - sonst gibt es weniger Geld vom Sozialamt. Die durchmischten Klassen sorgen dafür, dass sogar gute Schüler sind nach unten orientieren. Leistung lohnt sich ja nicht mehr. Wer Nachhilfe bekommt, ist im SoziBasel sowieso suspekt; das ist gegen die Chancengleichheit. Macht nur weiter so. Eines Tages zieht die Chemie weg, weil es keine gescheiten Basler mehr gibt! Die kommen heute schon mehrheitlich aus den Nachbarländern.

  • ddgg am 27.05.2019 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Schulsystem hinterfragen?

    Meiner Meinung nach basiert unser ganzes System zu sehr auf dem (Auswendig-) Lernen - und viel zu wenig auf dem Verstehen der Materie. Die Gewichtung ist so gelegt, dass man mit den Lernfächern gut durchkommt und sich die Lücken bei den Verständnisfächern leisten kann. Das endet darin, dass unsere Mittel-/Hochschulen sehr gut besucht sind - aber nicht unbedingt durch die intelligentesten Schüler.

  • Julio Shim am 27.05.2019 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Google und co

    Kein Wunder kann man heute alles im Netz finden und der Rechner ist auf Handy. Zudem sind Kids heutzutage zu unselbstständig, das mindert auch das Interesse an Neuem.