FV-Dosto

06. November 2019 19:56; Akt: 06.11.2019 19:56 Print

«Man unterschätzt immer etwas bei solchen Zügen»

Der neue Fernverkehrs-Doppelstockzug mache gute Fortschritte, sagt der Schweizer Bombardier-Chef. Alle Beteiligten hätten das Projekt unterschätzt.

Bombardier-Chef Stéphane Wettstein sagt, warum der FV-Dosto ein guter Zug ist und ob Arbeitsplätze gestrichen werden. (Video: ehs)
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Der neue Fernverkehrs-Doppelstockzug, den Bombardier für die SBB baut, ist immer wieder in den Schlagzeilen. Neben der jahrelangen Verzögerung der Züge macht er auch von sich reden, weil die Zahl der Störungen nach wie vor höher ist als bei anderen Zügen und weil der Zug stark schwankt.

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Bis im Frühling werde der Zug die Anforderungen der SBB erfüllen, versprach der Schweiz-Chef von Bombardier, Stéphane Wettstein, am Mittwoch. Nun will Bombardier die Pendler auf einer eigenen Website informieren. Weil der Zug ein zu schlechtes Image in den Medien hat? «Gewisse Dinge und Begriffe werden vermischt und nicht immer richtig verstanden», sagt Wettstein zu 20 Minuten.

Warum er das Projekt unterschätzt hat und wie es mit Bombardier in der Schweiz weitergeht, erfahren Sie im Video-Interview.

(ehs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alexander65 am 06.11.2019 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unterschätzt???

    Sollte man vielleicht besser Profis ran lassen?

    einklappen einklappen
  • Pascal Brun am 06.11.2019 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versprechen

    Nicht nur versprechen, man muss auch mal abliefern. Das ewige Vertrösten bringt meiner Meinung nach nix und wird auch nicht das Image des Zuges verbessern...

  • Tell's Lady am 06.11.2019 20:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Manager

    Aha! Wir haben gewisse Dinge nicht richtig verstanden. So, so, jetzt wissen wir, wer schuldig ist. Danke, Herr Manager!

Die neusten Leser-Kommentare

  • René am 07.11.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Stadler

    Mit Stadler Rail wäre dies nicht passiert.

  • Cavi33 am 07.11.2019 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Konzept in die Zukunft

    Also schauen wir mal was der Zug am kommenden Samstag nach Chur an Fortschritt bietet . Wenn Bombardier nur noch solche CEO auf Lager hat dann wäre es besser die Firma zu schliessen. Es kann ja nicht sein dass das Wankproblem nicht gelöst werden kann zumal die restlichen SBB Kompositionen seit über 15 Jahren ohne solche Problem im Einsatz sind.

  • Kenner am 07.11.2019 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Italiener

    Bitte Solche Züge wie Italo Besten.

  • KTM-Fahrerin am 07.11.2019 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Kleiner Unterschied

    Die Schweizer Firma 'Stadler Rail' pflegt seriös zu planen, und nicht bloss zu schätzen. Man beschäftigt Fach-Ingenieure und nicht irgendwelche Phantasten und Propheten. Das macht den Unterschied; darum kann Stadler zu seinen Produkten stehen und muss nicht endlos daran herumbasteln, wenn sie fertig sind und nach den üblichen Tests ausgeliefert werden. Was man Rotax-Bombardier lassen muss: Motorräder können sie bauen ! ( KTM, ehemals 'Kronreif und Trunkenpolz, Mattighofen' )

  • AndyS am 07.11.2019 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Testbetrieb

    Der Chef redet alles klein, gibt neunmal schlaue Ratschläge. Währenddessen testet seine Firma Züge im Realbetrieb und "man" muss dann feststellen, dass die Züge noch nicht verkehrstauglich sind. Ich denke etliche im Bundeshaus, bei der SBB und bei Bombardier haben sich die Taschen mit dem "Projekt" voll gemacht. Graturliere für den epic Fail.