25. April 2005 15:03; Akt: 25.04.2005 15:04 Print

Bundespersonal wehrt sich gegen Lohnabbau

Drei grosse Bundespersonalverbände verlangen in einer Petition, dass der Renten- und Lohnabbau beim Bund gestoppt wird.

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Sie wollen den Bundesrat und die Eidgenössischen Räte zur «sozialpartnerschaftlichen Vernunft» bringen.

Die Petition wende sich gegen den drohenden Leistungsabbau bei der Pensionskasse Publica und gegen den Lohn-Entscheid des Ständerates, bei den Löhnen 50 Millionen Franken zu kürzen, schreiben VPOD, garaNto und PVB am Montag in einer Mitteilung. Die drei Verbände bilden die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGP).

Das Bundespersonal verlange mit diesen klaren Forderungen nichts Unmögliches, sondern wolle nur an Versprechen von Bundesrat und Parlament erinnern, heisst es in der Mitteilung weiter. Der massive Stellenabbau demotiviere angesichts der zunehmenden Arbeitslast zusätzlich.

Mit der Petition soll der Bund daran erinnert werden, dass der einst vorbildliche Arbeitgeber wieder ein verlässlicher Sozialpartner werden müsse. Bundesrat und Parlament müssten im Interesse qualitativ hochstehender Arbeit die unnötig harte Spar- und Abbaulinie wieder verlassen, wird gefordert.

(sda)