Schweizer Luftwaffe

24. April 2017 15:19; Akt: 24.04.2017 16:18 Print

Businessjet ohne Funk löste «Hot Mission» aus

Wahlsonntag in Frankreich und ein Flugzeug steuert ohne Funkverbindung auf Paris zu: Ein Businessjet hat über der Schweiz eine «Hot Mission» der Luftwaffe ausgelöst.

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Ein Businessjet ohne Funkverbindung sorgte für einen Einsatz der Schweizer Luftwaffe im Rahmen des Luftpolizeidienstes. Die italienische Luftwaffe informierte am Sonntagmorgen um 10.20 Uhr die Einsatzzentrale Luftverteidigung der Schweizer Luftwaffe, dass sich im Luftraum Südtirol ein Businessjet ohne Funkverbindung befinde. Das Flugzeug war von Beirut nach Paris unterwegs, wie die Luftwaffe in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Einsatzzentrale löste daraufhin eine «Hot Mission» aus, um den Sachverhalt in der Luft zu klären. Aufgrund der Präsidentschaftswahlen in Frankreich alarmierte die Zentrale auch sofort die französische und die deutsche Luftwaffe, nachdem das Flugzeug auf mehrmaligen Aufruf via internationale Notfrequenz nicht reagierte.

Französische Luftwaffe bedankt sich

Um 10.31 Uhr startete im Rahmen eines Luftpolizeieinsatzes in Payerne eine F/A-18 der Schweizer Luftwaffe. Inzwischen sei es aber der Flugsicherung von Zürich bereits gelungen, den Funkkontakt zum Flugzeug wieder herzustellen.

Aufgrund der sicherheitspolitischen Lage entschied sich die Schweizer Luftwaffe, die «Hot Mission» dennoch weiterzuführen. Das Kampfflugzeug sichtete den Businessjet um 10.38 Uhr über der Innerschweiz und begleitet den Jet bis zur Schweizer Grenze.

Die französische Luftwaffe bedankte sich für die Klärung des Falles und sah von eigenen Massnahmen ab.

(mch)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beat Wirth am 24.04.2017 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Supi

    Sackstark, wow! Und das an einem Sonntag! Bin stolz auf euch! Tip top ,weiter so!!

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  • Uschi am 24.04.2017 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FA/18

    Schade habe nichts mit bekommen. Also hat die Luftwaffe auch Sonntags Einsatz. Habe vorhin 2FA/18 gesehen, ist halt cool unsre Luftwaffe

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  • Bettina am 24.04.2017 15:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kosten?

    Ich hoffe, dass der Pilot es Privatjets den Einsatz bezahlen muss... Die haben gefälligst den Funk zu beantworten. Eine Dreistigkeit, sowas!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Corrado Marinaro am 25.04.2017 08:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht ja

    Wow... "die" arbeiten ja alle zusammen, Grenzenübergreifend ... wenn man unseren Politikern zuhört, könnte man das nicht meinen ... bin froh drum, dass die richtigen Leute am "Steuer" sitzen ...

  • Typhoeus am 25.04.2017 05:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kontrolle ist besser

    Zu viel passiert unbeobachtet in der Luft. Wozu hat die Schweiz gute Flieger und Piloten.

  • Reto Werren am 24.04.2017 23:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Öv

    Streicht das Budget im Öv und investiert es in die Luftwaffe.

    • Beführworter am 24.04.2017 23:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto Werren

      Oder noch besser, löst die Grünen und die Linken Parteien auf und investiert das Geld in neue Jets.

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  • Walter Oberli am 24.04.2017 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In der Schweiz

    herscht Meinungsfreiheit. Aber auf die Meinung von Luftwaffen und Armee Gegnern können wir Gedrost verzichten.

  • Fulvio am 24.04.2017 23:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum auf Englisch?

    Soso eine heisse Mission? Ist es auf Englisch besser?

    • Skywalker99 am 24.04.2017 23:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fulvio

      ja, weil es dann jede(r) versteht, der/die in diesem Geschäft tätig ist.

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