Schaden an Langstreckenflugzeug

08. August 2019 20:47; Akt: 09.08.2019 03:44 Print

Unfall am Gate – Edelweiss muss Flüge annullieren

Nach einem Zusammenstoss zwischen zwei Flugzeugen am Flughafen in Vancouver muss die Edelweiss mehrere Flüge umdisponieren.

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Am Flughafen von Vancouver kam es am vergangenen Samstag zu einer Kollision zwischen zwei Flugzeugen an einem Gate. Am Crash beteiligt war auch ein Airbus der Edelweiss.

Die Unfallursache ist unklar. Gemäss kanadischen Medien beschädigte ein Flügel einer Boeing 787 (Dreamliner) von Air Canada das Heck der Edelweiss-Maschine. Diese war unmittelbar nach der Landung an einem Gate parkiert.

Edelweiss-Sprecher Andreas Meier bestätigt den Unfall in Kanada. «Nach der Landung hat ein anderes Flugzeug unseren stehenden Airbus A340 beim Vorbeirollen touchiert. Dadurch wurde ein erheblicher Schaden verursacht.»

Ausfälle im täglichen Flugverkehr

Meier versichert, dass keine Personen zu Schaden kamen. «Die Passagiere konnten den Flieger auf normale Art verlassen.» Zurzeit wird abgeklärt, wie es zur Kollision kommen konnte. Das Flugzeug steht immer noch in Kanada. Laut Meier läuft derzeit die Schadenaufnahme in Zusammenarbeit mit Airbus. Anschliessend werden die weiteren Schritte entschieden.


Durch den Ausfall der A340 kommt es auch im täglichen Flugverkehr zu Änderungen und Annullationen. «Das Ausmass ist noch nicht bekannt», so Meier. Die Fluggäste werden gebeten, sich über die Edelweis-Website zu informieren.

Ein Dutzend Flüge betroffen

Betroffen vom Ausfall des Flugzeugs mit Platz für über 300 Passagiere sind rund ein Dutzend geplante Flüge mitten in der Ferienzeit, wie aus einer Auflistung auf der Webseite der Lufthansa-Tochter hervorgeht. Unter anderem annullierte Edelweiss bis mindestens Dienstag Verbindungen zwischen Zürich und den US-Städten San Diego und Denver aber auch den Seychellen im Indischen Ozean. Auf weiteren Flügen kommen teils andere Maschinen zum Einsatz.

Edelweiss besitzt im Langstreckenverkehr vier Airbus A340 und zwei Airbus A330. Für Kurz- und Mittelstrecken sind zehn Airbus A320 im Einsatz. Zudem steuert bei Bedarf auch die grössere Schwester-Airline Swiss Flugzeuge und Crews bei. Nun wird täglich geprüft, welcher Ausfall den geringsten Einfluss für die Passagiere hat.

(fss/chk/sda)