Montlingen SG

11. Februar 2019 15:18; Akt: 11.02.2019 15:18 Print

«Ich rannte sofort zu den Tieren»

Am Sonntag ist eine Kaltfront über die Schweiz gezogen. Diese brachte den Winter wieder zurück ins Land.

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Sturm Uwe hat Schäden in Montlingen SG bis zu 20 Häuser beschädigt. (11. Februar 2019) Zwei davon sind nun unbewohnbar. Der Schaden kann laut Kantonspolizei noch nicht beziffert werden. Ein Baum stürzte beim Kannefeldplatz in Basel auf die Strasse. Sturm Uwe hat den Garten eines Leser-Reporters aus Mumpf AG gehörig durcheinander gewirbelt. Wie auch in In Ettingen BL. Der Basler Marktplatz nach dem Sturm. In Grindel SO deckten starke Winde kurz nach dem Mittag Ziegel vom Dach eines Lesers. «Kurz darauf kam eine weitere Böe, die weitere Teile des Dachs hinuntergeweht hat», so der Leser. Der Leser beziffert den Schaden voerst auf circa 10'000 Franken. Er ist froh, dass niemand verletzt wurde. «Uwe hat Basel im Griff», schreibt eine Leser-Reporterin. Dies bestätigt eine Leser-Reporterin, ebenfalls aus Basel: Aufgrund des Durchzugs, den Sturm Uwe verursachte... ...knallte eine Tür so heftig zu, dass dabei sogar Glasscheiben zerbrachen. «Es gab einen richtigen Knall – die Glassplitter steckten sogar in der Wand», so die Leserin. Ebenfalls in Grindel SO stürzte eine Tanne auf eine Strasse. So auch in Frenkendorf BL. Dort ist laut einem Leser-Reporter ein morscher Baum umgestürzt. Er blockierte die Rheinstrasse. Die Feuerwehr konnte sie jedoch räumen. Ein umgestürzter Baum wurde von einem Leser auch in Lörrach (D) nahe der Schweizer Grenze gesichtet. Im Skigebiet Silleren-Hahnenmoos stehen die Bahnen wegen der starken Winde still. Auch in Elm mussten der Bischoflift und die Pleusbahn geschlossen werden. In Niedersachsen riss Sturmtief Uwe den Flügel eines Windrades ab. In der Schweiz wird Uwe am Sonntagnachmittag erwartet. (Archivbild: Vevey VD) MeteoSchweiz hat für weite Teile der Schweiz die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr) erlassen. Auch Meteocentrale warnt vor Sturmböen. Im Flachland sind Böen zwischen 70 und 100 Stundenkilometern möglich, wie Meteonews am Samstag mitteilte. (Archivbild: Genf) In den Bergen sind gar Orkanböen möglich. (Archivbild: Blick von Brunnen SZ aus) Bereits vor gut einem Jahr gab es einen Wintersturm, der deutliche Spuren hinterliess: Anfang Januar 2018 richtete Burglind teils grosse Schäden an. In der Nacht auf Montag wechselt das Wetter dann wieder. Die Schneefallgrenze sinkt, Flocken sind bis ins Flachland möglich.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marsa am 09.02.2019 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nix..

    Oh, ich mach mir keine Gedanken über's Wetter.."i nimes wies chunnt" wenn es stürmisch ist bleib ich drinnen, bei schönem Wetter draussen.. ändern kann man eh nix..

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  • ST am 09.02.2019 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Winterwetter

    Das ist eben richtiges winterwetter ! Besser so als jeden tag nebel!

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  • Opi am 09.02.2019 10:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mann wird älter und schwächer

    Stürmisch und nass. So mochte ich das früher. Jetzt habe ich es lieber trocken und warm.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lex am 11.02.2019 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Orkanböen

    Und wann kommt der erste Tornado? Es wird Jahr für Jahr schlimmer mit den Orkanböen

  • Don Logan am 11.02.2019 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wetterbericht

    Zum Glück kann man das Wetter nicht kaufen, sonst gebe es noch mehr Streit unter den Menschen.

  • Adrian am 11.02.2019 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich so die ersten Fotos...

    ...anschaue, sind ja diese Häuser etwas ausserhalb des eigentlichen Orts. Also wäre das Dorf etwas kompakter und nicht so zersiedelt, hätte die Naturgewalt etwas mehr Platz sich zu entfalten. Ob das nun ein Natur-Wink mit dem Zaunpfahl war betreffend Abstimmungsresultat...?!

  • J.K. am 11.02.2019 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Mhm...

    Zwischen Gossau und Mels?? Auch wenn damit wohl die A13 gemeint ist, finde ich die Beschreibung schon sehr abenteuerlich... In der gesamten Ostschweiz würde es wohl dann fast besser treffen. Die armen Montliger Gefühlt hat es dort nicht viel mehr wie 20 Häuser.

  • Fam Selimi am 11.02.2019 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts passiert

    Allah hat uns in Niederuzwil beschützt unserer Familie geht es gut. An der Lehmwiesstrasse war es ruhig.

    • g ü r ü l t ü l ü am 12.02.2019 00:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Fam. Selimi, gute Nachricht

      Da bin ich aber froh, dass auch Sie bewahrt blieben!

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