Vincent Ducrot

10. Dezember 2019 16:17; Akt: 10.12.2019 16:27 Print

«Manche Entscheide für die SBB werden weh tun»

Vincent Ducrot ist der neue Chef der SBB. Er sagt, was er davon hält, dass er weniger verdient als sein Vorgänger und wie er die Bahn pünktlicher machen will.

Der neue SBB-Chef im Interview.
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Vincent Ducrot ist der neue SBB-Chef. Im Interview mit 20 Minuten sagt der 57-Jährige, wo er die grössten Baustellen sieht. «Bei der Pünktlichkeit ist der Nachholbedarf am grössten», sagt er. Schnelle Lösungen gebe es aber nicht.

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Ducrot bezeichnet sich selbst als «Bähnler». Er werde ein offenes Ohr für die Mitarbeiter haben. Aber: «Es ist schwierig, für alle da zu sein. Ich bin auch Manager. Ich muss auf das Schicksal des Unternehmen achten. Manchmal tut das etwas mehr weh.»

Dass er nach einer Intervention des Bundesrates weniger verdiene als sein Vorgänger Andreas Meyer, störe ihn nicht, sagt Ducrot. «Wenn man auf der Autobahn plötzlich nur noch 110 Kilometer pro Stunde fahren darf, dann muss man das auch akzeptieren.» Wie Ducrot die SBB führen will und welche Pläne er als erstes angehen will, verrät er im Video.

(ehs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Msrcello am 10.12.2019 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Vergnügen und viel Mut und Kraft

    Ob Generation oder nicht. Wichtig ist die Fähigkeit zu führen und mit dem Geld sinnvoll umzugehen. Ehrlichkeit zu bewahren und saubere Lösungen umzusetzen. Lieber keine als nur leere Versprechen. Ein erfahrenes Konzept neu aufzugleisen ist fast nicht möglich. Aber warten wir ab.

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  • Clase am 10.12.2019 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wers glaubt..

    Neue Besen kehren gut. Ändern wird sich kaum etwas... So wie überall.

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  • Marco am 10.12.2019 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Manager-Geplapper

    Es können nicht mehrere Dinge an erster Stelle stehen. Entweder ist es die Pünktlichkeit oder es ist nicht die Pünktlichkeit... Aber eben... Manager... Es muss nur gut klingen. Sinn machen oder gar ernst gemeint sein ist absolute Nebensache.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Aber sicher du! am 11.12.2019 22:49 Report Diesen Beitrag melden

    Aufräumen im Preis-Dschungel.

    Es dürfte endlich wieder mal das Verursacherprinzip auf Preisebene eingeführt werden. Das heisst: wer 15 x dieselbe Strecke fährt, soll prinzipiell 15 x so viel zahlen, wie einer, der sie nur einmal fährt. Meinetwegen kann es einen 'Mengenrabatt' geben, aber die heutigen Unterschiede zwischen Zonen/General-Abo und Einzelbilleten sind untragbar. Auch das Club-Mitgliedsabo (Halbtax) gehört abgeschafft. Und siehe da, plötzlich kann man sich das Bahnfahren wieder leisten. Weil die GA-Nutzniesserbande endlich AUCH bezahlen muss und nicht nur Plätze billig belegt.

  • Dietmar Nigsch am 11.12.2019 21:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SBB Fan

    Ja zuerst die Preise , dann gleich die Senkung der CEOs und Managergehälter die sollten zuerst weh tun !

  • alice am 11.12.2019 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Gerecht

    Hauptsache Sicher durch die Schweiz fahren und Die Arbeiter die soo streng Arbeiten einen gerechten Lohn erhalen !

  • Mandrlo iz Splita am 11.12.2019 13:26 Report Diesen Beitrag melden

    Lohnkürzung für SBB-Kader...

    CEO neu 300'000.- Rest gleich... Differenz an alle Front-SBB-Büezer einmalig verteilen und für Reparaturen pro Jahr aufwenden...

    • Heinz Maier am 11.12.2019 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mandrlo iz Splita

      Was denken sie müsste die unterste hierarchiestufe verdienen, wenn das management eines solchen konzerns nur 300k hätte?

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  • Alain Pfäffli am 11.12.2019 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Führungskultur bitter nötig

    Der Neue wird als 'innovativ' angepriesen. Was es aber braucht, ist einer, der die Probleme angeht (z.B. Mangel an Lokführern und Zugbegleitern, überlastetes und gestresstes Personal). Wenn diese nicht gelöst werden, hängen sie der SBB wie ein Klotz am Bein. Ausbaden müsste es ... wer wohl? Personal und Passagiere. Es muss ein Mentalitätswechsel her, dringend.