Neuer Rekordwert

10. Januar 2019 15:02; Akt: 10.01.2019 16:04 Print

Das sind die Quotenhits beim SRF

Das Schweizer Fernsehen (SRF) hat die neusten Zuschauerzahlen veröffentlicht. Sport und Information bleiben die Zugpferde.

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Für das vergangene Jahr zieht SRF eine positive Bilanz. Der Marktanteil der Sender SRF 1, SRF zwei und SRF info lag 2018 bei 32,7 Prozent. Das ist der höchste Anteil seit Einführung der neuen Messmethode 2013, wie der Sender mitteilt. Vor Jahresfrist lag er noch bei 31,2 Prozent.

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Das WM-Spiel zwischen Brasilien und der Schweiz lockte über 1,6 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. (Video: SDA)

SRF 1 punktete beim Publikum vor allem mit aktueller Information, Hintergrundberichten, Unterhaltung und eigenproduzierten Filmen und Serien. Meistbeachtete SRF-1-Sendung mit 984'000 Zuschauern war 2018 neben «Meteo» die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 3. Januar; die Live-Übertragung der Bundesratswahlen vom 5. Dezember verzeichnete zudem einen Marktanteil von fast 80 Prozent.

Ungebrochen ist das Publikumsinteresse an der Dok-Serie «Auf und davon» – durchschnittlich 761'000 Zuschauer zappten rein. Auch die eigenproduzierten SRF-Serien «Der Bestatter» mit 774'000 Zuschauern oder «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» mit 686'000 Zuschauern verzeichneten starke Zahlen.

1,6 Millionen sahen WM-Partie gegen Brasilien

Mit Live-Sport, fiktionalen Produktionen aus dem In- und Ausland sowie Themenschwerpunkten habe SRF2 den Geschmack des Publikums getroffen. Der Sender erreichte mit 11,3 Prozent den stärksten Marktanteil seit Einführung der neuen Messmethode 2013, wie das Unternehmen mitteilt.

Für rekordhohe Einschaltquoten sorgten Schweizer Höchstleistungen im Sport: Das Gruppenspiel der Schweiz gegen Brasilien an der Fussball-WM in Russland avancierte mit durchschnittlich 1,6 Millionen Zuschauern zur meistgesehenen Fernsehsendung seit Einführung des neuen Messsystems 2013.

Den WM-Final im Eishockey zwischen der Schweiz und Schweden verfolgten im Schnitt 1,1 Millionen Menschen, den Sieg von Beat Feuz bei der Lauberhorn-Abfahrt 921'000 Personen, und beim Matchball von Roger Federer zum Gewinn seines 20. Grand-Slam-Titels bei den Australian Open waren 873'000 Personen zugeschaltet.

Radio und Online auch beliebt

Fast 2,6 Millionen Menschen hören täglich einen der sechs SRF-Radiosender. Dies entspricht einem Marktanteil von 54,6 Prozent. Jede Woche schalteten 79 Prozent der Menschen in der deutschen Schweiz mindestens einmal Radio SRF ein.

Gestiegen ist das Publikumsinteresse an Audio- und Videoinhalten im Web. Im Schnitt wurden 2018 pro Sekunde 9 Livestream- oder On-Demand-Angebote gestartet. Monatlich erreichte das SRF-Webangebot fast 2,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer ( 12 Prozent). Am höchsten war das Interesse der Userinnen und User an Inhalten zu den grossen Sportereignissen.

Blick in die Zukunft: Sport, Zirkus, Wahlen

Diese stehen auch 2019 an: Vom 4. bis 17. Februar dreht sich in den Sportsendungen alles um die Alpine Ski-WM im schwedischen Åre. Bereits vor dem Wettkampfwochenende vom 24. und 25. August, wenn in Zug über 270 Schwinger um die Krone des Schwingerkönigs kämpfen, setzt das SRF-Programm Schwerpunkte zum Schweizer Nationalsport.

Zu den Programm-Highlights im neuen Jahr zählt SRF unter anderem «Dynastie Knie – 100 Jahre Nationalcircus». In einer Mischung aus fiktionalen und dokumentarischen Teilen sowie Archivaufnahmen wird die Geschichte der Familie Knie erzählt – inklusive aller Hochs und Tiefs. Ausgestrahlt werden die beiden je 90 Minuten langen Filme Ende November.

Die Informationssendungen von Radio und Fernsehen SRF stehen im zweiten Halbjahr im Zeichen der Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober. Am Wahlsonntag selbst wird während zwölf Stunden live berichtet.

(sda/20Min)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mike Zac am 10.01.2019 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Früher Arena heute nichts

    bis vor etwa zwei Jahren habe ich jede Woche die Arena geschaut. Aber seitdem in der Arena immer mind. 4 Gäste (inkl. "Experte") gegen einen SVPler schiessen habe ich abgeschaltet. Zu Linkslastig. Total unausgewogen.

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  • Erika Gut am 10.01.2019 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehlende gute Unterhaltung

    Ich finde es sehr schade, dass Unterhaltungssendungen wie Kurt Aeschbacher und Dokumentarfilme einfach aus dem Programm gestrichen werden. Dafür lässt man Roger Schawinski mit seiner provokativen Sendung und immer mehr Komikern den Platz.

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  • Norbert am 10.01.2019 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arena Katastrophe!Früher anders!

    Seit Projer die Arena leitet ist es katastrophal.Das ständige Dreinreden und Unterbrechen von ihm ist ein absolutes No Go!Er ist nicht fähig die Sendung so zu leiten,dass der Sprechende ausreden kann .Jedesmal ein totales Chaos und Eigeverherrlichung!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • huschmie am 10.01.2019 20:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Sparpotential

    SRF produziert auch sehr vieles, das nur wenig bis gar kein Interesse findet. Das sind dann die Sendungen für Eliten oder solche, die sich gerne dazu zählen würden. Hier gibt es viel Sparpotential.

  • Fred am 10.01.2019 20:44 Report Diesen Beitrag melden

    Ich

    Hatte im Leben noch nie einen Fernseher oder ein Radio, freue mich aber ausserordentlich, dass ich das jetzt auch zahlen darf.

  • Norbert am 10.01.2019 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arena Katastrophe!Früher anders!

    Seit Projer die Arena leitet ist es katastrophal.Das ständige Dreinreden und Unterbrechen von ihm ist ein absolutes No Go!Er ist nicht fähig die Sendung so zu leiten,dass der Sprechende ausreden kann .Jedesmal ein totales Chaos und Eigeverherrlichung!

    • Katastrophenalarm von Schreiberling am 10.01.2019 20:45 Report Diesen Beitrag melden

      Arena mit Projer noch besser als früher

      @Norbert, Sie müssten als Mediator fungieren und Projer die Leviten lesen...

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  • Fraz am 10.01.2019 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Niveau deutlich gesunken!

    Auf und davon? Mit den minderbemittelten Multimillionären? Oder dem dem unterirdisch begabten Schlagersänger auf Mallorca oder....? Ach nein, danke vielmals, seit denen schaue ich diese Sendung nie mehr. Ist etwas unter meinem Niveau.

  • Peter Pan am 10.01.2019 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    DS Einzige

    Was man sich auf SRF noch antun kann ist Sport und zur Aufheiterung durch die dauernden Versprechern die Tagesschau; alles andere ist teuer bezahlter Müll - sorry