Wahlen 2019

21. Oktober 2019 09:42; Akt: 21.10.2019 10:33 Print

Das sind die neuen Frauen im Parlament

Die Schweiz wählte gestern ihr Parlament. Folgende Politikerinnen schafften es nach Bern.

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SP-Politikerin Tamara Funiciello aus dem Kanton Bern ist zur Nationalrätin gewählt worden. CVP-Politikerin Heidi Z'Graggen aus dem Kanton Uri hat es doch noch nach Bern geschafft. Zwar nicht in den Bundesrat dafür aber in den Ständerat. Eva Herzog aus dem Kanton Basel-Stadt wurde sowohl als Nationalrätin als auch als Ständerätin gewählt. Die SPlerin wird vermutlich in den Ständerat gehen. Ihr Nachfolger im Nationalrat ist Mustafa Atici. Auch Christine Badertscher ist im Kanton Bern zur GPS-Nationalrätin gewählt worden. Judith Bellaiche sitzt neu für die GLP Zürich im Nationalrat. Mit Marianne Binder-Keller hat der Kanton Aargau neu eine CVP-Nationalrätin. Martina Bircher ist im Kanton Aargau zur SVP-Nationalrätin gewählt worden. Mit Katja Christ hat der Kanton Basel-Stadt eine GLP-Nationalrätin. Simone de Montmollin sitzt neu für die FDP-Genf im Nationalrat. Jacqueline de Quattro ist im Kanton Waadt zur FDP-Nationalrätin gewählt worden. Esther Friedli aus dem Kanton St. Gallen ist neu SVP-Nationalrätin. FDP-lerin Anna Giacometti ist vom Kanton Graubünden neu in den Nationalrat gewählt worden. Corina Gredig ist vom Kanton Zürich neu als GLP-Nationalrätin gewählt worden. Grünen-Politikerin Greta Gysin aus dem Kanton Tessin ist neu Nationalrätin. Jocelyne Haller aus dem Kanton Genf ist neu Nationalrätin (PdA/Sol.) Delphine Klopfenstein Broggini ist vom Kanton Genf zur Grünen-Nationalrätin gewählt worden. SP-lerin Sandra Locher Benguerel aus dem Kanton Graubünden ist neu Nationalrätin. GLP-lerin Melanie Mettler ist vom Kanton Bern neu in den Nationalrat gewählt worden. Sophie Michaud Gigon ist vom Kanton Waadt als Grünen-Nationalrätin gewählt worden. Grünen-Politikerin Leonore Porchet ist vom Kanton Waadt neu in den Nationalrat gewählt worden. GPS-Politikerin Katharina Prelicz-Huber ist vom Kanton Zürich neu in den Nationalrat gewählt worden. SP-lerin Franziska Roth aus dem Kanton Solothurn ist neu Nationalrätin. CVP-lerin Marie-France Roth Pasquier aus dem Kanton Freiburg ist neu in den Nationalrat gewählt worden. SVP-Politikerin Monika Rüegger aus dem Kanton Obwalden ist neu in den Nationalrat gewählt worden. Franziska Ryser ist im Kanton St. Gallen neu zur Grünen-Nationalrätin gewählt worden. GLP-Politikerin Barbara Schaffner aus dem Kanton Zürich ist neu als Nationalrätin gewählt worden. Die Zürcher Grünen-Präsidentin Marionna Schlatter-Schmid ist neu in den Nationalrat gewählt worden. Grünen-Politikerin Meret Schneider aus dem Kanton Zürich ist neu in den Nationalrat gewählt worden. BDP-Politikerin Beatrice Simon aus dem Kanton Bern ist neu Nationalrätin. Lilian Studer ist im Kanton Aargau neu zur EVP-Nationalrätin gewählt worden. SP-Politikerin Gabriela Suter aus dem Kanton Aargau ist neu in den Nationalrat gewählt worden. FDP-Politikerin Susanne Vincenz-Stauffacher aus dem Kanton St. Gallen sitzt neu im Nationalrat. ALG-Politikerin Manuela Weichelt-Picard aus dem Kanton Zug sitzt neu im Nationalrat. SP-Politikerin Celine Widmer aus dem Kanton Zürich ist neu in den Nationalrat gewählt worden. SP-Politikerin Elisabeth Baume-Schneider aus dem Kanton Jura sitzt neu im Ständerat. Grünen-Politikerin Celine Vara aus dem Kanton Neuenburg sitzt neu im Ständerat.

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Die Anzahl Sitze der Frauen im Nationalrat ist um rund 30 Prozent gestiegen. Wurden 2015 noch 64 Nationalrätinnen gewählt, waren es dieses Jahr 84. 1971 – im Jahr der Einführung des Frauenwahlrechts – gab es elf Nationalrätinnen.
1975 – als zum zweiten Mal Frauen in den Nationalrat gewählt wurden – schafften es dann 15 in die Volksvertretung mit 200 Köpfen.

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Wie finden Sie es, dass der Frauenanteil im Parlament gestiegen ist?

2019 ist der Frauenanteil überdurchschnittlich gestiegen. Er liegt im Nationalrat neu bei 42,0 Prozent gegenüber 32 Prozent in der auslaufenden Legislatur. Das ist in Prozentpunkten ein weit stärkerer Anstieg als im Durchschnitt der letzten Jahre.

Der Zahl der Frauen im Parlament stieg seit 2003 mit den eidgenössischen Wahlen um 3 bis 4 Prozentpunkte. Nur 2011 wurde eine Frau weniger gewählt als in der vorangegangenen Legislatur. Bereits vor vier Jahren hatte der Frauenanteil mit sechs Sitzen so stark zugelegt wie seit 1995 nicht mehr.

Elf Ständerätinnen?

4652 Männer und Frauen hatten für einen der 200 Nationalratssitze kandidiert. Der Frauenanteil lag bei 40 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf jene 22 Kantone, in denen es ein Anmeldeverfahren für Kandidierende gab.

Im Ständerat haben erst fünf Frauen ihre Sitze auf sicher. Nach den zweiten Wahlgängen im November könnte es bis zu elf Ständerätinnen geben. Bisher sassen in der kleinen Kammer sechs Frauen. Fünf von ihnen haben sich allerdings nicht mehr zur Wahl gestellt.

Das Schweizer Parlament hat die neugewählten Nationalräte und Ständeräte auf seiner Homepage aufgelistet. Folgende Politikerinnen schafften es nach Bern.

(qll/sda)