Gefährlicher Sport

29. April 2012 10:57; Akt: 29.04.2012 22:50 Print

Der Tod lauert besonders in den Bergen

Immer mehr Menschen kommen in der Schweiz bei Ausübung einer Sportart ums Leben. Besonders in den Bergen lauert die Gefahr: Wanderer, Bergsteiger und Skitourer, seid gewarnt!

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2011 starben in der Schweiz insgesamt 211 Menschen wegen einer sportlichen Aktivität. Das zeigen die neuen Zahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), wie der «SonntagsBlick» berichtet. In den letzen sieben Jahren ist die Zahl der Todesfälle im Sport kontinuierlich angestiegen. «Der Trend, dass die Leute grundsätzlich mehr Sport machen, ist ja positiv», sagt Daniel Menna von der bfu. Aber: «Wenn sich die Leute überschätzen, wird es schnell gefährlich.

Deshalb ist es sehr bedauerlich, dass die Zahl der Todesfälle im Sport wieder ansteigt.» Klar an der Spitze stehen die Todesfälle bei Berg-Sportarten: Beim Bergwandern starben im letzten Jahr 65 Menschen. Das ist die höchste Zahl seit über zehn Jahren. Aber auch beim Bergsteigen, Touren-Skifahren und Schneeschuhlaufen steigt die Zahl der Todesfälle weiter oder bleibt konstant hoch.

Auch Baden, Jagd und Base-Jumping gefährlich

«Früher war Wandern in den Bergen nicht gerade ein trendiges Hobby. Heute beobachten wir, dass vermehrt auch junge Leute in die Berge gehen und verschiedenste Sportarten boomen», sagt Menna. Das heisst, es hat mehr Leute, die in den Alpen unterwegs sind. «Aber die Berge werden ja auch mit mehr Sportlern nicht gefährlicher. Die Vorbereitung und Planung muss sorgfältiger sein», betont Menna.

Nebst den Bergsportarten sind laut der Statistik auch tödliche Unfälle beim Baden und bei der Jagd häufiger. Mit dem schönen Wetter beginnt jetzt auch die Saison der Base-Jumper wieder. Besonders das Lauterbrunnental mit den fast senkrechten Felswänden ist beliebt. 2011 sterben beim Base-Jumping fünf Schweizer.

(kri)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • primus am 29.04.2012 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    @ Fredy

    Du bist aber auch extrem anspruchsvoll! Geh doch nicht in die Berge, wenn dich das stört oder verunsichert. Kannst ja auf Feldwegen spazieren gehen.

  • Beobachter am 29.04.2012 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Der Artikel sagt das die Unfallzahlen steigen und er sagt das die Zahl der sportler/Wanderer steigt. Was leider wider nicht gesagt wird is, wielviele Sportler/Wanderer pro Einheit sterben. So sagen die Zahle gar nichts aus (ausser das die Ueberbevoelkerung steigt und es immer weniger Platz gibt.).

  • Fredi am 29.04.2012 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    vison zero Mountain

    Die Wanderwege, vor allem in der Zentralschweiz lassen wirklich zu wünschen übrig. Was man da antrifft ist wirklich nicht für jedermann begehbar. Riesenstolperfallen wie Wurzeln und Steine und durch Vieh total zertretene stellen man muss sich zwischen den Kuhfladen richtig gehend durch schlängeln. Wenn man nicht stolpern möchte muss man immer auf dem Boden schauen. Kopf hängen lassen. Dabei heisst es doch immer "Kopf hoch junge". Kein wunder kommen die Touristen nicht mehr. Denn im Ausland trifft man solche Wanderwege nicht an.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • andi am 30.04.2012 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Sterben

    der Tod ist überall er lauert nicht nur bei Extremsportarten er ist Alltäglich.

  • primus am 29.04.2012 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    @ Fredy

    Du bist aber auch extrem anspruchsvoll! Geh doch nicht in die Berge, wenn dich das stört oder verunsichert. Kannst ja auf Feldwegen spazieren gehen.

  • Beobachter am 29.04.2012 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Der Artikel sagt das die Unfallzahlen steigen und er sagt das die Zahl der sportler/Wanderer steigt. Was leider wider nicht gesagt wird is, wielviele Sportler/Wanderer pro Einheit sterben. So sagen die Zahle gar nichts aus (ausser das die Ueberbevoelkerung steigt und es immer weniger Platz gibt.).

  • Fredi am 29.04.2012 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    vison zero Mountain

    Die Wanderwege, vor allem in der Zentralschweiz lassen wirklich zu wünschen übrig. Was man da antrifft ist wirklich nicht für jedermann begehbar. Riesenstolperfallen wie Wurzeln und Steine und durch Vieh total zertretene stellen man muss sich zwischen den Kuhfladen richtig gehend durch schlängeln. Wenn man nicht stolpern möchte muss man immer auf dem Boden schauen. Kopf hängen lassen. Dabei heisst es doch immer "Kopf hoch junge". Kein wunder kommen die Touristen nicht mehr. Denn im Ausland trifft man solche Wanderwege nicht an.

    • H. Wolf am 29.04.2012 11:52 Report Diesen Beitrag melden

      Besser teeren??

      Ja, Fredi, Du hast völlig Recht. So eine Sauerei in den Bergen. Und keiner kehrt die Steine aus den Wegen, und bringt bei Steilstücken Geländer an. Wenn sich die Leute mit den Bergen, der Witterung, und den Begebenheiten der Natur abgeben wollen, dann braucht es Selbstdisziplin, (man überschätzt sich und die Bedingungen nicht) etwas Training und einigermassen schlaue Schuhe. Leute mit Deinen Problemen wandern wohl besser um den Zürichsee...

    • Samuel am 29.04.2012 13:02 Report Diesen Beitrag melden

      Hobbywanderer

      Ja, eine Sauerei. Als ich letztes mal in den Bergen war, war der Weg stellenweise sogar mit Schlamm bedeckt und meine neuen Wanderschuhe sind dreckig geworden.

    • H. Freitag am 29.04.2012 13:46 Report Diesen Beitrag melden

      Ach du armer Fredi du...

      Du bist sicher so einer, der die ganze Zeit mit dem Blick Smartphone gerichtet durch die Welt Tigert, dann sind solche Wege schon sehr gefährlich.... Hast du dich mal gefragt, was das Wandern in der ungeteerten Wildbahn so faszinierend macht? Es gibt doch nichts schöneres, als einen Fuss vor den anderen zu setzen und seinen Gedanken nachzuhängen....

    • Daniel Nussberger am 29.04.2012 13:51 Report Diesen Beitrag melden

      Schwachsinn

      Du biste abere lustige Fredi. Der Herr beliebt zu Scherzen?

    • Leser am 29.04.2012 16:44 Report Diesen Beitrag melden

      Bin zurück

      Hurra, habe weder den Tod noch die Stolperfallen gefunden - und bin durch unwegsamges Gelände gegangen. Vielleicht liegt es daran, dass ich vom Weg abgekommen bin :-) - Dieser böse Schnee inmitten des Waldes... da hat man glatt den Weg nicht mehr gesehen - eine extreme Sauerei :-D. Gut dass du nicht da warst Fredi, das hätte dir nicht gefallen. So und jetzt noch kurz den Sonnenbrand pflegen...

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