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13. Juli 2019 05:31; Akt: 15.07.2019 11:35 Print

Die Armee verschrottet die Hälfte ihrer Munition

Für knapp 150 Millionen Franken kauft das VBS neue Munition - und schmeisst die veraltete weg.

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Gemäss Rüstungsprogramm 2019 plant das Verteidigungsdepartement den Kauf neuer Munition - im Wert von 147 Millionen Franken. Was mit diesem Kauf verbunden war, sei kaum einen Sicherheitspolitiker bei der Debatte im Nationalrat bewusst gewesen, schreibt die «Schweiz am Wochenende». Denn im Gegenzug werde die Armee in den nächsten 15 Jahren die Hälfe ihres Munitionsbestandes verschrotten. Der Grund: Die Munition sei veraltet.

In Zahlen bedeute dies, dass Munition im Wert von bis zu 1,7 Milliarden Franken ungebraucht entsorgt werden müsste. Der Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli sagt zur Zeitung: «Das effektive Ausmass der Entsorgungen ist noch grösser, als ich befürchtet habe.» Und der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht wolle dies in der nächsten Sitzung der sicherheitspolitischen Kommission thematisieren.

(roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christian am 13.07.2019 06:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verschwendung

    Und warum kann man die Munition nicht günstig an sportschützen oder Schützenvereine abgeben??

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  • Sportschütze am 13.07.2019 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Günstig

    es gibt soviel Schützenvereine die einen Teil der Munition gerne zu 50 % abnehmen würden

    einklappen einklappen
  • Parker am 13.07.2019 06:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Politiker eben

    Glättli würde die Munition wohl erst dann kaufen wenn sie gebraucht würde. Kurzsichtig wie immer.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • HUMAN-HUNTER am 13.07.2019 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    UND?!

    Alles in den thuner/brienzersee wie früher oder gehts diesmal etwas inteligenter?

  • Mike am 13.07.2019 22:06 Report Diesen Beitrag melden

    verbotene Munition

    Bei der zu vernichtenden Munition handelt es sich um alte Bestände mit Teilmantel-Projektilen. Diese dürfen heute in zivilen Schiessständen wegen dem Trinkwasser-Schutz nicht mehr verwendet werden. Auch die Armee verwendet diese nicht mehr, da hier eine grosse Gefahr besteht dass Blei aus den Projektilen durch Regenwasser ausgewaschen wird und dann ins Trinkwasser gelangt.

  • Helveticus am 13.07.2019 21:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigene Armee

    An alle Schnurris hier: Jedes Land hat eine Armee. Die eigene oder eine fremde. Ich ziehe die eigene Armee bei weitem vor und dass diese gut gerüstet sein muss versteht sich von selbst. Dazu gehört nun mal der Munitionsersatz auch dazu. Völlig logisch.

  • Leser am 13.07.2019 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer diese blöde

    Verschwendung da sagt man die Schweizer Armee müsse sparen und verschwendet es nur so das ist doch unglaublich anstatt das man es verschwendet doch noch gebrauchen würde das ist nicht normal

  • NoCash_NoWar am 13.07.2019 21:31 Report Diesen Beitrag melden

    Krieg wäre teurer !!??

    Das ist das Dilemma einer Armee. Sie ist für Krieg gedacht, im Frieden ist es reine Geldverschwendung. Da sind die Grossmächt im Vorteil. Sie führen Kriege und können so alte Waffen und Munition entsorgen. Es gibt nur eine Lösung. Weg mit den Armeen, weg mit den Kriegspolitikern, weg mit dieser Philosophie des vermeintlich Stärkeren. Die Religionen haben dieses Ziel nicht erreicht, weil sie zu dogmatisch sind und seit tausenden von Jahren keine echte Weiterenwicklung stattgefunden hat. Momentan gilt Geld regiert die Welt. Passt, Geld kann man drucken. Ist einfacher als endlich umzudenken.