Sechs Tote in Schweden

17. Januar 2019 16:23; Akt: 18.01.2019 15:54 Print

Opfer werden in die Schweiz zurückgeführt

Die Horrornachricht von sechs toten Schweizern schockierte am Wochenende das Land. Die schwedischen Ermittler haben mittlerweile die technische Untersuchung abgeschlossen.

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Die formelle Identifikation der sechs Opfer des Verkehrsunfalles in Schweden konnte abgeschlossen werden. Das teilte der Gemeinderat Adelboden am Freitag mit. Die Opfer werden in einem nächsten Schritt in die Schweiz zurückgeführt und dort ihren Familienangehörigen übergeben.

Erst am Donnerstag hatte die schwedische Polizei mitgeteilt, dass alle sechs Insassen des Autos angegurtet gewesen seien. Bei der technischen Inspektion der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge konnte ausserdem kein Defekt gefunden werden, der zum Unfall hätte führen können. Das schreibt die Polizei auf ihrer Website weiter.

Steuerung und die Bremsen total zerstört

Allerdings seien beim Minivan, in dem die Schweizer unterwegs gewesen seien, die Steuerung und die Bremsen total zerstört gewesen. Deshalb sei es nicht möglich gewesen, diese Bestandteile zu überprüfen.

Den Unfall überlebte ein Insasse des Minivans, ebenfalls ein Schweizer. Der 23-jährige Mann aus Adelboden BE wurde beim Unfall verletzt und befindet sich inzwischen in der Schweiz. Auch er war angegurtet. Fünf der sechs verstorbenen jungen Männer lebten in Adelboden.

Die sieben jungen Schweizer verunfallten in der Nacht auf vergangenen Samstag in der Nähe der nordschwedischen Stadt Kiruna. Ihr Minivan stiess in der eisigen Nacht in einer den Einheimischen als gefährlich bekannten Kurve mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen.

(dmo/sda)