Jets und Helis

14. Oktober 2015 13:38; Akt: 20.11.2015 12:36 Print

Die schlimmsten Abstürze der Schweizer Luftwaffe

Zum dritten Mal ist eine Schweizer F/A-18 abgestürzt. Eine Übersicht über frühere Tragödien mit Militär-Flugzeugen und -Helikoptern.

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Die Schweizer Luftwaffe hat seit 1941 rund 400 Flugunfälle mit über 350 Todesopfern registriert.
Nachfolgend ein Überblick über die schwersten Unfälle der letzten 25 Jahre.

14. Oktober 2015: Nahe der französischen Stadt Besançon ist eine einsitzige F/A-18 über unbewohntem Gebiet abgestürzt. Der Pilot überlebte verletzt.

23. Oktober 2013: Im Raum Lopper bei Alpnachstad im Kanton Obwalden stürzt eine zweisitzige F/A-18 der Schweizer Luftwaffe ab.

12. November 2002: Ein PC-7 kollidiert bei Bonaduz GR mit dem Seil der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis. Zwei Milizoffiziere kommen ums Leben.

12. Oktober 2001:
Beim Absturz eines Alouette-III-Helikopters oberhalb von Montana VS nach der Kollision mit einem Kabel kommen alle vier Insassen ums Leben.

25. Mai 2001: Bei einem Grenzüberwachungsflug touchiert ein Alouette-III-Helikopter bei Delsberg JU ein Kabel und stürzt ab. Der Pilot und drei Grenzwächter werden tödlich verletzt.

14. Oktober 1998: Zwei Trainingsflugzeuge des Typs PC-9 stossen in der Luft zusammen. Während die eine Maschine landen kann, zerschellt die andere bei Oberuzwil SG. Der Pilot stirbt.

7. April 1998: Beim Absturz eines F/A-18-Kampfjets bei Crans VS werden beide Insassen getötet. Als Ursache wurde eine räumliche Desorientierung des Piloten angenommen.

12. November 1997: Ein Pilatus-Porter PC6 stürzt bei schlechtem Wetter in der Nähe von Boltigen BE ab. Der Pilot und vier Soldaten sterben.

20. April 1997: Eine Mirage III RS stürzt bei einem Aufklärungsflug im Raum Ste-Croix VD ab. Der Pilot kommt ums Leben.

15. April 1994: Beim Aufprall eines PC-7 Trainingsflugzeugs in der Nähe von Thun BE wird ein Werkpilot des Bundes getötet.

22. Juni 1994: Bei einem Alpenrundflug stösst ein ziviler Bell-Jet-Ranger-Helikopter am Unteren Mönchsjoch im Berner Oberland mit einem Super-Puma der Armee zusammen. Ein britisches Ehepaar und ein Pilot sterben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • M. Shiva am 14.10.2015 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    In die Zukunft sehen mit 20 min

    14. Oktober 2105: Nahe der französischen Stadt Besançon An diesem Tag sollten dann besser alle am Boden bleiben

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  • Wololo am 14.10.2015 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Frauenquote!

    So viel verschwendete Menschenleben... So assozial von den Politikerinne dies nur von den Männern zu verlangen und selber immer genau 0 Tage unserem Staat, Land, Volk zu dienen.

  • Ruedi Bünzli am 14.10.2015 13:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    14. Oktober 2105

    Bis zum 14. Oktober 2105 vergehen noch ein paar Jahre. Ist da eine Kristallkugel befragt worden?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pauli am 14.10.2015 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Relevant?

    Glücklicherweise nicht mehr so oft aber immer noch genügend häufig passieren auf der Strasse schwere Unfälle mit Toten und Schwerverletzten. Trotzdem kommt selten eine Liste mit den schwersten Verkehrsunfällen der letzten zwanzig Jahren. Wieso eigentlich immer nur bei Flug- oder Bahnunfällen?

  • L.B. am 14.10.2015 16:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Logische Konsequenz

    Das ist das Risiko das die Schweiz bewusst in Kauf nahm, als sie die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ablehnte und das Militärbudget kürzte!

  • walterli am 14.10.2015 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    LEDs

    So viele Unfälle mit Drahtseilen von Strom oddr Bergbahnen, das finde ich bedenklich. LED-Blinklichter sollten an allen Masten angebracht werden.

    • Don Quijote am 14.10.2015 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      Ja wo denn

      Tja Walterli, nicht die Masten sind das Problem, sondern die Kabel! Der Pilot muss erkennen können, wo die Kabel verlaufen.

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  • Rob am 14.10.2015 14:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiger F5

    Vor einigen Jahren stürzte in der Linthebene bei Schänis eine F5 ab. Der Pilot konnte sich damals ebenfalls retten...

    • Maria Castelli am 14.10.2015 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nicht das Gleiche...

      Das war 1996... an Auslöser des ES gekommen beim Rückenflug (nicht Rückflug) Tigerli liegt immer noch in GW-Schutzgebiet in 30m Tiefe und muss trotz Kerosen im Tank und Hydrauliköl nicht herausgenommen werden. Jeder Private (es gibt ja dafür Haftpflichtversicherungen) müsste sein Töffli in noch so aufwändiger Büäz korrekt heben entsorgen...

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  • Patriot am 14.10.2015 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Helden

    In meinen Augen sind das alles Helden, die den ultimativen Preis für die Schweiz bezahlt haben. Es waren Väter, Söhne, Brüder, Ehemänner, Freunde und vor allem Menschen, die Gott leider zu früh zu sich genommen hat.

    • Pazifist am 14.10.2015 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Lebensretter

      Für mich sind Leute die Menschenleben retten Helden und nicht solche die üben wie man Menschen möglichst effizient tötet.

    • Tell am 14.10.2015 16:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pazifist

      Wenn du einen daran hinderst andere zu töten ist man auch ein Lebensretter.

    • Potemkin am 14.10.2015 16:44 Report Diesen Beitrag melden

      Zu kurz gedacht

      Durch die Anwesenheit einer schlagkräftigen Armee kann verhindert werden, dass es irgendjemandem überhaupt in den Sinn kommt, ein Land anzugreifen. Übe den Krieg um den Frieden zu bewahren. Alles klar?

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