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23. Mai 2019 21:35; Akt: 23.05.2019 21:35 Print

Ärzte gehören zu den gefährlichsten Fahrern

Ärzte gehören zu jenen Berufsgruppen, die am meisten Schäden mit dem Auto verursachen. Zu diesem Schluss kommt ein Vergleichsportal.

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Laut dem britischen Vergleichsportal GoCompare hat fast jeder fünfte Kinderarzt schon mal einen Unfall oder einen Schaden mit seinem Auto verursacht. Deshalb ziert die entsprechende Berufsgruppe auch die Spitze der Charts mit jenen Jobs, die bei Versicherungen am häufigsten mit Schadensfällen registriert wurden.

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Das Gesundheitswesen scheint sich ganz generell nicht allzu gut auf die Fahrzeugbeherrschung auszuwirken. Sechs Berufe in den Top Ten fallen in diese Kategorie. Darunter Psychiater (Rang 2), Allgemeinärzte (Rang 4), Chirurgen (Rang 6) oder Radiologen (Rang 8). Ansonsten sind auch Gerichtsdiener (Platz 3), Museumsangestellte (Platz 7) oder Pfarrer (Platz 10) in der Rangliste der gefährlichsten Fahrer vertreten.

Analytiker am Handy

Als Nebeneffekt hat die Studie, für die über tausend Berufe ausgewertet wurden, auch die berufliche Tätigkeiten mit dem höchsten Handy-am-Steuer-Aufkommen herausgefunden. Laut dem Finanzdienst-Vergleichsportal werden in Grossbritannien am meisten Psychoanalytiker und -analytikerinnen telefonierend erwischt. Auch Reinigungspersonal, Hundezüchter sowie Kammerjäger sollen in dieser Statistik weit vorne stehen.

Zumindest in England ist das mehr als eine Spielerei oder eine willkommene Gelegenheit, um mit dem Finger auf bestimmte Berufsgruppen zu zeigen. Denn der Job hat dort eine unmittelbare Auswirkung auf die Höhe der Versicherungsprämien: Neben den üblichen Parametern wie Alter, Fahrzeug oder Unfallhistorie ist «der Beruf einer der Schlüsselfaktoren, um die Kosten der Versicherungsprämie zu kalkulieren», wie GoCompare mitteilt.

Das gilt notabene in beide Richtungen: Während die eingangs erwähnten Risikogruppen mit höheren Beiträgen rechnen müssen, gibt es auch Berufe, die eine Versicherung verbilligen können. Eine korrekte Deklaration des Berufsstandes gehört auf der Insel deshalb zu den wichtigsten Punkten bei einem Versicherungsabschluss. Eine falsche Angabe kann sogar zur Auflösung des Versicherungsvertrags führen.

In der Schweiz nicht erhoben

Dass Alter, Herkunft und Vorgeschichte die Autoversicherung beeinflussen, ist auch in der Schweiz bekannt. Darüber hinaus kennt man hierzulande vor allem Rabattsysteme, von denen beispielsweise Beamte profitieren können. Laut dem Vergleichsportal Verivox können bestimmte Berufsgruppen zudem auch in der Schweiz von günstigeren Prämien bei der Autoversicherung Gebrauch machen. Auch Mitglieder von akademischen Verbänden erhalten bei einigen Versicherungen Rabatt.

Tatsächlich hat man als Mitglied eines Verkehrsclubs, eines Verbands oder einer Gewerkschaft möglicherweise Anspruch auf einen Versicherungsrabatt. Die Gewerkschaft Unia beispielsweise bietet ihren Mitgliedern einen Nachlass bei einem bestimmten Anbieter. Auch die Schweizer Kader Organisation SKO gewährt ihren Mitgliedern einen Rabatt, wenn sie bei ausgewählten Firmen vollkaskoversichert sind; Mitarbeiter und Pensionierte der Migros profitieren bei einem Anbieter ebenfalls von ermässigten Prämien. Viele andere Arbeitgeber und Verbände haben ähnliche Partnerschaften mit Versicherungen.

Eine genaue Auswertung von Risikofahrern in bestimmten Jobs wird hierzulande jedoch nicht erhoben. «In der Schweiz gibt es keine Risikoprofilierung von bestimmten Berufsgruppen, so wie das in England gemacht wird», sagt Mobilitätsexpertin Andrea Auer vom Vergleichsportal Comparis gegenüber 20 Minuten. Nicht nur Ärzte und Gerichtsdiener dürften das mit einiger Erleichterung zur Kenntnis nehmen.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • manu am 23.05.2019 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    was soll das?

    Was für eine nichtssagende Umfrage!

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  • ueli am 23.05.2019 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umfrage?

    Wieder einmal eine tolle Umfrage. Keinerlei bezug mit dem Thema. Aber Hauptsache eine Unfrage war im Artikel enthalten.

  • herbert. am 23.05.2019 21:52 Report Diesen Beitrag melden

    bin neu hier.

    guten abend,ich gehe jetzt schlafen.wünsche allen ärzten/innen,allzeit gute fahrt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leser am 24.05.2019 22:47 Report Diesen Beitrag melden

    Die Halbgötter erlauben sich vieles

    Manch ein Automobilist wird mit Samthandschuhen angefasst, weil er/sie in einer Position ist, in der sie sich Dinge erlauben können, die andere "ihren Kopf" kosten würden. Eigentlich müsste ein Arzt vepflichtet werden, einen Fahrdienst zu beanspruchen. Aber das wird wohl nie Realität werden.

  • Micky am 24.05.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    trotzdem Respekt

    Lange Arbeitstage, Schichtarbeit, Übermüdung, Stress etc. Liebe Ärzte und liebes Pflegepersonal, ich wäre gerne euer Chauffeur. Eigentlich für alle die im Gesundheitswesen harte Arbeit leisten.

  • Peter am 24.05.2019 20:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Flatrate

    Rabattsysteme sind gut. Ich brauche eine Flatrate!

  • Nicht auf dem neuesten Stand? am 24.05.2019 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Demenz oder nicht up to date?

    Wie sollen gewisse Ärzte noch eingestuft werden wenn Sie " gefährliche Diagnosen" wie Bipolare Störungen diagnostizieren via Ferndiagnose und selbst " gefährlich" herumfahren? Was ist denn das, wenn die nicht mehr up to date sind?

  • Soe klig am 24.05.2019 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Schnoddernase

    und es hätt kein besseres Foto als so eine Schnoddernase, der auch noch der Sabber aus dem Mundwinkel tropft? Und für alle die mir jetzt wüst sagen wollen, ihr findet das doch nicht etwa herzig? Also ich finds eklig ... und doch, ich habe Kinder aber die würde ich nie so ablichten lassen, das arme Kind wenn das mal Erwachsen ist und das peinliche Foto im Netz sehen muss...