Lausanne

09. August 2019 14:56; Akt: 09.08.2019 18:36 Print

So lief die Klima-Demo am Freitag ab

Auf den Klimagipfel der Jugend folgte am Freitagnachmittag in Lausanne die Klima-Demo. Schau dir im Video an, was alles los war.

Die Klima-Demo in Lausanne am 9. August. (Video: SDA)
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Der Jugend-Klimagipfel «Smile For Future» hat zum Ende des fünftägigen Treffens am Freitag in Lausanne eine Abschlusserklärung verabschiedet. Die rund 450 Klimaaktivisten aus aller Welt einigten sich auf drei Kernforderungen.

Die Klimagerechtigkeit und -gleichheit müsse gewährleistet werden, lautet eines der Anliegen. Der globale Temperaturanstieg soll unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gehalten werden. Weiter sollen in der Klimapolitik die besten verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten berücksichtigt werden.

Anliegen, Ziele und Werte

Seit Montag hatten sich die jungen Aktivisten an der Universität Lausanne versammelt. Auf dem Programm standen Konferenzen, Workshops und Plenarsitzungen. Ziel der Veranstaltung war es, einen globalen Zusammenhalt der Klimaaktivisten zu schaffen und deren Protest international zu koordinieren. Auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nahm am Gipfel teil.

Trotz ihrer Unterschiede teilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen des Gipfels aus 38 Ländern und mit 29 Sprachen die gleichen Anliegen, Ziele und Werte, hiess es an der Medienkonferenz. Eine sehr unterschiedliche Gruppe hinter einer gemeinsamen Botschaft zu versammeln, sei das charakteristische Merkmal dieser Bewegung.

Die Klimabewegung sieht sich an einem Scheideweg in der Geschichte. Der Zusammenbruch der Gesellschaft und der Ökosysteme stehe bevor und die Zeit laufe ab.

«Wir haben eine Wahl»

In der siebenseitigen, unverbindlichen Lausanner Erklärung heisst es: «Was in den nächsten Monaten und Jahren geschieht, wird bestimmen, wie die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Unser kollektives Aussterben ist ein erschreckend realistisches Ergebnis. Politiker auf der ganzen Welt ignorieren den Notfall. Aber wir haben eine Wahl».

In den nächsten Wochen und Monaten will die Bewegung weitere Menschen mobilisieren. Rund um die Uno-Klimakonferenz im September sollen die Proteste weltweit intensiviert werden.

Zum Abschluss des Gipfels fand am Freitagnachmittag eine Demonstration in Lausanne statt. Thunberg beteiligte sich ebenfalls am Protestzug durch die Stadt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Expat am 09.08.2019 16:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der erste Schritt

    Bitte räumt den Abfall nach der Demo selber beiseite, dann ist schon viel für die Umwelt getan. Vielen Dank

  • Udo Theus am 09.08.2019 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mal nicht meckern...!

    Aber ich hab da mal ein paar fragen. Wie sind sie alle da hingekommen? Warum trinken dort so viele aus Plastik falschen und wer von Ihnen hat alles ein iPhone oder anderes Handy? Die Akkus sind nämlich nicht umweltfreundlich.!

    einklappen einklappen
  • Willy Tell am 09.08.2019 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oje.

    Oje. Mehr sag ich dazu nicht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Trackhawk am 09.08.2019 22:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klima

    Sind nur Forderungen gekommen oder auch konstruktive und umsetzbare Vorschläge?

  • Peter Franz am 09.08.2019 22:32 Report Diesen Beitrag melden

    Verzicht

    Wenn ich diese Klima-Jugend ernst nehmen soll, dann sollen die als Beispiel für Andere einfach mal eine Woche auf das Smartphone verzichten oder auch nur schon einen Tag. Weil was da an Energie gespart wird, glaubt man fast nicht! Aber das wollen sie dann doch nicht, sie ereifern sich an den Roamingebühren in der Schweiz! Das sagt doch schon alles!

  • yoshi am 09.08.2019 22:28 Report Diesen Beitrag melden

    Ihr verheizt sie genauso

    Ach kommt, das sind Kinder. Vielleicht ist es naiv, vielleicht könnten sie mehr tun, was auch immer das bedeuten soll. Aber es sind Kinder. Kinder die nun Panik schieben weil ihnen Erwachsenen bewusst Angst machen. Erwachsene Menschen machen Kindern ,denen die Lebenserfahrung und Weitsicht fehlt, Angst um ihre Existenz damit diese kühl kalkulierenden Interessensvertreter profitieren können. Das ist das eigentliche Problem, dass was angeprangert gehört. Nicht die zu erwartende naivität vom Minderjährigen die gerade wegen ihrem Alter und ihrer verletzlichkeit als geschützte Klasse gelten.

  • Lukas Fleischli am 09.08.2019 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na ja

    Mal so ne Frage: Bestehen die Kleider der Protestierenden aus Jute oder Hanf aus dem eigenen Garten???Wenn nicht ist das nicht gerade umweltfreundlich...

  • Monia am 09.08.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So einfach 

    Die Lösung ist doch so einfach. Jeder Mensch auch ich geben uns Mühe der Welt Sorge zu tragen und jeder sollte für den anderen ein Vorbild sein.