Rücktritt von Doris Leuthard

27. September 2018 09:55; Akt: 27.09.2018 15:03 Print

«Sie hat ihre Sache gut gemacht»

Doris Leuthard tritt per Ende Jahr zurück. In der Wohngemeinde Merenschwand im aargauischen Freiamt bedauert man den Entscheid.

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An einer Medienkonferenz spricht Doris Leuthard über ihren Rücktritt. (27. September 2018) Es war eine sehr emotionale Medienkonferenz. Immer wieder ist Leuthard den Tränen nahe. Bundesrätin Doris Leuthard tritt per Ende Jahr zurück. Das sagte Nationalratspräsident Dominique de Buman (CVP) am Donnerstag im Rat. Sie ist mit 12 Amtsjahren die dienstälteste Bundesrätin. 2006 wurde sie in den Bundesrat gewählt. Der Bundesrat steht vor einer Doppelvakanz. Am 25. September gab bereits Johann Schneider-Amman seinen Rücktritt bekannt. Leuthard gewann in ihrer Amtszeit 16 von 18 Volksabstimmungen. 7. Dezember 2016: Doris Leuthard wird mit 188 von 208 Stimmen zur Bundespräsidentin gewählt. 26. Juli 2016: Doris Leuthard jettet nach Abu Dhabi, um Bertrand Piccard (l.) zur geglückten Weltumrundung mit der Solar Impulse zu gratulieren. 8. Juli 2016: Auf dem Bundesratsreisli steht eine E-Bike-Tour im Berner Oberland auf dem Programm. Uneitel: Die Magistratin trägt einen Helm. 7. Juli 2016: Am Vortag steigt die Verkehrsministerin in einen Formel-E-Rennwagen. Gar nicht so einfach ... 1. Juni 2016: Merkel, Hollande, Renzi: Alle kamen sie zur Neat-Feier. Mit ihrer Jacke im Emmentaler-Style (Akris) stahl Leuthard aber allen die Show. 6. April 2016: Xherdan Shaqiri und Bundesrätin Doris Leuthard strampeln im Rahmen der Energy Challenge 2016. Wer länger durchhielt, ist nicht überliefert 12. Januar 2016: Leuthard stellt sich im Live-Chat von 20 Minuten den Fragen der Leser zur zweiten Gotthard-Röhre. Die Abstimmung gewann sie. 3. Dezember 2014: Leuthard verhalf der Energiewende zum Durchbruch. Als einziges Mitglied der Landesregierung wird sie in einem Tesla durch die Gegend chauffiert. 1. August 2014: Leuthard schliesst an der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Nationalparks Freundschaft mit einem Steinbock. 3. Juli 2014: Das erste Selfie des Gesamtbundesrats. Historisch! 16. April 2014: Mit ihren jungen Fans hat Leuthard zuvor geübt, wie man auf Selfies gut ausschaut. 4. Juli 2013: Zu Befehl, Frau General! Bei der Bundesratsreise steigt Leuthard in einen Schützenpanzer. 15. November 2012: An einer Medienkonferenz des Presseclubs bekommt Leuthard eine Flasche Cognac überreicht. Er trägt ihren Namen 31. Juli 2012: Auch mit Herdenschutzhund Kalin hat es Leuthard gut. Sie war in Les Diablerets im Waadtland unterwegs. 9. Dezember 2012: Leuthard in Arosa. 5. April 2012: In Zürich informiert sich die Bundesrätin über den Stand der Arbeiten bei der Durchmesserlinie unter dem HB. 3. Oktober 2011: Roland Hausin ist Leuthards bessere Hälfte. Hier begleitet er sie in Bern zum Gala-Dinner anlässlich eines Staatsbesuchs des indischen Präsidenten Pratibha Devisingh Patil. 7. Oktober 2010: Im ersten Präsidialjahr eröffnet sie die Olma. Bei Leuthard hat das Schweinchen nicht gepinkelt. Eveline Widmer-Schlumpf waren die Tiere weniger gewogen. 6. Juni 2010: Bundespräsidentin Doris Leuthard beim Eidgenössischen Trachtenfest. 12. April 2010: Immer wohl fühlt sich Leuthard auf dem internationalen Parkett: Am Nukleargipfel in Washington wickelt sie US-Präsident Barack Obama um den Finger. Bundesraetin Doris Leuthard faehrt auf der Rodelbahn, anlaesslich der Bundesratsreise, m Donnerstag, 2. Juli 2009 in Jakobsbad, Appenzell-Innerrhoden. (KEYSTONE/Ennio Leanza) 25. Juni 2008: An der Heim-EM wohnt sie hinter der deutschen Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Pascal Couchepin in Basel der Partie Deutschland-Türkei bei. 12. Juli 2007: Wie süss! Leithard, damals noch Wirtschaftsministerin, füttert im chinesischen Chengdu einen Panda. 14. Juni 2006: Leuthard ist die fünfte Bundesrätin der Schweiz. Hier wird sie vereidigt. 14. Juni 2006: Leuthard ist die fünfte Bundesrätin der Schweiz. Hier wird sie vereidigt. 28. April 2006: Vor ihrer Wahl führte die Aargauerin die CVP – auch das erfolgreich. 1999 soll Leuthard im Ständeratswahlkampf 20'000 Duschmittelbeutel verteilt haben. Die «Aargauer Zeitung» titelte: «Duschen mit Doris» – der Spruch ist bis heute Kult. Bundesraetin Doris Leuthard an der Medienkonferenz des Bundesrats zu den eidgenoessischen Abstimmungsergebnissen, in Bern, am Sonntag, 23. September 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herrmann am 27.09.2018 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Zu Viel

    wozu diese hohen Renten. die sollen gefälligst, wie jeder andere auch, von der AHV plus 2. und 3. Säule leben und Punkt. So wäre bei denen auch mehr Interesse die Alterversorgung auf die Reihe zu kriegen. Bundesratsrenten gehören abgeschafft oder um 99% reduziert

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  • Catwomen am 27.09.2018 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Na super

    Wider 2 Bundesräte weg die uns Steuerzahler bis ans Lebensende kosten dank der horrenden Renten die sie bekommen.

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  • Alfons Bürkli am 27.09.2018 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jänu

    Ist ja schön Wir es mit der nachfolge aber wirklich besser Ich denke nein

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Samothz am 27.09.2018 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rente

    Ich bin 35 und kündige meinen Job. Bekomm ich nun auch Rente? Sie ist ja erst 55, kann also noch 9 Jahre arbeiten und danach Rente beziehen, wie jeder andere Mensch auch.

  • Meite2 am 27.09.2018 20:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    das ist eine Frechheit, sie ist noch jung und geht ja nicht in Rente. sie soll arbeiten gehen.

  • amarone am 27.09.2018 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Elite gibt sich und die Elite nimmt

    Als fähige und gut vernetzte Frau hätte es Doris Leuthard - oder ihre Kolleg/innen wirklich nicht nötig, dem Steuerzahler so auf der Tasche zu liegen. Es kann auch von einem BR erwartet werden, ganz ordentlich bis zum offiziellen Pensionsalter weiter zu arbeiten. Das Fussvolk geniesst solche Orivilegien auch nicht und schon gsr nicht in dieser Höhe, von der die meisten auch durch harte Arbeit nur träumen können.

  • Ckg am 27.09.2018 19:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Völlig in Ordnung

    Hallo? Sie hat sich für Bund und Land eingesetzt. Da steht es einem zu eine Rente in der Höhe zu bekommen. Das ist nir legitim und angemessen

  • Mike Schönenberger am 27.09.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Woher dieser Neid und diese Wut wieder kommt - wenn sie diese negative Energie doch nur darin stecken würden, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, wir hätten wahrscheinlich den Weltfrieden... Aber ehrlich, selbst mit dieser Rente würde ich auf keinen Fall den Job eines Bundesrat machen. Der Druck, nie etwas richtig zu machen, die Arbeitslast, das viele Reisen und dabei auf wertvolle Zeit mit der Familie und Freunden zu verzichten! Nein danke! Aber sie fühlen sich ja alle dafür gewappnet, machen Sie es einfach, jeder kann ja Bundesrat werden!