Ab Dezember

12. November 2013 13:53; Akt: 12.11.2013 15:03 Print

E-Zigaretten im ÖV werden verboten

Ab Dezember ist die E-Zigarette im öffentlichen Verkehr verboten. Damit sollen klare Regeln aufgestellt werden. Wer trotzdem weiter dampft, zahlt eine Busse von 25 Franken.

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Ab dem 15. Dezember hat es sich in Zügen und Bussen ausgedampft. Der Verband des öffentlichen Verkehrs hat eine entsprechende Verordnung erarbeitet. Betroffen sind dabei die SBB sowie die meisten Verkehrsbetriebe der Schweiz. Anlass zum neuen Verbot habe die vorherrschende grosse Rechtsunsicherheit gegeben, wie Sprecher Roger Baumann gegenüber SRF sagt. Ausserdem sei die E-Zigarette schlecht von einer normalen zu unterscheiden. «Und es ist sicherlich nicht die Aufgabe des Zugbegleiters, dies herauszufinden», sagt Baumann. Jetzt könnten sich Zugbegleiter bei Konflikten auf eine geltende Verordnung stützen. Wer sich nicht daran hält, dem droht künftig eine Busse von 25 Franken.

In der Schweiz floriert der Handel mit E-Zigaretten. Ein Verbot gibt es grundsätzlich nicht. Ihr Konsum ist laut dem Bundesamt für Gesundheit auch in Gebäuden erlaubt, falls dies nicht explizit verboten ist. Weil sie nicht unter das Tabakgesetz, sondern die Lebensmittelverordnung fallen, gibt es bei den Dampfern kein gesetzliches Mindestalter. Die gesundheitlichen Auswirkungen von E-Zigaretten sind jedoch umstritten. Die Geräte sind in der Schweiz zwar erhältlich, jedoch dürfen hierzulande keine nikotinhaltigen Liquids verkauft werden. Für den Eigenbedarf können sie allerdings aus dem Ausland importiert werden.

Anders als in der Schweiz sollen in Italien E-Zigaretten im öffentlichen Verkehr erlaubt sein, wie das SRF weiter schreibt. Sie seien lediglich an Schulen verboten. In Büros, Restaurants und Bars dürfe aber «gedampft» werden.

(vro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nik imhof am 12.11.2013 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht normal

    bald wird man busse bezahlen wenn man im öv furzt wenn das so weitergeht

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  • Rainer Zufall am 13.11.2013 21:31 Report Diesen Beitrag melden

    Schutzmassnahmen

    Am besten jedem beim Betreten einen blütenweissen Schutzanzug mit Schutzmaske verteilen. Dann hat sichs ausgedampft. Keine E-Zigi, Döner mit viel Scharf oder Achselschweiss mehr in der Luft. Ah und bitte alle ein Brett vor den Kopf. Von fremden Blicken fühle ich mich nämlich auch belästigt. Eigentlich von fremden Leuten generell. Fortan sollte jeder sein eigenes Tram bekommen, damit er nicht von der Allgemeinheit belästigt wird.

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  • Beat am 12.11.2013 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    verbot verbot verbot

    eine e-zigi produziert doch dampf? sind heisse, dampfende tees auch verboten? was ist mit übelriechenden kebabs? schweissfüsse in der skisaison? wenn wir so weitermachen artet das ganze in einem verbot für alles aus. welcome to singapore :) wir sollten lernen damit umzugehen dass andere menschen dinge tun welche uns stören. ein wenig akzeptanz wäre nicht schlecht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Louis am 14.11.2013 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    keine Bange

    Die Dinger werde über kurz oder lang eh verboten. Man rechen: Angenommen, nur die Hälfte der Raucher steigt um auf die E-Zigarette und Dampft anstelle von Qualmt umher. Wer stopft dann das Loch in der Tabaksteuer, die für die AHV bekanntlich so wichtig ist, nebst der Vignette, der A-Gbühr und der B-Gebühr usw.

  • dampfer am 14.11.2013 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    bevormundung

    es geht doch nur noch um die bevormundung anderer. anscheinend wollten die nichtraucher ja vom schädlichen rauch befreit werden. das haben sie ja erreicht. nun kommen die e-zigis wo nur dampf rauskommt, geruchsfrei und nicht schädlich für dritte. diese sollen nun auch verboten werden? das zeigt doch, das es den penetranten nichtraucher nur um die bevormundung anderer ging, nie um den passivrauch!

  • Kariny am 14.11.2013 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Auch hier, sbb schuld ;-)

    Würden die sbb pünktlicher sein könnte man die umsteigeminuten wirklich nutzen und am bahnsteig dampfen. Am besten verbieten wir gleich das atmen auch, für menschen mit iq 100. Zugfahren war noch angenehm als es noch raucherabteile gab und jeder dort sass, wo es genehm war. Führen wir doch wieder raucherabteil ein, sowie dampfabteil, ruheabteil, geschäftsabteil, essensabteil und ein abteil für dicke, damit ich diese nicht ansehen muss.... Wie wärs mit ein wenig mehr MITEINANDER, ich muss auch als dampfer den rauch niemanden ins gesicht blasen! Wie man auch nicht mit offenem mund isst.

  • Christoph G. am 14.11.2013 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    SBB: Wennschon, dennschon!

    Bitte dann auch mit aller Konsequenz durchsetzen. Ich erwarte an jedem Eingang eine Kontrolle, bei der alles was stört entzogen wird. Dazu zähle ich: sämtliche Lebensmittel, (E-)Zigaretten, Telefone, Tablets, Notebooks, Zeitungen, etc. Zusätzlich bitte wahlweise den Reisenden Deo oder Mundwasser zur Verfügung stellen (gegen Bezahlung natürlich). Weiter erwarte ich regelmässige Kontrollen, dass auch ja niemand mit dem Gegenüber spricht, lacht, laut atmet, hustet oder gähnt. Nur so können wir endlich wieder Ordnung in die Züge bringen. Dieses anarchische Verhalten stört mich schon lange. Danke

  • Guggus, Basel am 14.11.2013 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts Neues....

    Wo ist das Problem. In Basel ist sowohl das Rauchen, wie auch das Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmittel schon seit einiger Zeit nicht mehr gestattet. (Leider gibt es immer wieder einzelne, vor allem Jugendliche, denen das absolut egal ist.)