Coronavirus

16. März 2020 10:52; Akt: 16.03.2020 13:26 Print

Erlaubt dein Chef Homeoffice oder nicht?

Der Bundesrat hat drastische Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus getroffen. Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten deshalb von zu Hause aus. Ist Homeoffice bei dir auch ein Thema?

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Wegen der Ausbreitung des Coronavirus arbeiten immer mehr Arbeitnehmer von zu Hause aus. Bist auch du im Homeoffice oder ist es bei dir kein Thema? Melde dich unten via Formular. Wir zeigen dir, was es zum Arbeiten zu Hause alles braucht – und ... ... wie du Ablenkungen minimieren kannst. Wichtig: Der Raum zum Arbeiten muss ruhig sein. Das Wohnzimmer ist nur dann eine Option, wenn es tagsüber von niemandem genutzt wird – ausser vielleicht von einem flauschigen Vierbeiner. Im Schlafzimmer solltest du nicht arbeiten – es wird so viel schwieriger, eine Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Falls du genug Platz hast, kannst du vielleicht im Eingangsbereich oder in der Küche arbeiten. Wenn man schon keine Türe hinter sich schliessen kann, sollte man die einzelnen Raumfunktionen optisch trennen. Als Raumteiler ideal ist ein halbhohes Regal, das zudem Stauraum für Arbeitsunterlagen und Bürokram bietet. Auch Zimmerpflanzen oder ein Paravent können den Raum gliedern. Ist dies alles nicht möglich, kann zumindest ein Teppich für eine optische Aufteilung sorgen. Der Schreibtisch ist das wichtigste Element im Homeoffice: Eine provisorische Arbeitsfläche wie hier ist alles andere als optimal und schlecht für den Rücken. Moderne Laptops brauchen allerdings nicht viel Platz, ein riesiger Schreibtisch ist dafür nicht nötig. Viel wichtiger ist die Höhe: Die sollte so sein, dass du auch nach einem Tag Homeoffice keine Rückenschmerzen hast. Dabei hilft ein ergonomisch gestalteter Bürostuhl. Konkret heisst das: Sitzend sollten die Ober- und Unterschenkel in einem 90-Grad-Winkel zueinander stehen und die Füsse sollten den Boden berühren. Du willst weder unter fluoreszierenden Neonröhren noch bei flackerndem Kerzenlicht in deinen Computer starren. Am besten eignet sich warmes Licht. Selbst wenn im Mietvertrag steht, dass das Mietobjekt ausschliesslich Wohnzwecken dient, darf man zu Hause ein Büro einrichten. Solange man da allein arbeitet und telefoniert, wird die Nachbarschaft nicht mehr gestört als bei normalem Wohnen. Anders sieht es aus, wenn regelmässig Kunden empfangen werden sowie bei übermässigem Lärm. In solchen Fällen kann der Vermieter die Heimarbeit verbieten. Alles klar? Dann steht einem erfolgreichen Homeoffice nichts mehr im Weg. Bleib gesund!

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Zurzeit darf man in fast allen Kantonen noch zur Arbeit gehen. Nur rät der Bundesrat, dass – wann immer möglich – die Mitarbeitenden Homeoffice machen sollten. Pendeln sollte man nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Stattdessen soll man mit dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit gehen. Durch Social Distancing sollen dem Coronavirus so wenig Möglichkeiten wie nur möglich geboten werden, um sich auszubreiten.

Wie sieht es bei dir im Job aus? Bist du schon im Homeoffice oder stellt ihr gerade erst um? Oder ist es vielleicht bei euch im Betrieb gar kein Thema? Wie gehst du damit um? Für einen Artikel suchen wir Arbeitnehmer, die uns von ihrer Situation erzählen. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme via untenstehendes Formular.

(juu)