Problem mit Wärmemelder

25. Oktober 2019 07:26; Akt: 25.10.2019 09:14 Print

Erneut muss ein Swiss-A220 den Flug abbrechen

Vergangene Woche wurden alle Airbus A220 der Swiss inspiziert. Nun musste jedoch erneut eine Maschine den Flug abbrechen

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Der Flug LX2160 startete Donnerstagabend um 19 Uhr von Genf nach Palma de Mallorca, landete jedoch um 20.30 Uhr bereits wieder in Cointrin. Der Grund: ein technischer Defekt. Bei der Maschine handelte es sich um einen Airbus A220, auch als C-Serie bekannt. Die gesamte Flotte wurde letzte Woche aufgrund von Triebwerksproblemen vollständig inspiziert.

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Wie Swiss-Sprecherin Karin Müller gegenüber «24 Heures» sagte, hatte die Rückkehr beim Mallorca-Flug nichts mit den Triebwerkproblemen zu tun. Von der Sprecherin heisst es: «Es gab ein Problem mit dem Wärmemelder.»

Wenig Passagiere

Da die Swiss auf Mallorca keine Mechaniker beschäftigt, war es vernünftiger, das Flugzeug zurückzurufen. Ansonsten hätte man Mechaniker nach Mallorca schicken müssen. Laut Angaben der Airline befanden sich rund zwanzig Passagiere an Bord des Flugzeugs mit einer Kapazität von 145 Sitzplätzen.

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hatte die A220-Baureihe, die 110 bis 145 Passagieren Platz bietet, erst 2018 vom angeschlagenen kanadischen Konkurrenten Bombardier übernommen. Die ehemalige Bombardier C-Series gehörte zu den ersten Flugzeugtypen, in denen die neuartigen, kerosinsparenden Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney eingesetzt wurden.


(fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Traveller18 am 25.10.2019 09:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Von der Mücke zum Elefanten.

    Wie gesagt, es hat nichts mit dem Triebwerk zu tun und daher kein Grund für eine fette Schlagzeile. Dies nennt man Standard Operation, wobei die Piloten alles richtig gemacht haben. Grosses Lob an die Besatzung.

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  • Peter Aviatik am 25.10.2019 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    Qualitäts Airline Swiss

    Das kann passieren und ich bin froh das die gut ausgebildeten Swiss Piloten wachsam genug sind und weise Entscheidungen treffen. Safety first und nicht auf biegen und brechen abfliegen und wohlmöglich schlimmes verursachen würden.

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  • Paloma am 25.10.2019 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dieses blöde Outsourcen

    Ganz einfache Frage eines Bürgers: wieso lässt man die Flugzeuge nicht wieder in der Schweiz warten, wieso muss das am anderen Ende der Welt sein und wie man sieht, sind die Fehler enorm

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jakobsbad am 26.10.2019 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Pfusch und Morx

    Typisch Bombardier! Gibt es ein Produkt von Bombardier, bei dem alles funktioniert? Warum kaufen Swiss und SBB immer noch Bombardier-Erzeugnisse?

  • MrX8600 am 25.10.2019 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlimmer Hersteller

    Zuerst die Züge, dann die Trams und jetzt noch die Flieger... Was kann diese Firma?

  • Baselbieter am 25.10.2019 21:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überprüfung

    Es ist ja nicht möglich, alle diese Maschinen in so kurzer Zeit zu überprüfen. Das ist Augenwischerei!

  • TrurthHurts am 25.10.2019 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Airline?

    Früher wollte nur mit Swiss fliegen. Wenn jetzt die Schlagzeilen lese über Swiss frag ich mich 2 mal ich mit Swiss fliegen soll. Wo ist die Schweizer Airline?

    • starforce am 26.10.2019 08:37 Report Diesen Beitrag melden

      Erst der Anfang....

      Swiss ist nur noch auf Papier eine Schweizer Airlines. Richtigerweise gehört sie der Lufthansa-Group. Und die ist noch grösser, als damals die Swissair. Wenn die Lufthansa auch Hops geht (wie Cook, Air Berlin, Hello etc.) - dann ist auch mit der CH-Luftfahrt mal vorerst vorbei. Einzig Helvetic und Chair fliegen unter Schweizer Flagge.

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  • Ronny C. am 25.10.2019 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Made in Canada

    Vielleicht sollte man auf kanadische Hillbilly-Produkte wie den Dosto von Bombardier und diese grottigen Flugzeuge aus demselben Konzern verzichten. Kanadier können bäume Fällen, aber das ist kein Technologie-Land. Die Produkte sind offenbar schlecht und nur günstig wegen den miesen kanadischen Löhnen, sowas ist keine gute Basis für Produkte, die sicher und zuverlässig sein müssen. Die Swiss muss sich selber damit rumärgern, bei der SBB bezahlt der Steuerzahler das kollektive Versagen.