Autopsie beendet

28. Oktober 2013 11:03; Akt: 28.10.2013 11:09 Print

F/A-18-Opfer zur Beerdigung freigegeben

Die beiden Opfer des Militärjet-Unglücks von vergangenem Mittwoch können beerdigt werden. Die Untersuchungen durch die Militärjustiz sind abgeschlossen.

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Am 23. Oktober 2013 prallte ein F/A-18-Kampfjet der Armee in eine Felswand bei Alpnachstad OW. Dabei kamen zwei Personen ums Leben. Bundespräsident Ueli Maurer sprach in einem Kondolenzschreiben nach dem Absturz den Angehörigen sein Beilied aus. Am 27. November 2013 bedankte sich die Luftwaffe mit einem Inserat in mehreren Zeitungen bei der Zentralschweizer Bevölkerung für deren Geduld und Verständnis. Die Unfallstelle ist ein Trümmerfeld. Die Wrackteile können erst geborgen werden ,... ... wenn die Dokumentation der Absturzstelle abgeschlossen ist. Journalisten konnten sich am Donnerstag ein Bild von der Unglücksstelle am Lopper nahe Alpnachstad OW machen. An der Krete wurden Bäume mit Wucht umgeknickt. Auf Grund der vielen Trümmer, .... ... blieb die Bahnstrecke bis am 25. Oktober gesperrt. Am 24. Oktober wurden die beiden Opfer des Flugzeugabsturzes geborgen. Dabei handelt es sich um den Piloten und einen Militärarzt. Unter den Trümmern fand man auch die Blackbox. Die Daten werden ausgewertet. Bei der Absturzstelle sieht man verbrannte Bäume. Helikopter brachten Experten im unwegsamen Gelände zu ihrem Ziel. Die Absturzstelle befindet sich gleich über der Brünigstrasse. Das VBS bestätigt, dass eine F/A-18 bei Alpnachstad OW abgestürzt ist. Trümmerteile des Jets liegen auf der Strasse. Die Polizei ist auch zu Wasser unterwegs... ... und errichtet auf dem See eine Ölsperre. Ein Leser-Reporter fotografierte die Absturzstelle am Vierwaldstättersee. Rettungskräfte waren kurz nach dem Aufprall vor Ort. Die Absturzstelle wird weiträumig abgesperrt. Die Brünigstrasse zwischen Kägiswil und Alpnachstad ist gesperrt. Bei der Absturzstelle ist Feuer zu sehen. Ein Puma löscht bei der Absturzstelle das Feuer aus der Luft. Leser-Reporter haben den Unfall beobachtet. Der Jet ist offenbar in den Berg an der Grenze zwischen Nid- und Obwalden gestürzt. Rauch steigt aus dem Waldstück auf.

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Die Autopsie der beiden Opfer, die beim Absturz eines Kampfjets in Obwalden ums Leben gekommen sind, ist abgeschlossen. Die Leichen sind zur Beerdigung freigegeben, sagte ein Sprecher der Militärjustiz (MJ) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Jetzt würden die Daten ausgewertet. Ob ein medizinisches Problem zum Unfall führte oder ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, könne man im Moment noch nicht sagen. Das sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte MJ-Sprecher Frank Zellweger.

Die Strasse zwischen Hergiswil NW und Alpnachstad OW ist in der Zwischenzeit wieder freigegeben worden. Die Bahnlinie zwischen Hergiswil NW und Aplnach Dorf OW ist bereits seit Sonntag wieder befahrbar. Die Absturzstelle und der Luftraum werden laut Zellweger in den nächsten Tagen freigegeben.

Trümmer werden analysiert

Was mit den eingesammelten Trümmern passiert, war am Montag unklar. Üblicherweise werden diese nach einem Absturz in einer Halle ausgelegt. «Die Trümmer werden gesammelt und analysiert. Mehr können wir noch nicht dazu sagen», erklärte Zellweger.

Ebenfalls offen ist, ob der als Passagier mitfliegende Fliegerarzt die Möglichkeit hatte, den Flug zu beeinflussen. «Es ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, ob dies möglich war und ob eine Einwirkung stattgefunden hat», sagte der MJ-Sprecher.

Der Unfall ereignete sich am vergangenen Mittwoch kurz vor 14 Uhr. Bei einem Trainingsflug prallte ein doppelsitziger F/A-18-Kampfjet aus noch unbekannten Gründen in die Felswand beim Lopper nahe Alpnachstad OW. Beide Insassen kamen dabei ums Leben.

(bro/sda)