Abgestürzter Kampfjet

31. August 2016 12:44; Akt: 01.09.2016 11:28 Print

F/A-18-Pilot war ein junger Westschweizer

Im Sustengebiet sind die sterblichen Überreste des Piloten gefunden worden, der zwei Tage zuvor in eine Felswand geprallt war.

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Haben Fehler bei der Flugsicherung in Meiringen zum F/A-18-Absturz geführt? An diesem Berggrat im Sustengebiet zerschellte der Kampfjet. Die Skyguide hat dem Piloten eine Flughöhe von 3050 Metern angegeben – nötig wären aber 4360 Meter gewesen. Die Absturzstelle am Susten. Die Trümmer sind im Gelände weit verstreut. Ein Trümmerteil, das ein Teil des Seitenruders oder des Flügels darstellen könnte, liegt im Geröll. «Wir haben lange gehofft, dass der Pilot gerettet werden kann»: Bundesrat und Verteidigungsminister Guy Parmelin äussert sich am 31. August zum Flugzeugabsturz im Sustengebiet. Am Fels zerschellt: Ein Helikopter der Rega sucht nach dem vermissten F/A-18 Piloten neben Wrackteilen der abgestürzten F/A-18 am Hinter Tierberg in Göschenen. (31. August 2016) Die Armee hat später den Tod des Piloten bestätigt: Rega-Helikopter im Einsatz bei der Absturzstelle. (31. August 2016) Nach dem massiven Aufprall sind auf dem Chelengletscher nur kleine Trümmerteile übrig geblieben: Auch ein Helikopter der Schweizer Armee suchte nach dem vermissten Piloten. Auf einem herangezoomten Bildausschnitt sind beispielsweise diese Wrackteile zu sehen. Auf einer weiteren Detailansicht sind möglicherweise Kabel zu sehen, die von der Unglücksmaschine stammen. Ein Helikopter der Rega seilt einen Gebirgsspezialisten ab. (31. August 2016) Ein Gebirgsspezialist im Einsatz beim Absturzgebiet. Wie schon am Montag erschwert das Wetter die Suche auch am Dienstagabend: Eine Aufnahme aus Meiringen in Richtung Sustenpass. (29. August 2016). An einer vermuteten Absturzstelle konnten Gebirgsspezialisten nichts finden: Ein Helikopter sucht im Gebiet Sustenpass nach der vermissten F/A-18. (30. August 2016) Ein Helikopter gibt sich auf die Suche nach dem vermissten Piloten. Gemäss dem VBS wird auch in der Nacht auf Mittwoch nach dem Piloten gesucht. Betroffenheit in der Schweizer Luftwaffe: Felix Stoffel, Chef Berufsfliegerkorps, spricht am Dienstag an der Medienkonferenz des VBS zum Vorfall mit dem Kampfjet. (30. August 2016) F/A-18-Pilot Pierre de Goumoens gibt Details zum Unfallort bekannt. Auch ihn haben die Bilder des Wracks tief betroffen gemacht. Helikopter im Einsatz über dem vermuteten Absturzgebiet der vermissten F/A-18. Die Suche war am Tag des Absturzes wegen dichten Nebels beeinträchtigt. Tags darauf verbesserte sich das Wetter am Sustenpass. (30. August 2016) Eine F/A-18 der Schweizer Luftwaffe. Die vermisste Maschine wird in der Region des Sustenpasses vermutet. Schlechtes Wetter und die schwer zugängliche Region erschweren die Sucharbeit. (29. August 2016) Schweizer F/A-18 vor dem Fenster eines Passagierflugzeugs. F/A-18 Hornets auf dem Deck des US-Supercarriers USS Harry S. Truman. Gewaltige Düsen: Eine F/A-18 von hinten. Eine F/A-18 durchbricht die Schallmauer. 1996 verliessen die ersten «Hornets» die Montagehallen in Emmen LU. Zuvor versuchte die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) allerdings, den Kauf zu unterbinden. Bei Crans-sur-Sierre im Wallis krachte im April 1998 ein Jet ungebremst in den Boden, beide Insassen sterben. Für Aviatik-Fans ein schönes Bild: Zwei F/A-18 starten in Genf.

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(nag/jros/fal/sda)