Wahlen 2011

17. Februar 2011 09:30; Akt: 17.02.2011 12:13 Print

FDP schiesst gegen Linke und Rechte

Zum Auftakt ihrer Wahlkampagne präsentiert sich die FDP als verantwortungsvolle Alternative zu den Polparteien. Sie will die Schweiz zurück auf die Erfolgsspur bringen.

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Die FDP befürchtet ein Ende der «Erfolgsgeschichte Schweiz». Daran schuld seien die «realitätsfremde Linke» und die «rechten Abschotter» hiess es am Donnerstag vor den Medien in Bern.

«Die Schweiz kann ihre Erfolgsgeschichte nur weiterschreiben, wenn sie wieder auf ihre Stärken und Werte baut, die sie erfolgreich gemacht haben», schreibt die FDP. Davon seien die linken und rechten Parteien der Schweiz weit entfernt. Weder die Überwindung der Marktwirtschaft noch die totale Abschottung seien gut für das Land.

«Aus Liebe zur Schweiz» - wie der Wahlkampf-Slogan heisst - will die FDP für neue Arbeitsplätze kämpfen, Steuern senken, die Sozialversicherungen reformieren und die Bürokratie stoppen.

Gute Verankerung

Nur Politiker mit «Mut und Verstand» könnten diese Herausforderungen bewältigen, heisst es weiter. Diese Eigenschaften bewiesen die Freisinnig-Liberalen jeden Tag. Denn keine andere Partei sei stärker in den Kantonen und Gemeinden verankert als die FDP.

Bei den Wahlen strebt die FDP, die 130 000 Mitglieder zählt, 20 Prozent Wähleranteil an. In einem Zeitungsinterview Ende Dezember hatte FDP-Präsident Fulvio Pelli zudem gesagt, seine Partei peile 40 Nationalratssitze an - drei mehr als aktuell.

Die FDP wirbt auch mit einem neuen Video mit Parteipräsident Fulvio Pelli:

(sda)