Falsches Ergebnis

10. Februar 2014 12:36; Akt: 10.02.2014 13:54 Print

Gemeinde vertauscht Ja- und Nein-Stimmen

Im Waadtland hat eine Gemeinde die Ja- und Nein-Stimmen vertauscht. Das Ergebnis musste deshalb heute korrigiert werden.

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In der Region la Côte wurden die Stimmzettel in einer kleinen Gemeinde versehentlich vertauscht. (Bild: Keystone)

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Die kleine Waadtländer Gemeinde Marchissy in der Region la Côte hat bei der Abstimmung über die Zuwanderungsinitiative die Ja- und Nein-Stimmen vertauscht. Der 70,69 Prozent Ja-Anteil vom Sonntag musste am Montag deshalb in ein «Nein» umgewandelt werden.

Die Gemeinde ist mit 174 gültigen Stimmzetteln aber viel zu klein, als dass das Versehen einen Einfluss auf das nationale Abstimmungsresultat gehabt hätte. 123 Stimmberechtigte legten ein Nein ein und 51 ein Ja, wie Anne-Catherine Vittoz vom Kanton Waadt am Montag der Nachrichtenagentur sda sagte.

Sie bestätigte damit eine Meldung der Internetseite der Zeitung «24 heures». Auch bei der Fabi-Vorlage musste eine Waadtländer Gemeinde die Zahlen ändern. Villars-Ste-Croix nahm die Vorlage nach der Korrektur mit 164 Ja- gegen 111 Nein-Stimmen an.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guido am 10.02.2014 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Vorsicht vor Wahlmanipulationen!

    Ja genau auf das habe ich noch gewartet, dass mir irgend jemand in der Schweiz nach amerikanischem Muster sagt, dass das Resultat von einem Ja in ein Nein korrigiert werden muss, da irgendwelche leute nicht richtig gezählt haben. Diese Art von Fehlern ist äusserst gefährlich, da es in der Schweiz nach so einem rambazamba der Nein Wähler und den schnöden grossimperialen Kommentaren aus der EU Führung dann definitiv nach Wahlmanipulation von aussen riechen würde. Neinwähler seid vorsichtig und akzeptiert das knappe JA auch wenn es euch nicht passt.

  • Megge am 10.02.2014 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Fehler

    Fehler werden leider immer passieren, besonders da die Meinung herrscht, dass die Resultate möglich schon vor Schliessung der Urnen gemeldet werden sollten!!

  • Helvetier am 10.02.2014 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    "Ja", "Nein", Vielleicht", "Ja, aber"

    Nicht einmal unterscheiden können zwischen einem "oui" und einem "non" - das lässt tief blicken, und ein Kommentar erübrigt sich wohl. Aber den Deutschschweizern wieder einmal zu zeigen, wie fremdenfeindlich sie doch sind ... In kurzer Zeit werden die Romands den Suisse toto das "Ja" danken.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • F. Müller am 10.02.2014 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt-Land

    Die Argumente, dass Stadtbewohner weltoffener seien und sie besonders viele Ausländer haben, stimmt so nicht. Erstens wurde z.B. in Bern in den letzten Jahren gemäss Anzeiger sehr viel eingebürgert - die dürfen wählen und zweitens siehe z.B. Gerlafingen, Zuchwil etc. dort leben extrem viele Ausländer - das sind keine Städte. Vor Wohlmanipulationen vor allem von Links habe ich schon Angst, die wollen ja nie den Volksentscheid akzeptieren und werden auch diesmal alles tun, um ihn zu torpedieren. Darum freuen wir uns nicht zu früh. Der Bundesrat wird einknicken, die Regierung ebenso.

  • Helvetier am 10.02.2014 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    "Ja", "Nein", Vielleicht", "Ja, aber"

    Nicht einmal unterscheiden können zwischen einem "oui" und einem "non" - das lässt tief blicken, und ein Kommentar erübrigt sich wohl. Aber den Deutschschweizern wieder einmal zu zeigen, wie fremdenfeindlich sie doch sind ... In kurzer Zeit werden die Romands den Suisse toto das "Ja" danken.

    • Guybrush Threepwood am 10.02.2014 16:59 Report Diesen Beitrag melden

      ach, macht nix

      die Romandie, Basel-Stat und Zürich treten der EU bei und der Rest soll ein Zaun um sich bauen. Mir ist das Schnuppe, denn die Schweiz ist ein erbärmlicher Staat, der dann auch immer auf den Schwächsten herumhackt und auf deren Kosten spart. Zum Glück hab ich schon einen EU-Pass und kann gehen wann immer es mir zu bunt wird. Aber Basel gefällt mir halt noch, also belibe ich noch, so lange es erträglich bleibt. Danach... mir egal wo das Land hinschlittert, jedenfalls nicht in den Wohlstand.

    • Eid Genosse am 10.02.2014 17:59 Report Diesen Beitrag melden

      MACH ES EINFACH....

      nicht dumm reden...geh doch...keiner hält dich auf...reisende soll man ziehen lassen...

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  • Omlettendompteur am 10.02.2014 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Handzeichen

    schaffen Klarheit - Rauchzeichen auch... :-)

  • Dani K. am 10.02.2014 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Frage an die Waadtländer

    Habt Ihr die Initiative abgelehnt weil es von der SVP kam oder gibt es da tatsächlich einen anderen Grund? Gut, die Frage könnte man auch den Stadtzürchern usw. fragen aber egal, irgendwie werden wir nie auf den gleichen Nenner kommen. Wirklich schade dass die meisten mit vorbehalten an die Urne gehen ohne die Sache ernst zu hinter fragen, ansonsten wäre die Initiative klarer angenommen worden.

    • Kay Oderso am 10.02.2014 16:23 Report Diesen Beitrag melden

      Wirklich sehr erwachsen

      Diese Frage war meiner Meinung nach etwas überflüssig, soll es doch tatsächlich auch ausserhalb der SVP-Wähler-Rheien Leute geben, die aus Überzeugung handeln und stimmen. Zudem kann man den Spiess auch umkehren und nachfragen, wie viele wohl «Ja» gesagt haben, nur weil die Initiative von der SVP kam.

    • Oliver Acar am 10.02.2014 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Du musst ja fast Recht haben. So wie alle Parteien plus die eigene Landesregierung(Bundesrat) dagegen waren und die SVP alleine gegen alle kämpfte, kann es ja praktisch nur Voreingenommenheit gewesen sein, die zu diesem knappen Ergebnis geführt hat. Hättest du deinen Beitrag doch erst verfasst nachdem du die Sache ernst hinterfragt hast. ;)

    • Dani A. am 10.02.2014 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      ernstnehmen?

      Der Witz an dem Ganzen ist aber eigentlich das die Kantone welche Nein gestummen haben viel stärker von der Einbrügerung betroffen sind. Im Gegensatz zu den ach so informierten Deutschschweizern. Daher würde ich sagen haben sie es nicht nur ernst hinterfragt, sondern sie Wissen genau wovon sie reden!

    • R. Gross am 10.02.2014 17:24 Report Diesen Beitrag melden

      gesunder Menschenverstand nicht Romantik

      Was von der SVP kommt wird erst mal abgelehnt. Ich stimme nach Vorlagen - nicht nach Parteien. Diese war absolut richtig. DAss jetzt das Tessin von Italien gedrückt wird, obwohl die am meisten leiden, lässt tief blicken.

    • Just Me am 10.02.2014 17:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Dani A.

      sag das mal den Tessinern :)

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  • Marcel Horni am 10.02.2014 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    wie im film

    die stimmen machen nicht die bürger sondern die stimm zähler!!!