Kampf um den Hanf

28. Dezember 2010 10:48; Akt: 28.12.2010 11:47 Print

Gewehre, Stolperdrähte und Sprengfallen

von Annette Hirschberg - Balkan-Banden übernehmen die Kontrolle über den millionenschweren Cannabis-Handel. Die Verteilkämpfe werden mit harten Bandagen geführt.

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In Aeschi SO haben Beamte eine professionell betriebene Indoorhanf-Anlage ausgehoben, wie die Kantonspolizei Solothurn am 24. März 2015 mitteilte. Die 2500 blühenden Hanfpflanzen hätten einen Verkaufswert von 100'000 Franken. In einem Lagergebäude in Hausen AG stiess die Polizei am auf eine illegale Hanf-Indooranlage mit rund 650 Pflanzen. Der Betreiber, ein 59-jähriger Schweizer, wurde festgenommen. Im Zuge weiterer Ermittlungen zeigte sich zudem, dass der Mann offenbar mehrere Frauen auf sadistische Art missbraucht hatte. Am Mittwoch, 25. Juni hat die Polizei in Heimenschwand BE eine Hanfplantage mit 100 Pflanzen ausgehoben. In Rüti (auf dem Bild) und Winterthur hat die Polizei am 20. Mai zwei Hanfplantagen ausgehoben. Am Dienstag, 6. Mai hat die Baselbieter Polizei eine Indoor-Hanfanlage in Itingen ausgehoben. Blick in die Hanf-Indooranlage in , die die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch, 16. April 2014 ausgehoben hat. In entdeckte die Polizei am 8. Januar 2014 diese Hanf-Indooranlage. In der Wohnung eines brasilianischen Paares stellten die Beamten 16 Hanfpflanzen, 19 Setzlinge und über 100 Gramm Marihuana sicher. Hanf-Indooranlage in , am 8. Januar 2014. Der 21-jährige Mann und seine Freundin (19), beide aus Brasilien, wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. In hat die Polizei am Dienstag, 6. August 2013 eine grosse Hanf-Indooranlage ausgehoben. Sichergestellt wurden 600 Hanfpflanzen Der 43-jährige Grasanbauer und seine 47-jährige Lebenspartnerin zogen auch ausserhalb der Liegenschaft unter freiem Himmel Marihuana-Pflanzen auf. Das Paar wurde verhaftet. In entdeckt. Betrieben wurde diese durch einen Vater mit seinen zwei erwachsenen Söhnen. Weil ein Anwohner einer Liegenschaft in Bettwiesen dachte es seien Einbrecher am Werk, rief er im Juli 2013 die Polizei. Diese fand nicht wie vermutet Einbrecher, sondern eine der grössten Indoor-Hanfplantage im Thurgau. Wert: Mehrere hunderttausend Franken. Diese Indoor-Hanfanlage fand die Polizei in einer Mietwohung eines Mehrfamilienhauses im solothurnischen Trimbach. Aufgeflogen ist die Plantage am 25. Juni 2013, weil Wasser in die darunterliegende Wohung lief. In Reichenburg SZ hat die Polizei am 28. Mai 2013 200 Pflanzen sichergestellt. In Rapperswil SG wollten drei Männer am 25.3.2013 ihre Hanfanlage zügeln. Da wurden sie von der Polizei erwischt. Ein 51-jähriger Schweizer hat in einem Keller in eine Indoor-Anlage mit zahlreichen Hanfpflanzen in verschiedenen Stadien. Ende März 2013 kommt ihm die Polizei auf die Schliche. In ist Anfang Februar 2013 eine Hanfanlage mit 250 Pflanzen in einem geschlossenen Kellerabteil eines Wohnhauses augeflogen. Ein 22-Jähriger wollte mit dem Hanf Betäubungsmittel herstellen, wie die wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Im Februar 2013 wurde die Zürcher Stadtpolizei auf diese professionelle Indoor-Hanfplantage in aufmerksam. Um die 2000 Pflanzen wurden hier gezüchtet. Im Januar 2013 entdeckte die Kantonspolizei Solothurn eine Hanfplantage mit rund 900 Pflanzen in . In der selben Liegenschaft eines Ehepaars hob sie auch ein Waffenlager mit mehr als 100 Schusswaffen, Messer, Elektroschockgeräten sowie Munition aus. Am 29. November 2012 stellte die Zuger Kantonspolizei in einer Wohnung in drei Zelte mit Hanfpflanzen sicher. Neben 35 Pflanzen fand die Polizei auch 1,5 Kilogramm getrocknete Blüten Nicht immer wird der Hanf in Indooranlagen angebaut: Zürcher Kantonspolizisten haben am 27. September 2012 im rund 250 Hanfstauden sichergestellt, die in einem Maisfeld angepflanzt waren. Zuvor war der Besatzung eines Polizeihelikopters bei einem zufälligen Ueberflug aufgefallen, dass mitten in einem Maisfeld undefinierbares Gewächs wucherte. Beim 53-jährigen Schweizer Landbesitzer wurde anschliessend eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Im Keller der Liegenschaft wurde dabei eine Hanf-Indoor-Anlage gefunden, die zurzeit ausser Betrieb ist. Anfang Juli 2012 hob die Kapo Bern eine riesige Indoor-Hanfanlage mit 3200 Hanfpflanzen und 4200 Setzlingen in aus. Der Marktwert der Blüten wird auf eine halbe Million Franken geschätzt. Hanfpflänzli, soweit das Auge reicht: Die Polizei hat am 6. Juli 2012 in der Stadt eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Insgesamt wurden rund 2100 Pflanzen sowie dazugehörige Utensilien sichergestellt. Keine ganze Plantage, aber immerhin 420 Hanf-Setzlinge versuchten zwei junge Männer am 26.Juni 2012 in ihrem Auto, über die SG zu schmuggeln. Auf mehr als 300 Hanfplanzen stiessen die Ermittler bei einem «Hobby-Gärtner» in In den Ermittlungen, deren Resultat am 12. Juni 2012 veröffentlicht wurde, kam zu Tage, dass er im Raum Rotkreuz auch zahlreiche andere Drogen - von Amphetaminen über Haschischöl bis zu Kokain - verkaufte. (Bild: Zuger Polizei) In entdeckte die Stadtpolizei Zürich am 19. März 2012 eine Hanfplantage mit 1100 Pflanzen. 220 Hanfpflanzen stellte die Schwyzer Kantonspolizei im Januar 2012 in Wangen sicher. Die Drogen wurden vernichtet. Im Kellergeschoss eines Industriekomplexes in Schaffhausen entdeckte die Polizei am 11. Januar 2012 eine Indoor-Hanf-Plantage mit 8000 Pflanzen. Die Kantonspolizei Zürich findet in Regensdorf gleich mehrere Hanf-Anlagen am 5.12.2011. Wenig später, am 6.12.2011 findet die Polizei in Laupen eine Anlage. Der Besitzer der über 2000 Pflanzen weilte während der Razzia im Ausland. Die Bündner Kantonspolizei fand in der . In per Zufall auf eine Indoor-Hanfplantage mit 200 Pflanzen gestossen. Die Thurgauer Kantonspolizei hat eine professionell aufgezogene Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Diese war erst seit wenigen Monaten in Betrieb. 1800 Pflanzen wurden vernichtet. In hat die Polizei am 29. August 2011 eine Hanfplantage mit 380 Pflanzen ausgehoben. Zudem wurden in Oberhelfenschwil fünf Kilogramm gebrauchsfertiges Marihuana sichergestellt. Gegen einen 28-jährigen Schweizer wurde ein Strafverfahren eröffnet. In stellt die Kantonspolizei Anfang August 2011 rund 1000 Hanfpflanzen und über 34 Kilogramm Hanfblüten sicher. In der macht die Polizei Ende Juli 2011 einen Grossfund: 25 Kg Marihuana und 1700 reife Hanfpflanzen. In eine eindrückliche Hanfindoor-Anlage. 90 Kilogramm Blüten wurden in der Plantage gezüchtet. Die Kantonspolizei st. Gallen stiess am Drei Schweizer im Alter zwischen 27 und 49 Jahren wurden festgenommen. Die Polizei stellte Pflanzen, mehrere Kilogramm Marihuana und Haschisch-Platten sicher. Die Infrastruktur der Plantagen im Wert von mehreren zehntausend Franken wurde vernichtet. Die Polizei stellte im sicher 400 Cannabis-Pflanzen wurden vernichtet. Die Schaffhauser Polizei wurde am fündig: 200 Hanfpflanzen konnten die Beamten sicherstellen. Der Mieter der Wohnung, ein 35-jähriger Mann aus Bosnien-Herzegowina, befand sich zu dem Zeitpunkt im Ausland in Haft. Diese Indoor-Hanf-Anlage hat die Kantonspolizei Uri im sichergestellt. Gleich dreimal wurde die Polizei wurden 450 Pflanzen entdeckt ... ... und in 250 Pflanzen. Die drei Anlagen stehen in keinem direkten Zusammenhang und wurden unabhängig voneinander entdeckt. ... in 50 Pflanzen ... Die äusserst professionell aufgezogene Produktion umfasste mehrere Räume auf einer Gesamtfläche von 400 Quadratmeter. Die Ernte hätte gegen 120 Kilo Marihuana eingebracht. Verkaufswert: Rund eine Million Franken. Ein 28-jähriger Schweizer wurde in U-Haft genommen. Am eine Anlage mit rund 5600 Hanfpflanzen aus. Der 59-jährige Besitzer der Plantage hatte auch im Kanton Waadt Räume gemietet, wie sich bei der Befragung herausstellte. Im Franken. Dort fand die Freiburger Kantonspolizei ebenfalls Hunderte von Hanfpflanzen. Zudem wurde sie auf zwei Männer aufmerksam, die in ihrem Hanfladen ebenfalls Pflanzen aufzogen. eine Hanf-Indooranlage mit 440 Hanfpflanzen. Ein 20-jähriger Mann wurde vorübergehend festgenommen. Er soll bis anhin 30 Kilogramm Marihuana produziert und veräussert haben. Weil in die Hanfplantage eines 31-Jährigen Schweizers auf. Die 2400 Pflanzen, die kurz vor dem Reifestadium standen, wurden von der Polizei abtransportiert. Am ins Netz. In den Hanfplantagen von Sissach und Zullwil wurden 80 Mutterpflanzen respektive 2350 blühende Pflanzen sichergestellt. Ende ausgehoben. Die Bilder zeigen die Anlage in Zullwil. Die Anlage in Niederdorf stand ausser Betrieb und wurde ebenfalls sichergestellt. Aus den beschlagnahmten 2350 Hanfpflanzen in Blüte hätten sich nach Polizeiangaben 47 Kilo Marihuana herstellen lassen - Schwarzmarktwert: Franken. diese Indoor-Hanfanlage. Vier Schweizer, darunter ein 57-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau, wurden verzeigt. In einem Dachzimmer in rund 200 Hanfpflanzen. Bei einer Hausdurchsuchung stellte die neben Hanfpflanzen auch diverse elektrische Geräte zum Betrieb der Anlage sicher. Die «Schaltzentrale» einer Indoor-Hanfanlage in sichergestellt wurde. Am Mittwoch, in einer Liegenschaft im Kreis 9 auf drei Indoor-Hanfplantagen und stellte über 13 Kilogramm Marihuana sowie rund 1700 Hanfpflanzen sicher. Neun Personen wurden festgenommen. Diese Hanfanlage mit 100 Pflanzen hat die Kantonspolizei Schwyz entdeckt. Betrieben wurde sie von zwei Schweizern im Alter von 22 und 28 Jahren. Die Kantonspolizei St. Gallen hat am eine Indoor-Hanfplantage mit 700 Pflanzen geräumt. Betrieben wurde die Plantage von einem 35-jährigen Mann. Diese riesige Indoor-Hanfanlage konnte die Walliser Polizei im Zuge einer grenzüberschreitenden Aktion im ausheben. Die Anlage im entspricht. Auf diese Indoor-Anlage in aufmerksam, weil der Betreiber im Garten verbotenerweise Laub verbrannte. Nicht jeder gibt sich die Mühe, Hanfplantagen «indoor» zu verstecken. Die Kapo Schwyz hat im rund 1400 Pflanzen sichergestellt. Fünf Personen wurden verzeigt. ausgehoben. In dieser Indoor-Anlage in legte ihm die Luzerner Kapo das Handwerk. Ein versehentlich laufen gelassener Wasserhahn wurde am zum Verhängnis. 1600 Pflanzen wurden vernichtet. Ein Kilo Marihuana wurde sichergestellt. Die Pflanzen standen in einem Garten an verschiedenen Orten. Diese Hanfplantage mit 157 Pflanzen in ausgehoben. In Kühlfächern waren die getrockneten Blüten eingelagert. Diese Anlage wurde am entdeckt, als die Polizei wegen eines Einbruchs ausrückte. Am entdeckt. Der Betreiber war auch Besitzer einer Plantage in Wetzikon ZH. Der Zugang war raffiniert versteckt hinter einem Kleiderkasten. «Technisch hoch stehend aufgebaut», wie die Polizei sagt. Am Insgesamt 345 Kilogramm Marihuana wurden von der Polizei beschlagnahmt. Vier Personen wurden verhaftet. Ein ganz grosser Fang gelang der Walliser Polizei, wie diese im bekanntgab. In Säcklein zu 500 Gramm verpackt ... ... wurde das «Gras» kistenweise in verschiedenen Kantonen abgesetzt. Am entdeckt. Diese Indoor-Hanfanlage in einem Luftschutzkeller in entdeckt. In eine gut getarnte Hanfplantage in einem stillgelegten Schweinestall ausgehoben. 626 Hanfpflanzen wurden sichergestellt. Gegen die zwei Betreiber der Indooranlage und den Besitzer des Schweinestalles wurde ein Strafverfahren eröffnet. eine Hanfzucht ausgehoben. Ein 49-jähriger Schweizer baute in seinem Garten, also outdoor (!), «zum Eigengebrauch» an. Der bescheidene Sichtschutz machte es der Polizei einfach, die Plantage zu finden. Am zu. Ein Wasserschaden hatte die Indoor-Hanfbauern verraten. Bei einer Hausdurchsuchung in eine Indooranlage mit 425 Hanfpflanzen und zwei Kilo Marihuana sichergestellt. Betrieben wurde die Anlage von einem Schweizer (27). Der Urner Kantonspolizei gelang am aus. Rund 2000 Hanf-Pflanzen wurden in Flüelen beschlagnahmt. Der 53-jährige Plantagenbetreiber war zuvor zugedröhnt in eine Polizeikontrolle in Altdorf geraten. Die Polizei entdeckte bei der Hausdurchsuchung eine Hanfplantage. Rund 650 Hanfpflanzen wurden sichergestellt. Die Polizei Basel-Landschaft hat im in einem Gewerbehaus eine intakte Hanf-Indooranlage mit 736 Hanfpflanzen in Blüte ausgehoben. Die Hanfplanzen wurden beschlagnahmt. Mit diesen Hanfstauden hätte Marihuana mit einem geschätzten Schwarzmarktpreis von knapp hergestellt werden können. Hanf von Indoorplantagen hat einen immer höheren THC-Gehalt. Er wird auch immer giftiger, denn die Plantagenbesitzer verwenden laut der St. Galler Polizei Pestizide und Düngemittel, die in der Schweiz gar nicht erlaubt sind. Sichergestellte Plantage in Kleingärtner: Hanfpflanzen auf einem Die Kapo Uri hat im Jahr sichergestellt. Kein Erntedankfest tausende von Hanfpflanzen. Indoor-Plantage in während der Bewässerung. Die Polizei vernichtet eine illegale Indoor-Hanfplantage im Ein Hanffeld im Bezirk Im total 151,4 kg Marihuana sichergestellt, in Abfallsäcke abgefüllt und vernichtet. Die Jungs seien fröhlich am Aufteilen gewesen, als die Polizei anklopfte. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden vernichtete diese Hanfplantage und zog den 27-jährigen Betreiber zur Rechenschaft. Hanfblüten der ersten Ernte. Die Pflanzen aus Urnäsch endeten in der Kehrichtverbrennung.

In den vergangen Jahren liess die Polizei unzählige Indoor-Anlagen hochgehen.

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Die Diebe, auf die Hanfbauer Alfred E. vor einer Woche geschossen und dabei einen getötet hat, sollen mit einem Auto mit Freiburger Nummernschildern unterwegs gewesen sein. Die Insassen hingegen stammen aus dem Balkan, sind die Mitglieder des Vereins Schweizer Hanffreunde (VSHF) überzeugt. Die Berner Polizei will diese Angaben aus ermittlungstechnischen Gründen nicht bestätigen.

Hinter der Behauptung der Hanffreunde steckt offenbar Szenekenntnis. Balkan-Banden hätten in den letzten Jahren den illegalen Handel von Cannabis an sich gerissen, sagt Peter Brunner, Sprecher der Hanffreunde. «Sie verfügen über ein ausgeklügeltes Netzwerk und steuern praktisch den gesamten Verkauf.» Der Handel sei lukrativ und die Strafen milde. «Die lachen sich ins Fäustchen, weil sie bei uns so gute Geschäfte machen und das Gesetz kaum fürchten müssen», ärgert sich Brunner. Den legalen Industriehanf des Hanfbauern Alfred E. sollen die Banden zum Strecken ihres Marihuanas verwenden.

Gut gesicherte und bewachte Anlagen

Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt, dass sich beim Marihuana eine neue Entwicklung abzeichnet. «Personen aus dem Balkan haben in grossem Stil ihre Finger im Cannabis-Handel der Schweiz», sagt Mediensprecher Hanspeter Krüsi. So kontrollierten sie immer mehr die Verteilung des Schweizer Indoor-Hanfs. «Wir wissen aber auch, dass mittlerweile viele grosse Cannabis-Anlagen im Balkan betrieben werden.»

Im Bereich der illegalen Indoor-Anlagen in der Schweiz gebe es wohl auch Verteilkämpfe. Immer öfter treffe man auf gut gesicherte und bewachte Anlagen. «Unsere Ermittler haben schon Hanfproduktionen ausgehoben, die mit Stolperdrähten und Sprengfallen gesichert und äusserst gut versteckt waren», so Krüsi. Das sei aber nicht erstaunlich, werde doch in professionellen Anlagen mit über 1000 Pflanzen viel Geld umgesetzt. «Da geht es um Millionen.»

Milde Strafen

Auch die geringen gesetzlichen Folgen für die Händler kann Mediensprecher Hanspeter Krüsi bestätigen: «Die Strafen sind eher mild.»

So erhielten 2009 drei Personen, die in Thun eine Indoor-Hanfanlage mit mehreren hundert Pflanzen betrieben hatten, je eine bedingte Strafe von mehreren Monaten. Ebenfalls bedingte Strafen erhielten drei Männer dieses Jahr im November am Kreisgericht St. Gallen. Sie hatten mit Hanf gehandelt und dabei 900 000 Franken umgesetzt und an die 200 000 Franken verdient.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • egal am 28.12.2010 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    haha

    So ein Schwachsinn. Ich habe einige Kollegen die dealen z.T. auch grösseren Mengen. Aber das Leute aus dem Balkan das Geschäft kontrolieren habe ich noch nie gehört.

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  • Michael am 28.12.2010 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Konsum

    Wie sieht es mit dem Konsum aus? Auf keinen Fall darf das kiffen in geschlossenen Räumen (z.b. Raucherraum in der Bar) erlaubt werden! Hier darf und kann nicht mit Alkohol und Zigaretten verglichen werden. Stellt euch vor, ein solcher Passiv-Kiffer würde danach autofahren... Verkauf legalisieren ok, Konsum stark regulieren und auch entsprechend hart bestrafen!

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  • Peschä am 28.12.2010 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Strafen und Ausschaffen!

    Die Mitglieder dieser "Balkanbanden" gehören bestraft und anschliessend ausgeschafft. Drogenhandel im Bereich hunderttausender Franken ist kein Kavaliersdelikt - und das Anbringen von Sprengfallen definitiv auch nicht! Ausgeschaffte, welche trotzdem illegal wieder einreisen, gehören direkt für eine gewisse Zeit ins Gefängnis und anschliessend wieder ausgeschafft. So könnte man ihnen das Interesse am Hanfhandel definitiv verderben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • B.Schwerde am 29.12.2010 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Moment,hier gehts doch....

    ...um Industriehanf,den die drei klauen wollten.Angebaut,um Körperpflegemittel und anderes herzustellen.Also;wenn mir einer an mein Kartoffelfeld geht,um illegal Wodka zu brennen und auch nicht zurückschreckt,meine Tochter anzugreifen,kann mich kein Gesetz der Welt davor hindern,Hab,Gut und Familie (notfalls mit Waffengehalt) zu schützen.

  • ursus am 29.12.2010 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Legalisierung löst alle Probleme ??

    Aber das stimmt so nicht , natürlich wird von unseren alt 68er dies immer noch vertreten ( es sind aber auch unsere besten ) aber das geht nicht auf . Es gebe neue Steuern , aber wie hoch wollt ihr den Hanf besteuern ! Ausserdem wenn man Hanf besteuert , ist dieser teurer als nicht versteuerter , warum sollten die Albanerbanden daraus kein Geschäft machen (wie bei den Zigis) ?? Und wie sieht es mit der Gesundheit aus , haben wir wirklich zu wenig Leute die mit 30 Jahren schon krank sind ?? Ja es gibt Leute die mit Hanf umgehen können , aber es gibt viel mehr Leute die dies nicht können !

    • Marco am 29.12.2010 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Also bei den Steuern gab es noch nie Probleme für irgendwas einen Satz festzulegen. Die Zigis kauft eigentlich auch niemand schwarz, zumindest wüsste ich nicht wer. Der Mensch geht lieber ins Geschäft und kauft sich die Ware dort als irgendwo bei irgendwem auf der Strasse, für diesen Stress sind wir zu bequem. Es gibt auch Leute die mit Alkohol umgehen können und solche die dies nicht können und trotzdem wird der Alkohol nicht generell verboten oder?

    • G.Z. am 29.12.2010 18:17 Report Diesen Beitrag melden

      Wer sagt dass alle Probleme gelöst wären?

      Natürlich ist dem nicht so und das behauptet auch niemand, oder? Aber die schwerwiegenden Probleme (z.B. Jugendschutz, Kriminalität der Produzenten und der Konsumenten, Aufklärung, giftige/gestreckte Ware) würden damit definitiv eher lösbar, als es in der Illegalität möglich ist. Sehen Sie das nicht auch so? Und wer sagt, dass wenn jemand kifft, man mit 30 Jahren krank sein soll? Der Unsinn kann nur von Unwissenheit stammen...

    • Mareo am 29.12.2010 18:20 Report Diesen Beitrag melden

      Ich kann nur für mich sprechen und ich gehe 100 x lieber in einen Shop und kaufe ganz in Ruhe und Gemütlichkeit Hanf, als das ich es beim Dealer tun würde, auch wenn es günstiger käme. Es geht nicht darum das man den "Stoff" günstiger kriegt, sondern legal! Denn es ist weit weniger schlimm als Alkohol und das ist legal. Ausserdem kann die Gesellschaft die Augen nicht vor 800'000 Kiffern verschliessen :-)

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  • Martin.B am 29.12.2010 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem kennt jeder mit eigenen Pflanzen

    Ich habe nur ein paar Pflanzen im Garten, dennoch wird jedes jahr ein Teil davon geklaut. Vielleicht haben sie dieses jahr das letzte mal geklaut, da einige Buts von "lockpflanzen" mit flüssigen Acryl besprüht waren, hoffentlich wurde denen schlecht beim Rauchen des diebesguts.

    • ^^ am 29.12.2010 17:09 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Einfall!

      lol selten so gelacht Cx

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  • Hellas am 28.12.2010 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Legalize it!!

    Die Menschen versuchen die Natur zu beeinflussen! Es ist schlisslich eine Pflanze. Teil der Natur! aber die Meisten Menschen vorallem die Politiker wollen eh nur Gott spielen.

    • MadChengi am 29.12.2010 15:52 Report Diesen Beitrag melden

      Geld Geld Geld

      Nee - bloss Geld verdienen, weil es illegal ist, sonst würden nicht soche Preise (Gewinn) erzielt.!!!

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  • Stefan am 28.12.2010 19:32 Report Diesen Beitrag melden

    Thema

    Es ist mir völlig unverständlich wieso viele eine Legalisierung fordern? Tag ein Tag aus kommt dieses Thema. Mich würde es vielmehr interessieren wieso alles so verharmlost wird? Gewehre, Fallen und Überfälle und doch so geringe Strafen. Mir ist's auch egal von wo die sind, mir ist eher wichtig, dass die Schuldigen bestraft werden.

    • Müller am 29.12.2010 00:01 Report Diesen Beitrag melden

      alle ignorrant und selbstsüchtig

      1. geht es nicht nur um legalisierung, sondern das strecken des Hanfs zu verhindern. Nehmen wir an du hast einen Sohn, der mal an Hanf gelangt.. und das Gras welches er raucht ist mit zuckerwasser oder mit glassplittern gestreckt.. informiere dich mal, was das den lungen antut... 2. wieso kann man den den Junkies das methadon abreichen? ach ja ansonsten wären ja wieder alle auf der strasse, und würden die leute mit einer infizierten spritze bedrohen..

    • adi am 29.12.2010 07:12 Report Diesen Beitrag melden

      Einfach nur Weltfremd.....

      Bist du auch dabei? Lassen wir Alkohol verbieten. Hanf tötet nicht, ist aber Illegal, während Alk Existenzen zerstört! Mann seid ihr immer noch so hinterm Mond? Die Legalisierung würde über 2 Miliarden Steuern einfahren.Im Moment das beste, was uns für nächstes Jahr passieren könnte. Kriminelle Machenschaften wären sofort weg, wenn manns im Migros beim Gemüse kriegt.Keinem Teeny wird die Zukunft verbaut wegen "einem" Joint. Hirn einschalten, Herr und Frau Schweizer. Wacht endlich auf!

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