Wegen Post über Unia

23. Januar 2018 21:03; Akt: 23.01.2018 21:03 Print

Facebook sperrt Andreas Glarner schon wieder

Das Facebook-Konto von SVP-Nationalrat Andreas Glarner wurde erneut gesperrt. Grund ist eine «unaufgeregte» Aussage zur Gewerkschaft Unia.

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Ein Brief der Gewerkschaft Unia sorgte dafür, dass SVP-Nationalrat Andreas Glarner von Facebook gesperrt wurde. Beim Schreiben handelt es sich um einen Massenversand der Unia, der auch im Briefkasten von Glarner landete, wie der «Blick» berichtet. Darin fragt Unia-Präsidentin Vania Alleva nach Spenden.

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Glarner postete ein Foto des Briefs und des beigelegten Einzahlungsscheins mit den Worten: «Ausgerechnet die Unia will Geld von mir.» Nur wenig später wurde der Post von Facebook gelöscht und Glarners Konto für einen Monat gesperrt.

«Linke melden meine Posts systematisch»

Der SVP-Politiker sagt auf Anfrage von 20 Minuten: «Das ist eine verdammte Sauerei, dass ich wegen einem solch unaufgeregten Post gesperrt wurde.» Den Facebook-Eintrag habe er vor etwa eineinhalb Wochen gemacht. Glarner vermutet: «Er wurde gelöscht, weil Linke ihn bei Facebook gemeldet haben. Das machen die systematisch.»

Für Glarner ist das nach eigenen Angaben nun schon das vierte Mal, dass sein Konto von Facebook auf Eis gelegt wurde. Gross belasten tue ihn das nicht: «Es gibt auch ein Leben ohne soziale Medien.» Dennoch überlege er sich, einen Anwalt einzuschalten und gegen Facebook vorzugehen: «Mit dem Löschen von Beiträgen und dem Sperren von Konten schränken sie die Meinungsfreiheit ein», so Glarner.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • User am 23.01.2018 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das muss aufhören

    Bitte gehen Sie gegem Facebook vor, Herr Glarner. Egal, welche Meinung man vertritt, es kann nicht sein, dass ein paar Menschen (ob es nun die Melder sind, wenn es sie gibt, oder Facebook ist) die sozialen Medien so fest beeinflussen können. Darin sehe ich im Moment bei uns die grösste Gefahr für die Demokratie.

  • Kicknickname am 24.01.2018 01:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Regulierung?

    Vielleicht braucht es ein Gesetz damit Facebook nicht ewigs willkürlich Leute mundtot machen kann?

  • Kopfschüttler am 23.01.2018 23:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Realität

    Wer immer noch glaubt es gebe so etwas Meinungsfreiheit, ist naiv. Sobald es den oberen zehntausend nicht passt wird zensiert und gebasht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Martin L. am 24.01.2018 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deutsche Gesetze

    Lange Zeit hat FB ausser Pornographie so ziehmlich alles zu gelassen, nun wurde in Deutschland ein Gesetz erlassen welches die verbreitung volksverhetzender Nachrichten einschränkt und die Plattformen die diese zulassen haftbar halten. Ich gehe davon aus das FB nicht zwischen Schweiz und Deutschland unterscheiden kann und nun konsequent die Meinungsäusserungsfreiheit überall einschränkt

  • M. Müller am 24.01.2018 06:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nötig.

    Facebook ist eine Unternehmung und somit muss die Firma weder Meinungsfreiheit leben noch politisch neutral sein. Wer jammern will, von links bis rechts, soll bei Facebook aussteigen und zu einer anderen Firma gehen oder selbst eine Platform aufziehen. Geld habem sie genug. Alternativen sind da Und das sage ich als jemand, der nicht links wählt.

  • Expat am 24.01.2018 05:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie FB

    Ich werde sicher einmal pro Monat von Leuten darauf aufmerksam gemacht, hat Du denn meinen Post in FB nicht gesehen. Kürzlich ging ich sogar an eine Geburtstagsparty die vorher über FB abgesagt wurde ich war der einzige vor Ort. So ging ich halt mit anderen Leuten Party feiern. Nie werde ich FB beitreten. Nie werde ich persönliche Dinge von mir auf so einer Plattform preisgeben. Das ist mir alles zu naiv.

  • Kurt am 24.01.2018 04:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht Fair

    Das ist schlicht gegen die Redefreiheit und Undemokratisch. Die politischen Gegner verwenden Methoden wie wir Sie sonst nur von Diktaturen kennen!

  • De La Nuit am 24.01.2018 04:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie heisst es doch...

    "Wer austeilt, dem wird zurückgegeben". Wenn man sieht, was für Kommentare im FB abgeben werden und da NICHTS PASSIERT, so ist doch eigentlich der Fall klar, wie diese Media-Plattform tickt!