04. April 2005 11:31; Akt: 04.04.2005 11:32 Print

Grippeepidemie in der Schweiz überstanden

Ende März sind im Rahmen des Sentinella-Meldesystems 0,8 Verdachtsfälle von Grippe auf 100 Arztkonsultationen gemeldet worden.

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Von einer Grippeepidemie spricht man bei 1,5 Grippeverdachtsfällen.

Noch weit verbreitet sind die Grippeverdachtsfälle jedoch in der Südostschweiz (GR, TI), wo noch 50 Prozent der meldenden Ärztinnen und Ärzte Verdachtsfälle verzeichneten. In der Ostschweiz (AI, AR, SG, SH, TG, ZH) und im Mittelland-West (BE, FR, JU) ist die Grippeaktivität mit 44 beziehungsweise 41 Prozent noch erhöht.

In den übrigen Landesteilen - Westschweiz, Nordschweiz und in der Zentralschweiz - kommen Grippenfälle nur noch sporadisch vor (zwischen 20 und 30 Prozent der meldenden Ärzte), wie aus dem am Montag veröffentlichten Bulletin des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht.

Andere Länder sind immer noch stärker von der Grippe betroffen. In Litauen, Dänemark und Polen wird eine starke Grippeepidemie verzeichnet. In Litauen und Dänermark ist sie sogar noch weiter am Zunehmen. In Polen stabilisiert sie sich auf hohem Niveau. In Deutschland, Holland, Frankreich und Italien geht die Epidemie zurück.

(sda)