Auszahlungsquote

01. September 2019 12:17; Akt: 01.09.2019 12:17 Print

Darum haben die Welschen mehr Glück im Lotto

Wie viel ihres Umsatzes die Schweizer Lotterie-Anbieter wieder als Gewinn ausschütten, ist von Region zu Region unterschiedlich.

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Gewinnchancen mit Glückslosen sind in der Schweiz unterschiedlich verteilt. Wie die «SonntagsZeitung» (Artikel kostenpflichtig) unter Berufung auf die neueste Lotteriestatistik des Bundes berichtet, nahmen die beiden Anbieter Swisslos und Loterie Romande vergangenes Jahr einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken ein.

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Rund 361 Millionen seien davon als ihr Überschuss verbucht worden. Die restlichen 76 Prozent der Einnahmen seien in Form von Gewinnen an die Spieler zurückgeflossen. Die Loterie Romande schüttete 82 Prozent des Gesamtumsatzes wieder als Gewinne aus – bei Swisslotto waren es allerdings nur 59 Prozent.

Einzelne Rubbellose wie «Subito» oder «VIP» lagen demnach sogar lediglich bei 52 Prozent. Während Casinos von Gesetz her verpflichtet seien, mindestens 80 Prozent aller Umsätze wieder als Gewinne auszuschütten, könnten Lotterien hingegen frei entscheiden, wie viel Geld sie ausschütteten. Es sei darauf verzichtet worden, die Auszahlungsquote von Grossspielen im Bundesrecht zu regeln, hiess es diesbezüglich vom Bundesamt für Justiz zu der Zeitung.

Je teurer ein Los, desto höher die Gewinnausschüttung

Roger Fasnacht, Direktor von Swisslos, sagt gegenüber der Zeitung, dass man transparent sei und die Quote für jedes Los auf der Webseite angebe. Es gelte: «Je teurer ein einzelnes Los ist, desto höher ist die Gewinnausschüttugsquote.» Wenn jemand ein hochpreisiges Los für 20 Franken kaufe, erhalte diese Person im Durchschnitt mehr zurück, als wenn sie 20 kleine Lose zu 1 Franken spielt.

(rab/sda)