Islam-Organisation

30. April 2016 23:20; Akt: 01.05.2016 13:20 Print

Hunderte Teilnehmer an IZRS-Kundgebung

Weil seine Veranstaltung auf dem Bundesplatz in Bern nicht bewilligt worden war, versammelte sich der Islamische Zentralrat in Kehrsatz BE.

storybild

In der Hauptstadt unerwünscht: Abdel Azziz Qaasim Illi, Vorstandsmitglied des IZRS, hält in Kehrsatz BE eine Rede. (30. April 2016) (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Zwischen 400 und 500 Besucher haben heute an einer Veranstaltung des Islamischen Zentralrates IZRS teilgenommen. Dies berichtet die «Berner Zeitung». Vorwiegend junge Männer, aber auch zahlreiche Familien mit Kindern seien gekommen. Neben Reden und kulturellen Beiträgen habe ein Markt stattgefunden. Nach Angaben der Veranstalter verlief der Anlass ohne Zwischenfälle.

Ursprünglich hatte die umstrittene Islam-Organisation ihren «Grossevent für den Frieden» auf dem Berner Bundesplatz abhalten wollen. Die Behörden hatten dafür allerdings wegen Sicherheitsbedenken die Bewilligung verweigert. Daraufhin war der IZRS auf die Kultarena im bernischen Kehrsatz ausgewichen. Mit der Veranstaltung will sich die Organisation von der Terrormiliz Islamischer Staat distanzieren. Der zweite Teil des Anlasses findet am 1. Mai im World Trade Center in Zürich statt.

Das Video von Tele Bärn zur IZRS-Veranstaltung:

(thu)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul T. am 30.04.2016 23:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    IZRS verbieten

    Warum wird der IZRS nicht verboten. Es sind vor allem allem konvertierte extreme Muslime. Sollen sie in die Länder gehen, wo diese Religion gelebt wird. Aber nein, lieber in der Schweiz Unruhe stiften und gut leben.

    einklappen einklappen
  • der kommentator am 30.04.2016 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wieso?

    Wieso wird so etwas überhaupt geduldet? Dieser Verein gehört verboten in der Schweiz

    einklappen einklappen
  • Innerschwyz am 30.04.2016 23:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Extrem

    Auch wenn sich der IZRS von dem IS distanziert, die zwei organisationen haben eines gemeinsam : den KORAN, und den kann man scheinbar individuell auslegen... Und sorry, was haben familien mit kindern dort zu suchen....? Dass sich frauen freiwillig dorthin begeben, kann ich nicht verstehen...!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • hello again am 01.05.2016 22:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    IZRS dubios und nicht transparent

    für mich ist der IZRS nach vor ein Ableger des IS. Der IZRS konnte oder wollte dies bislang widerlegen. Selbst die Herkunft der Finanzierung bleibt versteckt, das bei sehr hohem Aufwand. Da sieht für mich "Frieden" anders aus. Ich habe absolut nichts gegen Mosleme, aber gegen selbst deklarierte undurchsichtige arrogante Räte schon.

  • Schnitzelkind am 01.05.2016 22:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist es nicht richtig, fair zu sein?

    Religionsfreiheit abzuschaffen, was hier verlangt wurde, wäre höchst unfair. Fair ist es doch, jedem das gleiche Recht zu gewähren. Religionsfreiheit heisst doch, jeder Religion das gleiche Recht zu gewähren. Religionsfreiheit ist also fair. Wenn man nun den IZRS verbietet, einen fundamentalistischen islamischen Verein, müsste man auch fundamentalistische Christliche Vereine verbieten. Was man aber auch nich tut. Ist das nicht heuchlerisch? Genauso heuchlerisch ist es doch, in einem Land mit Religionsfreiheit, Kirchen zu erlauben, Minarette aber nicht. Man muss sich also entscheiden, will man ein faires Rechtssystem oder ein unfaires. Überlegt euch das ganz genau. Ich bin für Religionsfreiheit.

  • Leon am 01.05.2016 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    nicht wegschauen

    Heute ein paar Hundert und morgen ein paar Tausend. Übermorgen Zehntausend(e). Wer heute wegschaut, trägt die Schweiz zugrunde.

  • nuzi am 01.05.2016 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    besser...

    wäre die religionsfreiheit abzuschaffen. religion hat mal gar nichts zu suchen im 21jh!

  • Realist am 01.05.2016 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles nur friedliche Bürger?

    Wurden alle Besucher der Kundgebung auch registriert? Schließlich sind dort vermutlich auch zukünftige Attentäter zu finden.