llegale Substanz aus der Landi

20. Oktober 2019 06:38; Akt: 20.10.2019 06:38 Print

Hunderttausende Bienen mit Insektizid vergiftet

Ein mit einer verbotenen Substanz verunreinigtes Spritzmittel aus der Landi hat Hunderttausende Bienen in der Schweiz getötet. Nun werden bessere Kontrollen gefordert.

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Ein Aargauer Imker hatte kürzlich der Polizei gemeldet, dass seine 24 Bienenvölker auf mysteriöse Weise innert Tagen gestorben seien. Dies berichtet die «SonntagsZeitung».

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Eine Untersuchung der Bundesbehörden ergab, dass die Bienen mit dem in der Schweiz und der EU verbotenen Insektenmittel Fipronil vergiftet wurden. Die Substanz befand sich als unerkennbare Beimischung in dem legalen und eigentlich unproblematischen Insektizid Pirimicarb, das Fenaco in ihren Agrar-Zentren verkauft.

Bessere Kontrollen gefordert

Wie viel von dem verseuchten Mittel bereits auf Gemüsekulturen oder Obstplantagen landete, ist dem Bericht zufolge unklar. Das verseuchte Spritzmittel wurde von einer kaum bekannten indischen Chemiefirma hergestellt.

Die Bewilligungsinhaberin für den Verkauf in der Schweiz ist eine reine Briefkastenfirma ohne Mitarbeiter, wie die Zeitung schreibt. Die Geschäftsführerin des Bienengesundheitsdienstes, Anja Ebener, fordert von den Kantonen bessere Kontrollen.

(scl/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • susanne müller am 20.10.2019 06:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bienenmord

    eine riesenkatastrophe..wie kann das bloss passieren.die Verantwortlichen sollten gebüsst werden.

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  • Thomas am 20.10.2019 06:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    CH Sitz

    Kein Verkauf von Chemieprodukte in der Schweiz ohne lokale Vertretung.

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  • Miriam G. am 20.10.2019 06:50 Report Diesen Beitrag melden

    Die armen Insekten

    Stand da wieder mal die Gewinnoptimierung im Vordergrund? Billig produzieren lassen und hoffen, dass es dann schon gut geht... Pfui Landi.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Panzer am 21.10.2019 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Retter der Welt

    Und das Hauptthema unseres Parlaments ist, wie man die Heizkosten und den Weg zur Arbeit verteuern kann. Das sind die Rezepte unserer Volksvertreter für die Rettung der Welt. Da bewirken Gebete ja noch mehr. Obwohl, nein, auch nicht wirklich.

  • struppilu am 21.10.2019 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bienengeister

    Oh, die Bienen scheinen diese Schlagzeile nicht gelesen zu haben. Sitz gerade auf dem Balkon und es kommen Bienen auf meine Blüten der Balkonpflanzen. War richtig erschrocken, muss sich sicher um Geister handeln, denn ich habe ihnen das natürlich sofort erzählt, das sie eigentlich gar nicht mehr existieren dürften. Was soll ich euch sagen, die hat das überhaupt nicht interessiert.

  • Antonov am 21.10.2019 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsch

    Die Biene ist Nr. 4 der wichtigsten Nutztiere der Schweiz. Auf Platz 1 liegt immer noch der Mensch.

  • Röbi am 21.10.2019 12:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gift

    Kommt auch nicht mehr darauf an. Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos. Die Ausrottung hat begonnen.

  • Andy Feldmann am 21.10.2019 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Bienensterben

    Die Bienen haben es schon so schwer genug...u die meisten Menschen begreifen noch heute nicht ohne Bienen überleben wir nicht.... Schande.....