Erstes Quartal 2015

22. Juni 2015 13:12; Akt: 22.06.2015 13:15 Print

In der Schweiz arbeiten fast 1,5 Millionen Ausländer

Die Anzahl der Erwerbstätigen ist wieder unter fünf Millionen gesunken. Doch auch die Zahl der Arbeitslosen hat abgenommen.

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Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte ist stärker angestiegen als jene der schweizerischen Arbeitskräfte: Chirurgen bei einer Operation im Spital von Illanz. (2. Dezember 2011) (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

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Die Schweiz zählte im ersten Quartal 2015 insgesamt 4,972 Millionen Erwerbstätige. Das sind 2,8 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, wie aus einer Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.

Die Zahl der erwerbstätigen Männer stieg dabei um 1,7 Prozent, jene der Frauen um 4,1 Prozent an. Im Vergleich zum Vorquartal hat die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt aber abgenommen. Im vierten Quartal 2014 hatte diese in der Schweiz erstmals die Schwelle von 5 Millionen überschritten.

Die Statistik des BFS zeigt zudem, dass zwischen dem ersten Quartal 2014 und dem ersten Quartal 2015 die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte stärker angestiegen ist an als jene der schweizerischen Arbeitskräfte (Ausländer: 4,5 Prozent auf 1,483 Millionen; Schweizer: 2,1 Prozent auf 3,489 Millionen.)

Erwerbslosenquote rückläufig

Im 1. Quartal 2015 waren in der Schweiz gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) 212'000 Personen erwerbslos. Die entsprechende Quote verzeichnete demnach gegenüber dem ersten Quartal 2014 einen Rückgang von 4,8 auf 4,4 Prozent. Damit deckt sich die Entwicklung in der Schweiz mit jener in Europa, wo die Erwerbslosenquote ebenfalls gesunken ist, und zwar von 11,0 Prozent auf 10,2 Prozent.

Ebenfalls im Gleichschritt mit der Entwicklung in Europa ist in der Schweiz die Jugenderwerbslosigkeit (15- bis 24-Jährige) gemäss ILO von 9,3 Prozent auf 7,5 Prozent zurückgegangen.

Unverändert geblieben ist innert Jahresfrist hingegen die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Sie beträgt im ersten Quartal 2015 nach wie vor 81'000. Der Anteil der Langzeiterwerbslosen stieg hingegen von 35,8 auf 38,3 Prozent an.

(dia/sda)