Gekaufte Facebook-Likes?

12. Januar 2015 16:44; Akt: 13.01.2015 08:22 Print

Inder lieben den Mann von Pegida Schweiz

Ignaz Bearth präsentiert sich als Gesicht von Pegida Schweiz. Er brüstet sich mit über 30'000 Facebook-Likes. Erstaunlich: 43 Prozent seiner Fans stammen aus Indien.

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Der 31-jährige Ignaz Bearth ist Sprecher der Pegida Schweiz. Der Präsident der rechtsorientierten Direktdemokratischen Partei Schweiz (DPS) ist auf Facebook auffällig beliebt: Die Seite Ignaz Bearth (offiziell) hatte am Montagnachmittag über 30'600 Likes. Bearth brüstet sich damit: Er habe die grösste Politiker Facebook-Seite der Schweiz, schreibt er 20 Minuten.

Angesichts der Tatsache, dass die DPS gemäss eigenen Angaben gerade einmal rund hundert Mitglieder hat, ist diese hohe Zahl besonders erstaunlich. Noch erstaunlicher aber ist, woher diese Likes stammen. Nur etwas mehr als 1100 Bearth-Fans sind Schweizer. 43 Prozent kommen aus Indien, wie Vice.com berichtet. Auch in Serbien scheint Bearth über eine grosse Anhängerschaft zu verfügen: Von dort stammen 14,9 Prozent der Likes, und auch in Argentinien scheint Bearth gemäss seinen Facebook-Likes ausgesprochen beliebt zu sein.

Der Verdacht, dass Bearth sich diese Fans gekauft hat, drängt sich auf. Bearth bestreitet dies – jeder seiner Likes sei echt, versichert er am Montagbend per Facebook-Nachricht an 20 Minuten. Die Rückfrage, warum er so viele indische Fans habe, lässt er unbeantwortet.

(lüs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marcelo am 12.01.2015 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Like Check

    Wenn ein "Politiker" in seinem jungen Alter keine Ahnung von "Facebook Like Check" hat, sagt dies viel über seine Inteligenz aus. Neuland?

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  • Autsch am 12.01.2015 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    :)

    Was für ein Eigentor :)

  • Roman am 12.01.2015 17:03 Report Diesen Beitrag melden

    Peinlich peinlich

    Dieser Typ ist einfach nur peinlich und somit völlig unglaubwürdig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Vinzenth am 13.01.2015 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Vorname

    Weiterer fun fact zu dem Typen: Sein Vorname Ignaz hat in Östereich und Süddeutschland die Koseform "Nazi". Quelle Wikipedia

  • ein besorgter Bürger am 12.01.2015 21:02 Report Diesen Beitrag melden

    Kurswechsel dringend nötig...

    Ist es wirklich Rassismus und/oder rechtsextrem, wenn man Angst um seine Heimat und seine Kultur hat. Die Entwicklung der letzten Jahre haben gezeigt, dass Parallelgesellschaften zu einer Grösse gewachsen sind, dass sich kaum jemand (auch nicht die Polizei) in diese inzwischen fremden Gebiete wagt. Schauen wir nach Malmö, Köln, London, Paris, Berlin usw.. Multi-Kulti und die Integration haben sich hier nachweisbar als nicht realisierbar herausgestellt und es muss dringend umgedacht werden. Aufhören mit schönreden, vertrösten und verleugnen - Volksvertreter, macht endlich eure Arbeit!

  • Regula Falsi am 12.01.2015 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zweck heiligt Mittel

    Um Iskamkritiker ins schiefe Licht zu rücken scheint jedes Mittel recht. Sei der Grund auch noch so trivial und weit hergeholt. So sieht gelebte Meinungsfreiheit aus.

  • Roman Goilius am 12.01.2015 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anti PEGIDA

    Kein PEGIDA sondern eine bessere Regierung ist gefordert.

  • Hans H am 12.01.2015 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    ernsthaft?

    Es gibt sicher viele Gründe den Kerl nicht gut zu finden. Schade dass man offenbar nur über Facebook likes redet...