Mörgeli-Affäre

17. November 2013 09:20; Akt: 17.11.2013 19:29 Print

Jetzt hat Riklin ein Strafverfahren am Hals

In der Affäre um den von der Uni Zürich entlassenen Christoph Mörgeli ist nun eine Strafuntersuchung gegen die CVP-Nationalrätin Kathy Riklin eröffnet worden. Sie soll Interna ausgeplaudert haben.

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Christoph Mörgeli hat Kathy Riklin angezeigt - mit Erfolg. (Bild: Keystone)

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SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat mit seiner Anzeige gegen das «Waschweib» Erfolg: Die Berner Staatsanwaltschaft hat eine förmliche Strafuntersuchung gegen Mörgelis Ratskollegin von der CVP, Kathy Riklin, eingeleitet. Als «Waschweib» hatte Parteikollege Claudio Zanetti, Präsident der Geschäftsprüfungskommission des Zürcher Kantonsrats, Riklin in einer E-Mail bezeichnet. Riklin soll in der Wandelhalle Interna aus dem Universitätsrat zu den umstrittenen Dissertationen am Medizinhistorischen Institut verbreitet haben.

Der entlassene Titularprofessor Mörgeli hat Riklin deswegen im Oktober angezeigt. «Es geht dabei um den Verdacht der Amtsgeheimnisverletzung sowie der üblen Nachrede», sagte ein Sprecher der Berner Generalstaatsanwaltschaft in der «NZZ am Sonntag».

Riklin bestreitet die Vorwürfe. Wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt, kann sich Riklin in der Strafuntersuchung nicht auf die parlamentarische Immunität berufen. Der Präsident der zuständigen nationalrätlichen Immunitätskommission, SVP-Nationalrat Heinz Brand, habe der Staatsanwaltschaft bereits grünes Licht erteilt, da Riklins mutmassliche Delikte in keinem Zusammenhang mit ihrem Nationalratsmandat stünden. Eine Ermächtigung zur Strafverfolgung durch die eidgenössischen Räte sei demnach nicht notwendig.

(jam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jan E. am 17.11.2013 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bumerang

    Und alle kriegen sie ihr Fett weg, war wohl doch nicht so schlau Mörgeli in die Ecke zu drängen.

  • Hans Müller LU am 17.11.2013 10:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Frau Ricklin soll endlich gerade stehen für ihre Verfehlungen.

  • peter87 am 17.11.2013 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Go Mörgeli

    Er wird es schaffen

Die neusten Leser-Kommentare

  • captain_Ahab am 18.11.2013 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    die müssen gehen

    Nationalrätinen oder N. rate die alles der Presse ausplaudern brauchen wir nicht, die müssen gehen.

  • Mike am 17.11.2013 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Geltungsdrang?

    Sind wir ehrlich - Politik ist nichts anderes als eine Ego-Party! Unter dem Deckmantel des staatsmännischen und 'scheinbar' im Dienste der Öffentlichkeit, geht es darum in selbstgefälliger Manier - an der Grenze der Wahrheit zu manövrieren! Winkelzüge und Verrat sind wohl in gewissem Masse vonnöten um sich an die Spitze zu heben. Es ist und bleibt immer dasselbe - eigene Interessen und Macht/erhalt! Und am Ende zählt eine gute Portion Publicity...

  • Heisel am 17.11.2013 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Politisieren nicht Prozessieren

    Unsere -jedenfalls gewählten- Politiker sollten sich der Probleme der Schweiz annehmen und diese zum Vorteil des Schweizervolkes lösen. Machtspiele unter Nationalräten in Privatangelegenheiten sind dabei nicht förderlich. Neider wie Frau Ricklin können wir in der Politik, wie auch in der Gesellschaft nicht brauchen. Die haben nur ein Ziel; sich persönlich zu bereichern. Dies ist für die Politik und die Schweiz nicht vorteilhaft.

  • peter87 am 17.11.2013 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Go Mörgeli

    Er wird es schaffen

  • r wetter am 17.11.2013 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    abschliessen

    Ich wäre froh wenn diese Affäre endlich abgeschlossen würde und wir nicht ständig von diesem Mörgeli und seinen Anhängern lesen müssten