Lawine auf Schwägalp

11. Januar 2019 11:21; Akt: 11.01.2019 14:06 Print

Verhinderte der Neubau des Hotels eine Tragödie?

Nach dem Lawinenniedergang auf der Schwägalp bleiben das Hotel und die Bahnen geschlossen. Der Geschäftsführer sagt, wieso er Glück im Unglück hatte.

Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis-Bahnen, sagt, wieso der Neubau des Hotels möglicherweise eine Tragödie verhindert hat. (Video: 20M)
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Eine Lawine hat am Donnerstag das Schwägalp-Hotel getroffen. Dabei wurde das zum Hotel gehörende Restaurant eingedrückt. Nach jetzigem Kenntnisstand gibt es keine Vermissten. Drei Personen verletzten sich leicht, konnten das Spital aber bereits wieder verlassen. 20 Autos wurden verschüttet.

Das neue Hotel wurde erst vor drei Jahren eröffnet. Der Neubau hat möglicherweise eine Tragödie verhindert. Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis-Bahnen, sagt zu 20 Minuten: «Ich darf mir nicht vorstellen, wie es herausgekommen wäre, wenn das alte Gasthaus noch gestanden hätte.» Dieses lag 200 Meter weit vom Neubau entfernt. «Das wäre viel gravierender gewesen. Die Lawine wäre dort sicher durch das Haus durch», sagt Vattioni.

Der Betrieb der Säntis-Bahnen und des Hotels bleibt fürs Erste eingestellt. Am Freitag und Samstag soll gutes Wetter herrschen. Dementsprechend sollen dann intensiv Such- und Aufräumarbeiten durchgeführt werden. Wieso die Säntis-Bahnen Glück im Unglück hatten, sehen Sie im Interview mit Geschäftsführer Bruno Vattioni (siehe Video).


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(jeb/rol)