Anzahl Minister

09. November 2019 20:24; Akt: 10.11.2019 14:30 Print

Jordanien lacht über Bundesrats-Meme

Die jordanische Regierung zählt 31 Minister. Ein Meme, das viral geht, zieht den Vergleich zum Schweizer Bundesrat und sorgt für Erheiterung.

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Die jordanische Regierung zählt 31 Minister. Ein Meme, das viralgeht, zieht den Vergleich zum Schweizer Bundesrat. Hochschulbildung, Planung, Wasser oder Jugend: In Jordanien besteht die Regierung aus 31 Ministern, die teils für Bereiche zuständig sind, die andernorts zusammengefasst werden. Im Bild: König Abdullah II von Jordanien. Dabei gibt es auch in anderen Ländern gänzlich unbekannte Ministerien, etwa jenes für Tourismus und Antiquitäten oder jenes für islamische Angelegenheiten und heilige Stätten. Im Bild: Ayman Safadi, Minister für Auswärtige Angelegenheiten Jordaniens. Erst am Donnerstag gab es eine Neuverteilung der Ministerien. Das nahmen die jordanischen Bürger zum Anlass, auf Social Media über die Grösse ihrer Regierung zu spotten. Im Bild: die neu gewählten jordanischen Minister. Denn auf Whatsapp-Gruppen kursiert zurzeit ein Meme, das die jordanische Regierung im Vergleich mit dem siebenköpfigen Bundesrat der Schweiz zeigt. Im Bild: der jordanische König bei der Vereidigung der Minister. Die SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner, die das Foto auf Twitter postete, schreibt dazu: «Darüber wird in Jordanien gerade gelacht: die neue, ‹schlankere› jordanische Regierung im Vergleich zur Schweizer Regierung.» Im Bild: der Bundesrat im Jahr 2017. Der Bundesrat wird im Meme auf Arabisch vorgestellt als «Die Regierung der Schweiz», während über dem jordanischen Kabinett steht: «Die jordanische Regierung, bei der man einen Taschenrechner braucht, um sie zu zählen.» Im Bild: der Bundesrat im Jahr 2018. Der Vergleich der beiden Regierungen komme nicht von ungefähr: «In Jordanien gilt die Schweiz als das perfekte Land schlechthin, das höre ich täglich», sagt Brunner. Im Bild: der Bundesrat 2019. So werde in der Umgangssprache die Schweiz oft auch als Vergleich genannt, wenn etwas nicht funktioniere. «Das ist eben nicht wie in der Schweiz», sagen Jordanier in solchen Momenten. Im Bild: Blick auf Amman, die Hauptstadt Jordaniens.

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Hochschulbildung, Planung, Wasser oder Jugend: In Jordanien besteht die Regierung aus 31 Ministern, die teils für Bereiche zuständig sind, die andernorts zusammengefasst werden. Dabei gibt es auch in anderen Ländern gänzlich unbekannte Ministerien, etwa jenes für «Tourismus und Antiquitäten» oder jenes für «Islamische Angelegenheiten und heilige Stätten».

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Erst am Donnerstag gab es eine Neuverteilung der Ministerien. Das nahmen die jordanischen Bürger zum Anlass, auf Social Media über die Grösse ihrer Regierung zu spotten. Denn auf Whatsapp-Gruppen kursiert zurzeit ein Meme, das die jordanische Regierung im Vergleich mit dem siebenköpfigen Bundesrat der Schweiz zeigt.

«Man braucht Taschenrechner, um Regierung zu zählen»

Die SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner, die das Foto auf Twitter postete, schreibt dazu: «Darüber wird in Jordanien gerade gelacht: die neue, ‹schlankere› jordanische Regierung im Vergleich zur Schweizer Regierung.» Der Bundesrat wird im Meme auf Arabisch vorgestellt als «Die Regierung der Schweiz», während über dem jordanischen Kabinett steht: «Die jordanische Regierung, bei der man einen Taschenrechner braucht, um sie zu zählen.»

Die Schweiz als Vorbild

Der Vergleich der beiden Regierungen komme nicht von ungefähr: «In Jordanien gilt die Schweiz als das perfekte Land schlechthin, das höre ich täglich», sagt Brunner. So werde in der Umgangssprache die Schweiz oft auch als Vergleich genannt, wenn etwas nicht funktioniere. «‹Das ist eben nicht wie in der Schweiz›, sagen Jordanier in solchen Momenten.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hsns Nötig am 09.11.2019 20:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nestwärme

    Um mich von den Politikern über den Tisch ziehen zu lassen, reichen 7 völlig aus

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  • meierisli am 09.11.2019 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    schöne br-fotos

    ich finde die bundesratsbilder sehr gelungen. modern, vielfältig und lustig. wenn man mit eher konservativen ländern vergleicht, fällts einem erst recht auf.

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  • Martina Müller am 09.11.2019 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    falsch

    Total falscher Titel: Jordanien lacht über sich selbst, weil viele nicht hinkriegen, was bei uns 7 schaffen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • nisosmu am 10.11.2019 16:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So isses

    Mehr Minister = mehr Mauschelei. So gibt es mehr potenzielle Nutzniesser für Schmiergelder.

  • F. Rage am 10.11.2019 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Personal?

    Würde das ganze Personal, welches unsere Bundesräte "unterstützt" (wäre interessant), hätten die kein Platz auf dem Foto!

    • nisosmu am 10.11.2019 16:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @F. Rage

      Wird auch in Jordanien so sein: Vetternwirtschaft.

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  • senectu am 10.11.2019 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    Durcheinander

    auch 31 Minister können nicht verhindern, dass in Jordanien ein heilloses Durcheinander existiert und das Land kaum regierbar ist

    • reto am 10.11.2019 14:47 Report Diesen Beitrag melden

      wieso

      wie kommen Sie darauf?

    • Fritz am 10.11.2019 15:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @senectu

      Ich zweifle stark, dass Sie überhaupt schon einmal in Jordanien waren, oder einfach dummes Zeug plappern. In manchen Sparten könnten sich die Schweizer eine Scheibe abschneiden!

    • Jonas am 10.11.2019 16:15 Report Diesen Beitrag melden

      Tatsächlich?

      Und die wären?

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  • dude am 10.11.2019 14:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mister minister

    wenn wir einen minister für "christliche angelegenheiten" hätten, hätte man vielleicht nicht jeden zweiten mohammedaner bei uns reingelassen und eingebürgert.

    • dude am 10.11.2019 14:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marssohn

      "mein nächster" sind aber nicht mohammedaner sondern meine familie, meine kinder und meine nachbarn. mohammedaner sind etwa die überüberübernächsten. also ferne und nicht nächste. von liebe deinen fernsten steht nichts in der bibel.

    • steven am 10.11.2019 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marssohn

      nicht wenn ich dieser minister wäre. meine agenda wäre: deus vult!

    • Marssohn am 10.11.2019 14:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @dude

      Nun ja, abgesehen davon, dass die Originalsprache des Neuen Testamentes nicht Deutsch ist, zur damaligen Zeit kannte man noch keinen Nationalismus. Übrigens, bbeim Zitat "Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" ist auch nicht der leibliche Bruder gemeint und auch nicht der "Volksgenosse". Oder kennen Sie als Christ nicht das Gleichnis vom barmherzigen Samariter?

    • Eidgenossin am 10.11.2019 17:50 Report Diesen Beitrag melden

      @steven

      Bravo steven! Deus vult ist auch mein Ruf dem ich folge,bin absolut Deiner Meinung!

    • Realist am 10.11.2019 17:56 Report Diesen Beitrag melden

      ganz weglassen

      Religionen ganz weglassen und der Welt würds besser gehn ;)

    • Linda am 10.11.2019 18:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Sie sind ja nicht gezwungen einen Glauben zu Leben,aver verbieten Sie nicht gläubigen Christen ihren Glauben! Die Mohamedaner haben das Unglück gebracht,dieser Glauben sollte verboten werden.

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  • 1:100 am 10.11.2019 14:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Ich dachte Jordanien sei ein Königreich mit einem autokratischen chef. So gesehen sind das also nur clowns. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Minister dort nach der Auswechslung keine lebenslange fürstliche rente beziehen werden wie hier. So gesehen reichen bei uns 7 Stück vollends aus.