Saab, Dassault, Airbus, Boeing

06. Juli 2018 15:58; Akt: 06.07.2018 15:58 Print

Für diese Kampfjets holt Parmelin Offerten ein

Gripen, Eurofighter, Rafale, F/A-18 oder F-35A: Die Hersteller dieser Flieger können Offerten für die Kampfjet-Beschaffung vorlegen. Nächstes Jahr testet der Bund erste Maschinen.

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Verteidigungsminister Guy Parmelin will mit acht Milliarden Franken neue Kampfjets kaufen sowie die bodengestützte Luftverteidigung erneuern. Vom Bundesrat hat er dazu grünes Licht erhalten. Der Planungsbeschluss, über den ein Referendum möglich ist, dauert noch bis September.

Die Offertanfragen an mögliche Kampfjet-Lieferanten hat der Bund jedoch bereits verschickt. Infrage kommen für das Bundesamt für Rüstung, Armasuisse, die Unternehmen Airbus (Eurofighter, Deutschland), Dassault (Rafale, Frankreich), Saab (Gripen E, Schweden) und die Boeing (F/A-18 Super Hornet, USA) und Lockheed-Martin (F-35A, USA).

Genügend Jets, um vier Wochen Dauereinsatz abzudecken

«Die durch die Regierungsstellen angeschriebenen Hersteller können nun bis Ende Januar 2019 Armasuisse eine Offerte
unterbreiten», schreibt Armasuisse in einer Mitteilung. Von den Firmen erwartet der Bund, dass sie errechnen, «wie viele Flugzeuge aus Sicht des Herstellers nötig sind, um die
Aufgaben der Schweizer Luftwaffe erfüllen zu können». Dazu gehört etwa die Anforderung, vier Wochen lang Jets in der Luft haben zu können.

Ein weiterer Eckpunkt in der Offerte muss der Preis für jeweils 30 und 40 Jets sein, «inklusive Logistik und Lenkwaffen als Ausgangspunkt für die spätere Festlegung der erforderlichen Stückzahl». Nachdem die Firmen bis Januar ihre Offerte einreichen müssen, sollen die Kampfflugzeuge von Mai bis Juli 2019 in Payerne einer «Bodenerprobung» unterzogen werden. Danach folgt eine weitere Offertenrunde, bei der die Erkenntnisse aus dem Test einfliessen sollen.

Typenauswahl ab Ende 2020

«Von Juni bis Ende 2020 wird der Evaluationsbericht erstellt und zusammen mit jenem des Systems zur bodengestützten Luftverteidigung dem Bundesrat anschliessend zur Typenwahl unterbreitet», schreibt Armasuisse.

(pam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Helge Schneider am 06.07.2018 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Frage.

    Warum muss eigentlich immer darüber abgestimmt werden, wie die Armee bzw. das darüberstehende Departement sein Geld ausgibt? Tut man dies auch bei anderen Departementen? Warum darf die Armee nicht einfach sein Budget aufbrauchen, welches sie zur Verfügung hat?

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  • Tripple Seven am 06.07.2018 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Her mit den Russen

    Airbus ist ein europ. Unternehmen an dem viele Staaten beteiligt sind und nicht nur Deutschland. Das nur nebenbei. Was ist mit russischen Herstellern wie Suchoi oder MIG? Die Jets von denen sind der Wahnsinn. Ach ja, sind ja die Bösen

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  • Nepomuk007 am 06.07.2018 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch Russen testen

    Und warum nicht auch die Su-57?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mark am 06.07.2018 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweden Boykottieren

    Ich würde den F-35 kaufen. Den Schweden würde ich nichts mehr abkaufen :-)

  • F. Nötzli am 06.07.2018 22:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auswahl

    Die F-35 ist überteuert und nicht ausgereift. MIG und SU wären die bessere alternative aber Bern hat ja keine Ahnung von Flugzeugen.

  • Russkij am 06.07.2018 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na so was

    Schweiz braucht so was gra nicht. Aber ebe... "geld" ist da. Sehe keine Russen. Pech für die Schweiz.

  • dani am 06.07.2018 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    kaum abgestimmt dann wieder von vorne

    bin ein Fan von flugzeugen und mag alle an einer Airshow sehen...doch die Schweiz braucht das nicht...soll der nato oder den umliegenden Länder was zahlen um unseren Luftraum zu schützen....diese sind dann auch nich nur zu Bürozeiten aktiv...arme brauchen wir nicht

  • werner am 06.07.2018 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No Wars-Jet

    Die Schweiz braucht absolut keine solche Spielzeuge. Raus gelegenes Geld für nix!