08. Dezember 2006 17:04; Akt: 08.12.2006 21:06 Print

Kein Missbrauch von Geldern aus Abacha-Fonds

Der Botschafter Nigerias in der Schweiz hat Unregelmässigkeiten bei der Verwendung von rund 700 Millionen Dollar, welche die Schweiz dem Land zurückerstattet hat, dementiert. Weltbank und Parlament hätten dies überwacht.

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Die Regierung sei stolz, wie das Geld eingesetzt worden sei, erklärte Botschafter Joseph Ubaka Ayaloglu am Freitag vor den Medien in Bern. Die nigerianische Regierung hatte sich verpflichtet, die Gelder für Entwicklungsprojekte im Bereich Gesundheit, Bildung und Infrastruktur einzusetzen.

Nichtregierungsorganisationen hatten jedoch beklagt, dass rund 200 Millionen Dollar versickert sind. Der Clan von Sani Abacha, der das Land von 1993 bis 1998 regierte, soll dem Land rund 2,2 Milliarden Dollar entzogen haben. Der Bericht der Weltbank über den Einsatz der von der Schweiz zurückerstatteten 700 Millionen wird bis Ende Jahr erwartet.

(sda)