Tag der Frau

08. März 2011 11:36; Akt: 08.03.2011 11:36 Print

Keine Gleichstellung in der Schweiz

Trotz Verfassungsartikel und Gesetz ist die Gleichstellung der Frau in der Schweiz in den vergangenen Jahren nur schleppend vorangekommen. Der Gewerkschaftsbund ist unzufrieden.

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Paul Rechsteiner ist Praesident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). (Bild: Keystone)

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In der Lohngleichstellung seien Rückschritte zu verzeichnen, kritisiert der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) anlässlich des internationalen Tages der Frau. Die im SGB zusammengeschlossenen 16 Einzelgewerkschaften rufen deshalb für den 14. Juni zu einem nationalen Aktions- und Streiktag auf - unter dem Motto: «Achtung. Fertig. Frauen los!». Verwiesen wird auf die Abstimmung zum Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung vor 30 Jahren und auf den Frauenstreik vor 20 Jahren.

Dezentrale Aktionen wie Streikpausen in den Betrieben, Protestversammlungen, ad-hoc-Kundgebungen, Demonstrationen in den Städten und Feste sollen am 14. Juni «für neue Bewegung in der Gleichstellung sorgen». Als zentrale Forderungen nennt der SGB in einer Mitteilung Lohngleichheit, bessere Mindestlöhne, ausreichend Kita-Plätze, Umverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit sowie Vaterschafts- und Elternzeit.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bedio am 08.03.2011 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichberechtigung JA ! Bitte mit Verstand !

    Es ist erstaunlich wie gejammert wird über die Gleichberechtigung etc. Dass gleiche Arbeit mit gleicher Rendite gleich bezahlt werden sollte ist normal und das bestreitet ja keiner. Leider bringt die Gleichberechtigung keine Verbesserungen in der Politik und im Gesetz haben die Frauen in jeder Hinsicht viel mehr Rechte als der Mann. Die Frauen sind mal nicht gleich wie Männer und das wird sich nicht ändern!Also hört mal auf mit diesen dämlichen Nörgelei. Wir haben wirklich wichtigere Probleme in diesem Land zu lösen als das konstante gejammer der SGB und der ewigen Gleichberechtigung.

  • Thomas Bär am 08.03.2011 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wehrpflicht = Schwangerschaftsurlaub, LOL!!!

    @Janine Grüning "Wehrdienst der Männer = Schwangerschaftsurlaub der Frauen". Ja ich glaub mich tritt ein Pferd oder!? Sie setzen ein von der Allgemeinheit finanzierters Privileg (Schwangerschaftsurlaub) mit einer geschlechterdiskriminierenden Pflicht (Wehrpflicht) gleich!? Seit wann gibt es einen in der Bundesverfassung verankerten Gebärzwang für Frauen?

  • mananana am 08.03.2011 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    ich sehs nicht

    laut statistik verdienen frauen weniger, na gut, ich konnte das so noch nicht feststellen und bin lohnbuchhalter. auf der anderen seite gibt es die militärpflicht und das pensionsalter, wo männer gesetzlich, faktisch, unwiderruflich diskriminiert werden. sollte man nicht zuerst diese offenbaren missstände lösen? es gibt keinen grund warum eine frau keinen militärdienst leisten kann. hingegen sind gegen 80% der lohnunterschiede erklärbar. ich bin für gleichberechtigung soweit diese möglich ist aber ich kann keine reine frauendiskriminierung erkennen. also hört auf damit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • parentsvoice am 09.03.2011 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Frauen und Männer leiden heute

    Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich vor dreissig Jahren als damals junge geschiedene Mutter zusammen mit anderen betroffenen Frauen von der Erziehungsdirektion der Stadt Bern mehr Krippenplätze forderte. Die damalige Kampagne resultierte aus einer ohnmächtigen Situation: Wir waren alle gut ausgebildet, arbeitswillig und trotzdem mangels Krippenplätze abhängig von der Sozialhilfe. Dass sich daran in diesen 30 Jahren nichts geändert hat, das ist skandalös. Zudem: Frauen und Männer leiden heute unter der Rollenverteilung "alter Ordnung" spätestens bei Antreten der Elternschaft.

    • Hank am 10.03.2011 23:55 Report Diesen Beitrag melden

      und für die Krippenplätze

      wärt ihr wohl auch vollumfänglich aufgekommen ? Oder hätte man das lieber den anderen überlassen ?

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  • Swiss Mom am 09.03.2011 00:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin eine Frau und das ist gut so.

    Streiks, Aktionen, Forderungen. Äääätz. Und was hats gebracht? Frauen schuften gleichberechtigt auf dem Bau, Schwangere stehen gleichberechtigt im Tram und in der Warteschlange, die Achtung des Mutterseins wurde ganz abgeschafft. Kinder verelenden emotinal in Kitas (äääätz). Wann sehens die Gleichsteller endlich ein: Frauen sind keine Männer und werden es auch nie sein.

    • Patrick am 09.03.2011 09:28 Report Diesen Beitrag melden

      Merci

      Bravo! Da ist noch Hoffnung !

    einklappen einklappen
  • mananana am 08.03.2011 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    ich sehs nicht

    laut statistik verdienen frauen weniger, na gut, ich konnte das so noch nicht feststellen und bin lohnbuchhalter. auf der anderen seite gibt es die militärpflicht und das pensionsalter, wo männer gesetzlich, faktisch, unwiderruflich diskriminiert werden. sollte man nicht zuerst diese offenbaren missstände lösen? es gibt keinen grund warum eine frau keinen militärdienst leisten kann. hingegen sind gegen 80% der lohnunterschiede erklärbar. ich bin für gleichberechtigung soweit diese möglich ist aber ich kann keine reine frauendiskriminierung erkennen. also hört auf damit.

  • Thomas Bär am 08.03.2011 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wehrpflicht = Schwangerschaftsurlaub, LOL!!!

    @Janine Grüning "Wehrdienst der Männer = Schwangerschaftsurlaub der Frauen". Ja ich glaub mich tritt ein Pferd oder!? Sie setzen ein von der Allgemeinheit finanzierters Privileg (Schwangerschaftsurlaub) mit einer geschlechterdiskriminierenden Pflicht (Wehrpflicht) gleich!? Seit wann gibt es einen in der Bundesverfassung verankerten Gebärzwang für Frauen?

  • Marco U am 08.03.2011 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Die Berufssparte ist wichtig!

    Das Problem ist das viele Frauen in einer Berufssparte arbeiten bei den geringe Löhne üblich sind z.B Reinigungspersonal vs. Heizungsmonteur (ca.2-3000.- unterschied) Viele Frauen handeln bei der Einstellung auch nicht einen guten Lohn aus, oder fragen nicht, nach einer Lohnerhöhung, das gibt es auch bei Männer. Die Meisten Leute wissen nicht wie man sich verkauft, was Aus-/Weiterbildung oder Langjährige Berufserfahrung wert sind.