14. Januar 2007 00:43; Akt: 14.01.2007 13:54 Print

Köbi Kuhn zum Schweizer des Jahres gewählt

Nati-Trainer Köbi Kuhn wurde mit haushohem Abstand zum Schweizer des Jahres gewählt. Und das 12-jährige Wunderkind Bianca Ryan aus den USA begeisterte an den Swiss Awards mit ihrer Stimme.

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Glanz und Glamour bei den Swiss Awards: Mister Schweiz Miguel San Juan, Miss Schweiz Christa Rigozzi waren nur die strahlendsten Exponenten. Der Promi-Auflauf bei den Swiss Awards war gross. Als musikalische Gäste wurden nebst Polo Hofer mit Sina Take That sowie das Wunderkind aus den USA, Bianca Ryan, begrüsst.

Unter allen eingegangenen Vorschlägen bestimmten – wie bei einer Oscar-Verleihung – eine hochkarätige Jury sowie eine Academy bestehend aus über 100 Persönlichkeiten die nominierungswürdigen Personen. Wer «Schweizerin oder Schweizer des Jahres» wird, bestimmt das Fernsehpublikum von SF, TSR und TSI live via Televoting.

Den Lifetime-Award gewann Uhrenkönig und Swatch-Chef Nicolas G. Hayek. Sichtlich gerührt nahm Hayek den Preis aus den Händen Alt Bundesrat Ogis entgegen.

Zum Schweizer des Jahres wurde, wie schon im Vorfeld vermutet, der Nationaltrainer der Schweizer Fussballmannschaft, Köbi Kuhn. Mit einer beeindruckenden Zielstrebigkeit, taktischem Gespür und grosser äusserlicher Ruhe führte er seine Mannschaft an zwei Endrunden in Folge und bei der WM in die Achtelfinals.

Weitere Awards erhielten: Der Tessiner FDP-Ständerat Dick Marty in der Kategorie Politik, die Konzernchefin des Zahnimplantate-Herstellers Nobel Biocare, Heliane Canepa, in der Kategorie Wirtschaft, die 85-jährige Schauspielerin Stephanie Glaser in der Kategorie Kultur, der Tessiner Arzt und Kardiologe Giorgio Noseda in der Kategorie Gesellschaft sowie der Regisseur Daniele Finzi Pasca in der Kategorie Showbusiness.

Mit dem SwissAward werden herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet, die 2006 in der Schweiz etwas bewegt oder etwas Wichtiges erreicht haben. Letztes Jahr wurde Peter Sauber zum «Schweizer des Jahres 2005» gewählt.

Diashow: Die Nominierten

Die Nominationen:
Politik: Hans Bloch, Doris Leuthard und Dick Marty
Wirtschaft: Heliane Canepa, Robin Cornelius und Gabriela Manser
Kultur: Stephanie Glaser, Charles Lewinsky und Claude Nobs
Showbusiness: Daniele Finzi Pasca, Lauriane Gilliéron und Melanie Winiger
Gesellschaft: Hans Küng, Giorgio Noseda, Martin Schwab
Sport: Tanja Frieden, Edith Hunkeler und Köbi Kuhn.