SVP

29. Oktober 2019 22:15; Akt: 29.10.2019 22:15 Print

Köppel ist definitiv aus dem Ständerats-Rennen

Roger Köppel wird nicht für den zweiten Wahlgang für den Ständerat antreten. Das haben die SVP-Delegierten am Dienstagabend beschlossen.

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Nun ist es definitiv: Der Zürcher SVP-Nationalrat Roger Köppel tritt nicht an zum zweiten Wahlgang für den Ständerat. Die Delegierten folgten am Dienstagabend in Zumikon ZH dem Antrag des Kantonalvorstands.

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Dieser setzte sich auch für die Unterstützung des Bisherigen Ruedi Noser (FDP) ein. Die Delegierten segneten den Antrag des Vorstandes mit 222 zu 31 Stimmen ab. Somit kommt es am 17. November zum Duell zwischen der Grünen Marionna Schlatter und dem bisherigen FDP-Ständerat Ruedi Noser.

Im ersten Wahlgang vom 20. Oktober hatte nur der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch das absolute Mehr erreicht. Noser landete auf Platz zwei, gefolgt von Köppel und Schlatter.

Noser als kleineres Übel

Zwar gab es einige Delegierte, die sagten, man könne den Wählern nicht erklären, weshalb Ruedi Noser nun plötzlich wählbar sein soll. Da falle einem ja die Hand ab, wenn man nun diesen Namen auf den Zettel schreiben soll. Man könne doch nicht den eigenen Henker wählen.

Alt Bundesrat Christoph Blocher hielt diesen Rednern jedoch entgegen, es gelte nun, Verantwortung zu übernehmen, über den eigenen Schatten zu springen und einen Führungsentscheid zu fällen. Noser sei das kleinere Übel, Schlatter müsse unter allen Umständen verhindert werden. Diese wolle letztlich die Freiheit unterwandern.

Ähnlich argumentierte auch Roger Köppel. Er werde wohl nie eine Liebesbeziehung zu Ruedi Noser haben, aber die FDP als Partei sei nun einmal am wenigsten weit weg von der SVP. Es gehe jetzt nicht um eigene Befindlichkeiten, sondern um das Wohl des Wirtschaftskantons Zürich. Dieser Wirtschaftskanton dürfe einfach nicht durch Rot-Grün im Ständerat vertreten werden.

(vro/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • René am 29.10.2019 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    von allen Parlamentariern

    hatte Köppel die meisten Abwesenheiten in Nationalratssitzungen! Der hat den Job für den der gewählt wurde nur schludrig und eher schlecht als recht gemacht. Der arbeitet nur für sein Ego und nicht für die Schweiz. Der gehört nicht mehr gewählt und das sage ich als SVP-Wähler.

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  • hs am 30.10.2019 07:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wählbar

    Leider ist Köppels Arbeitsleistung im NR total im Gegensatz zu seinen Aussagen! Wie soll man so jemanden in den SR wählen

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  • Röby am 30.10.2019 07:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kurz und klar aber Gut

    Das ist eine der Besten Nachrichten

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tobias am 30.10.2019 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    farblos oder grün?

    Mit Köppel wäre der Kanton - neben Jositsch - besser vertreten gewesen.

  • Otmar Müller am 30.10.2019 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wähl bar

    Ich hätte mir gewünscht das die SVP das Ross gewechselt hätte. Für mich als SVP Wähler sind beide nicht wähl bar. Da beide grün sind und das Rahmen abkommen unterzeichnen möchten.

  • Mäx am 30.10.2019 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Frage sei erlaubt.

    Kann mir einer nur ein Beispiel sagen was Köppel bis jetzt für den Normalo gemacht hat?

  • CHerin am 30.10.2019 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so, R. Köppel

    Wetten, dass die Zeit von R. Köppel noch kommen wird!

    • Weiter So am 30.10.2019 18:42 Report Diesen Beitrag melden

      weiter so

      Ja, schon, es fragt sich einfach, welche Zeit. Weiter so, RK, mit den bezahlten Absenzen.

    • ich sähe ihn weiterhin in der Weltwoche am 30.10.2019 19:09 Report Diesen Beitrag melden

      er kann schon so fortfahren@CHerin

      Glauben Sie weiter, seiner Zeit voraus ist er schon mal nicht und hinterher rennen wird ihm kaum jemand.

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  • Lisa Kaiser am 30.10.2019 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Er ist ein Realist und denkt logisch. Seinesgleichen sind in Bern rar.

    • BZ am 30.10.2019 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lisa Kaiser

      ist vermutlich auch darum nur einmal pro Schaltjahr in Bern um die Provision einzustreichen.

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