Unwetter

22. Juli 2014 22:31; Akt: 23.07.2014 19:19 Print

Lage entspannt sich – Rheinschiffe fahren

Der Regen hat aufgehört, die Pegel gehen langsam zurück. Auch die Rheinschifffahrt konnte den Betrieb wieder aufnehmen.

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Die Lage beruhigt sich, der Regen hat am 23. Juli aufgehört. In Basel hat die Polizei die Zugänge zum Rhein am Dienstagabend gesperrt und die Schiffahrt eingestellt. Am Mittwochmorgen konnten die Schiffe wieder normal verkehren. Die Frauenfeld Allmend steht unter Wasser. Die Thur bei Frauenfeld. Überfüllt auch die Töss bei Rorbas ZH - ob da die Keller noch trocken blieben? Zum Verweilen lädt dieses Bänkchen bei Rorbas ZH an der Töss nicht mehr ein. Die Töss bei Rikon ZH Die Töss hat begonnen, das zusätzliche Schutzbecken zu füllen. Über die Ufer getreten ist auch der Staldenbach in Fehraltdorf ZH. Voll liefen die Keller und Garagen im Zürcher Oberland. Da halfen auch Pumpen nicht mehr viel. Der Wildbach in Hinwil ZH führt sehr viel Wasser. In Wetzikon ZH musste eine Strasse gesperrt werden. Die Feuerwehr versuchte vor Ort die Lage in den Griff zu bekommen. Der starke Regen hat Felder und ... ... Strassen unter Wasser gesetzt. Im Berner Mattequartier besteht erneut Hochwassergefahr. Die Bewohner wurden am Dienstagnachmittag per SMS aufgefordert, Keller zu räumen und Fahrzeuge aus dem gefährdeten Gebiet wegzufahren. Denn das Wasser steht in der Aare bis zum Rand. So wie es aussieht, kam das Matte-Quartier aber nochmals trocken davon Die Hasliaare zwischen Brienzwiler und Meiringen ist hingegen über die Ufer getreten, berichtet eine Leserin. Die Kander hat Felder überflutet. In Gais AR ist eine Brücke überschwemmt worden. Die Sitter in Appenzell. Viel Wasser in der Lattenbach in Rapperswil SG . Die Reuss in Bremgarten.

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Im Laufe des Mittwochvormittags hat es in der Schweiz aufgehört zu regnen. Die Pegel der Hochwasser führenden Flüsse, Seen und Bäche beginnen langsam zu sinken. Die Schifffahrt nimmt ihren Betrieb allmählich wieder auf, auf den Strassen herrscht bereits wieder Normalzustand.

Zwar gab in der Schweiz am Mittwochvormittag noch kein typisches Sommerwetter, doch regnete es zum ersten Mal seit langer Zeit flächendeckend nicht mehr. Der Niederschlagsradar von MeteoSchweiz blieb leer.

Die Prognosen für den weiteren Verlauf des Tages zeigten ebenfalls ein erfreuliches Bild: Mit Ausnahme von einzelnen Schauern in den Alpen und im Tessin sollte es trocken bleiben. Der intensive Dauerregen auf der Alpennordseite nimmt damit ein Ende.

Die Pegel von Bächen, Flüssen und Seen, die am Dienstag noch bedrohlich angeschwollen waren, begannen langsam zu sinken. In mehreren von Hochwasser bedrohten Regionen gaben die Behörden vorsichtig Entwarnung.

Entspannung in der Berner Matte

Das Stadtberner Mattequartier blieb in der Nacht auf Mittwoch trocken. Die örtliche Feuerwehr hatte am Dienstag die Quartierbewohner per SMS vor einem möglichen Hochwasser gewarnt.

In der Nacht sei es im Mattequartier ruhig geblieben, sagte Walter Zysset von der Stadtberner Berufsfeuerwehr am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Durchfluss der Aare sei mit gut 380 Kubikmetern pro Sekunde hoch gewesen, zu Überflutungen sei es aber nicht gekommen.

Aktuell führt die Aare gemäss Zysset noch 375 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, der Pegel ist also leicht rückläufig. Die Feuerwehr ist dabei, die eingerichteten Hochwassersperren wieder abzubauen, wie Zysset ausführte. Die Uferwege entlang der Aare sind wieder freigegeben.

Auch im übrigen Kantonsgebiet begann sich die Hochwasserlage zu entspannen. Die Pegel der meisten Gewässer sind stabil oder sinken, wie ein Blick auf die aktuellen Wasserdaten auf der Website des Kantons Bern zeigt.

Bei der Kantonspolizei wurden in der Nacht auf Mittwoch keine Zwischenfälle im Zusammenhang mit Hochwasser gemeldet, wie eine Sprecherin am Mittwochmorgen auf Anfrage sagte.

Grosse Schiffe fahren wieder

Die Grossschifffahrt zwischen Basel und Kembs (F) konnte am Mittwochmorgen wieder freigegeben worden. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte, nachdem der Pegel Basel-Rheinhalle die kritische Marke von 820 Zentimeter unterschritten hatte, wie die Schweizerischen Rheinhäfen mitteilten.

Der Pegel weise zudem fallende Tendenz auf, hiess es weiter. Nach wie vor gesperrt bleibt die Strecke unterhalb von Basel jedoch für die Kleinschifffahrt. Eingestellt bleibt auch der Fährbetrieb.

Für die gesamte Schifffahrt gesperrt ist zudem weiterhin der Rhein zwischen Basel und dem flussaufwärts liegenden Birsfelden BL. Der Rheinpegel liegt nach wie vor über der für diese Strecke massgeblichen Marke von 790 Zentimetern.

Eingestellt bleibt die Schifffahrt auf der Aare zwischen Biel und Solothurn - bis und mit Donnerstag, wie die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft auf ihrer Homepage schrieb.

(dia/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • rita glauser am 22.07.2014 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    wetter

    man...leute,was regt ihr euch auf??? ich habe mich vor jahren entschlossen mich über nichts mer zu ärgern was ich nicht selber ändern kann. :-)

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  • Chapilü am 22.07.2014 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Im Entlebuch ists ruhig

    Also wir scheinen bis jetzt glück zu Haben. Ausser leichtem Regen passierthier nichts.

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  • nurso am 22.07.2014 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    vom Rinnsal zum Fluss

    Unser Dorfbach in Fehraltorf der sonst ein rinnsal ist, hat 2std. gebraucht bis er sein Bett velassen hat. Jetzt gehts nicht mehr lang bis er die Böschung überwunden hat.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fr. Osch am 23.07.2014 01:00 Report Diesen Beitrag melden

    Super Wetter für mich

    Mir gefällt das Wetter richtig gut. Komme mir vor wie ein Frosch ^^

  • chipsy am 22.07.2014 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bäche und Flüsse

    Umleiten, da sieht man, wenn es dann mal richtig ein paar Tage regnet. Da mann viele Bäche und Flüssen ihren natürlichen Lauf verengte, umleitet, damit man Strassen oder Häuser bauen kann, habe ich somit kein wirkliches erbarmen mit der Überflutung! Die Natur holt sich ab und zu das zurück, was man ihr geklaut hat, damit der Mensch nicht vergisst, wer da eigentlich Fehler bei den Raumplanungen, Strassen,usw macht, der Mensch ist eben nicht Natur, nicht mehr!

  • Hans Müller am 22.07.2014 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    mir egal

    Mich stört das Wetter überhaupt nicht, denn fast jedes Jahr regnet es im Juli. Wer schön Wetter möchte muss halt verreisen. Vorallem ich habe im Juni das Wetter genossen jetzt im Juli muss ich sowieso arbeiten.

  • Arbias Raduni am 22.07.2014 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wald ZH

    In Wald ZH gab es erdrutsch und überschwemmungen

  • unma am 22.07.2014 17:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tun mir leid

    Mir tun die Leute leid die betroffen sind. Die Bauern die jetzt die Felder verwüstet haben und alle die die Wohnungen voll haben. Aber stimmt ja: die Bauern haben ja Subventionen. Das gehört also dazu. Wird mancher..... denken!!!