WEF-Protest

22. Januar 2020 14:31; Akt: 22.01.2020 14:31 Print

Linksextreme zünden Hecke von Ex-SNB-Chef an

«Den Bonzen kein ruhiges WEF»: Linksextreme steckten am Wohnsitz von Blackrock-Chef Philipp Hildebrand eine Hecke in Brand. Die Polizei ermittelt.

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Linksextreme WEF-Gegner legten am Wohnsitz von Philipp Hildebrand in Zollikon Feuer an dessen Hecke. Hildebrand war zwischen 2010 und 2012 Präsident der Schweizerischen Nationalbank, trat aber nach einer Affäre um Dollartransaktionen mit Insiderwissen von seinem Amt zurück. Danach wechselte er zum weltgrössten Vermögensverwalter Blackrock.

Die Linksextremen begründen ihren Angriff auf dem Portal barrikade.info damit, dass Blackrock ein langjähriger strategischer Partner des WEF sei, Hildebrand und die Institution aber ein Schattendasein fristen würden. Dabei repräsentiere er aber «die enge Verflechtung zwischen Politik und Kapital», die es ans Licht zu zerren gelte. Die Aktion richte sich denn auch gegen die «Hinterzimmerdiplomatie am WEF» auf Kosten der «unteren Klassen», heisst es.

Polizei ermittelt

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt auf Anfrage den Vorfall. Man habe Ermittlungen gegen die Täterschaft eingeleitet. Derweil rufen WEF-Gegner, darunter auch die Revolutionäre Jugend Zürich, für heute Mittwochabend zu einer Demonstration gegen das Forum um 18.00 Uhr auf dem Helvetiaplatz auf.

(pam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Philipp am 22.01.2020 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feuer frei

    Ja liebe Linksextreme: Es geht euch doch nur darum immer was anzuzünden. Probleme löst man so nicht, aber Hauptsache es brennt was.

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  • von rechts hört man das nicht am 22.01.2020 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Fertig mit Kuschelkurs

    Ich erwarte, das gegen diese Leute nun endlich hart vorgegangen wird!

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  • David Stoop am 22.01.2020 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Demontieren sich selber

    Mit solchen Aktionen demontieren sich die Linksextremen selber und fallen noch den ehrlich engagierten Aktivisten in den Rücken. Mit willkürlicher Brandstiftung gewinnt man keine Sympathien.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Helvetia am 23.01.2020 22:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts gedacht

    Vandalismus ist definitiv keine Lösung und untergräbt die Arbeit all derjenigen, die sich wirklich für unseren Planeten und für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Ironischerweise setzt der Heckenbrand auch noch CO2 frei.

    • OdinRagnar am 23.01.2020 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Helvetia

      Ja aber die Hecke ist Nachhaltig, Ironie off

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  • Volle Kraft , stinki winki am 23.01.2020 21:17 Report Diesen Beitrag melden

    No england dann

    Li Re u 20sek streben was wef der future bringt . ...mit grossem engagement und grosser courage 334kmh schnell unteri. Oder via little brother

    • Reto Hoppler am 23.01.2020 21:36 Report Diesen Beitrag melden

      volle kraft, stinki winki

      sorry, wollte nur wissen ob meine message ankommt

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  • nibelungen am 23.01.2020 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Alles GTs Schuld !

    Es geht auf, was GT gesät hat !

  • Beatrice Trachsel am 23.01.2020 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Proteste

    Vandalismus und Zerstörungsdrang sind offenbar heute eine Hobby-Beschäftigung. Wenn die Verursacher nicht bestraft werden, nimmt es kein Ende.

  • Cavi33 am 23.01.2020 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Politisches Problem

    Man kann ja eine eigene Meinung haben, Linke Idioten, das geht einfach zu weit. Langsam driften wir in der Schweiz immer weiter in extreme Ansichten und Einstellungen ab. Das ist aber auch ein juristisches Problem, wenn man die Gerichtsentscheide liest wundert das doch niemanden mehr.