#MeToo

08. Oktober 2018 16:50; Akt: 08.10.2018 16:53 Print

«Männer wissen nicht mehr, was erlaubt ist»

von Noah Zygmont - Wie geht es den Männer in der #MeToo-Debatte? Nicolas Zogg von Männer.ch erklärt im Interview, warum die Männer verunsichert sind.

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«Die Mehrheit der Männer wird nach der Debatte weitermachen wie bisher. Die grosse Mehrheit der Männer zieht den Kopf bei der Thematik ein», sagt Nicolas Zogg von Männer.ch. Mit einer neuen Kampagne unter dem Hashtag #mehrmännlichkeiten will die Organisation CFD gegen veraltete Bilder von Männlichkeit ankämpfen. «Unser veraltetes Männlichkeitsbild hat einen sehr direkten Bezug zu Gewalt. Männer üben oft Gewalt aus, weil sie verunsichert sind», sagt Klausener. In dieser Diskussion habe #metoo geholfen. #metoo hat unzählige Fälle ans Tageslicht gefördert – auch von Frauen. Der Schauspieler Jimmy Bennett beschuldigte etwa Schauspielerin Asia Argento (im Bild) eines sexuellen Übergriffs. (30. September 2018) Jimmy Bennett spielte 2004 in dem Film «The Heart Is Deceitful Above All Things» Asia Argentos Sohn. Die Schauspielerin soll 2013 den Minderjährigen sexuell missbraucht haben. Er fordert nun Schadenersatz. Die heute 42-Jährige soll Bennett 2013 in einem Hotelzimmer sexuell missbraucht haben. Die #MeeToo-Bewegung wurde durch den Fall Harvey Weinstein ins Rollen gebracht. Plädiert auf nicht schuldig: Harvey Weinstein erscheint zum Gerichtstermin in New York. (5. Juni 2018) Wieder auf freiem Fuss: Harvey Weinstein wurde am Freitag gegen eine Kaution und mit einer elektronischen Fussfessel wieder freigelassen. (25. Mai 2018) Harvey Weinstein stellt sich in New York der Polizei. Weinstein wurde vor dem Gebäude von dutzenden Fotografen und Fernsehteams erwartet. Lassen sich derzeit gerade scheiden: Harvey Weinstein mit Georgina Chapman. (Archivbild) «Da war ein Teil von mir, der schrecklich naiv war – ganz klar, so naiv»: Georgina Chapman. Klage am Hals: Die Schlilnge um Harvey Weinstein wird immer enger. (22. Februar 2015) «Weshalb ziehen wir den Präsidenten nicht zur Rechenschaft?»: Drei weitere Frauen werfen Trump vor, sie belästigt zu haben. (11. Dezember 2017) Rückzug: Al Franken (M.) vor seiner Ankündigung im Capitol von Washington. (7. Dezember 2017) «Es widerspiegelt genau, wer du warst»: Moderator John Oliver (links) legt sich öffentlich mit Dustin Hoffman an. Dem Schauspieler wird sexuelle Belästigung vorgeworfen. Konsequenzen: Demokrat John Conyers tritt zurück. (4. November 2017) Ein ehemaliger Staatsanwalt soll die Anschuldigungen gegen ihn überprüfen: Stardirigent James Levine. (Archivbild) Soll angeblich Ferien im Tessin machen: Der US-Produzent Harvey Weinstein, dem über 50 Frauen vorwerfen, er habe sie sexuell belästigt. (Archiv) «Wir können dieses Verhalten nicht tolerieren, und wir werden es nicht tolerieren»: Paul Ryan, Vorsitzender des Repräsentantenhauses. (28. November 2017) «Today» war gestern: Der entlassene Moderator Matt Lauer auf einem Bild von April 2016. Die britische Schauspielerin Kadian Noble hat Harvey Weinstein der sexuellen Nötigung angeklagt. Er habe zudem gegen Gesetze gegen Sexhandel (zu Deutsch: «sex trafficking») verstossen. (Archiv) Soll Frauen während Wahlkampfauftritten belästigt haben: Al Franken anlässlich einer Pressekonferenz in Washington. (27. November 2017) Angestellte sollen Grenzen überschritten haben: Ein Handy mit einer App von Massage Envy an einer Wellness-Messe in New York. «Unsere gesamte Gesellschaft ist an Sexismus erkrankt»: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. (25. November 2017) Erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung und Belästigung: Natalie Portman am Vulture-Festival in Hollywood. (19. November 2017) Rechnet mit Harvey Weinstein ab: Uma Thurman, hier bei den Filmfestspielen in Cannes. (18. Mai 2017) Wegen Vergewaltigung zu einer neunjährigen Gefängnisstrafe verurteilt: Robinho im Trikot von AC Milan. (Archiv) Er sei über die Vergewaltigungs-Anschuldigung «schockiert und traurig»: Nick Carter von den Backstreet Boys an den 52. Country Music Awards in Las Vegas. (2. April 2017) Sie sei damals 18 und noch Jungfrau gewesen. Nick Carter war 22 Jahre alt, schreibt Sängerin Melissa Schuman auf ihrem Blog. (10. Dezember 2003) Gehört zu den Missbrauchs-Opfern von Larry Nassar: Turn-Olympiasiegerin Gabrielle Douglas. Wurde von Harvey Weinstein begrapscht: Ambra Battilana Gutierrez. Nicola Werdenigg, eine ehemalige Skirennfahrerin, hat über schockierende Zustände im österreichischen Skisport der 70er-Jahre berichtet: Ein Bild der Skirennfahrerin (undatierte Aufnahme). Bild: Facebook/Nicola Werdenigg Auch den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton holen Missbrauchsvorwürfe ein: Bill Clinton bei einer Rede im Jahr 2016. Foto: John Locher (Keystone) «Ich habe mich zeitweise taktlos verhalten und übernehme dafür die Verantwortung»: Charlie Rose. (Archivbild) Der französische Chansonnier, Fotograf und Schauspieler Serge Gainsbourg (1928–1991) und seine zukünftige Frau Jane Birkin am 26. Mai 1971. Stellt sich auf die Seite von Weinstein und Spacey: Der britische Sänger Morrissey bei einem Auftritt in Kalifornien. (Archiv) «In den letzten 50 Jahren hatte ich sexuelle Beziehungen zu etwa 50 sehr attraktiven Frauen», schreibt ein Richter am Obersten Gericht von Ohio demonstrativ auf Facebook: Bill O'Neill. (Archiv) Es soll eine «Reihe von Beschwerden» geben: Die Teilnehmer des UNO-Klimagipfels in Bonn. (15. November 2017) Auch er ist mit Vorwürfen konfrontiert: Sylvester Stallone während einer Pressekonferenz für den Film «Creed». (6. November 2015) «Unangemessenes Verhalten»: Das Old Vic Theater in London hat 20 Vorwürfe gegen seinen früheren künstlerischen Leiter Kevin Spacey gemeldet. Will nicht mit Filmproduzent Bret Rattner an das Set: «Wonder Woman»-Darstellerin Gal Gadot. (25. Mai 2017) Fünf Frauen haben Vorwürfe gegen den US-Republikaner erhoben: Roy Moore. (Archivbild) Sitzt wegen Besitzes von Kinderpornografie im Gefängnis: Der ehemalige Arzt der US-Kunstturn-Nationalmannschaft Larry Nassar bei einer Anhörung in Michigan. (17. Februar 2017) Beschuldigt Nassar, sie sexuell missbraucht zu haben: Die 23-jährige US-Turnerin und Goldmedaillen-Gewinnerin Aly Raisman. Unter den vielen Demonstranten waren auch die Schauspielerin Frances Fisher und die afroamerikanische Aktivistin Tarana Burke, deren «#MeToo»-Slogan («Ich auch») von der US-Schauspielerin Alyssa Milano aufgegriffen und verbreitet worden war: Frauen mit «#MeToo»-T-Shirts und Postern über den Hollywood Boulevard und am Dolby Theatre vorbei, wo seit 2002 die Oscar-Trophäen verliehen werden. (12. November 2017) Verbreitet ein Erlebnis über sexuelle Nötigung auf Twitter: Pitch-Perfect-Star Rebel Wilson. Fühlte sich von Brett Ratner blossgestellt: Schauspielerin Ellen Page. Die US-Torhüterin Hope Solo sagt, Sepp Blatter habe ihr bei der Verleihung des Ballon d'Or im Januar 2013 an den Po gefasst: Solo und Blatter (rechts) verleihen Abby Wambach ihre Auszeichnung im Kongresshaus Zürich. (7. Januar 2013) «Diese Geschichten sind wahr»: US-Comedian Louis C. K. hat vor mehreren Frauen masturbiert. (15. September 2017) Eine Schauspielerin wirft Steven Seagal sexuelle Belästigung vor – er soll bei einem Vorsprechen seine Hose geöffnet haben: Der 65-Jährige an einer Pressekonferenz. (Archiv) Wartete angeblich im durchsichtigen Négligé auf ihren Leibwächter: Popstar Mariah Carey. Laut einem Freund Haims gab Sheen dem Jungen Gras zu rauchen und hatte Sex mit ihm: Charlie Sheen (hinten Mitte) mit Corey Haim (l.) und Kerri Green auf einem Promotion-Bild zum Film «Lucas» von 1986. (20th Century Fox Film) Wurde angeblich von einem Produzenten bedrängt: Schauspielerin Jane Seymour hier im Bett mit Roger Moore in einer Szene von «Leben und sterben lassen». Beurlaubung in gegenseitigem Einverständnis: Der Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan wird vorerst nicht mehr an der britischen Oxford-Universität unterrichten. Sex im Auto als Geheimnis: Gleich zwei Frauen sagen, es sei dazu gekommen; die eine sagt, es sei «sehr bruta gewesen. Auch weitere Frauen werfen Tariq Ramadan sexuelle Brutalität vor. (Archivbild) Jetzt distanziert sich auch der Schweizer Uhrenhersteller IWC von US-Schauspieler Kevin Spacey. Netflix hat sich bereits von ihm getrennt, ebenso seine Agentur und seine Sprecherin. Soll einen Mann sexuell belästigt haben, als dieser 15-jährig war, und am Set der TV-Serie «House of Cards» männliche Angestellte angefasst haben: Kevin Spacey reagierte auf den Vorwurf mit dem Bekenntnis, dass er schwul sei. (Archivbild) Kristina Cohen sagt aus, dass sie vor drei Jahren vom britischen Schauspieler Ed Westwick zum Sex gezwungen worden sei. (Archivbild) Wenige Tage nach seinem Rücktritt im Zuge der Affäre um sexuelle Übergriffe von britischen Politikern ist der Regionalminister aus Wales, Carl Sargeant, tot aufgefunden worden. Der prominente österreichische Grünen-Politiker Peter Pilz ist nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurückgetreten. Auch er soll eine Frau sexuell belästigt haben – als sie 17 Jahre alt war: Dustin Hoffman hat wegen des Vorfalls um Entschuldigung gebeten. (Archivbild) Zu Oralsex gezwungen oder masturbiert: Sechs Frauen werfen Brett Ratner vor, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. (Archivbild) Der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner tritt seine Haftstrafe wegen Sexting an. (6. November 2017) Fordert eine Kultur des Respekts: Theresa May hat weitere Massnahmen präsentiert, nachdem Fälle von sexuellen Übergriffen britischer Parlamentarier bekannt geworden sind. Zwei Frauen warfen ihm sexuelle Belästigung vor: Der Chefredaktor des renommierten Radiosenders NPR, Michael Oreskes, trat daraufhin zurück. (Archivbild) Der konservative britische Verteidigungspolitiker Michael Fallon musste Anfang November wegen ähnlicher Vorwürfe zurücktreten. (Archivbild) Der britische Labour-Politiker Clive Lewis soll eine Frau unsittlich berührt haben. Er bestreitet den Vorwurf. (Archivbild) Der Druck auf den britischen Kabinettschef Damian Green nimmt zu: Auf seinem Computer im Parlament soll sich pornografisches Material befunden haben. (Archivbild) Die New Yorker Staatsanwaltschaft fordert zahlreiche Dokumente bei TWC an: Harvey Weinstein. (Archivbild) «Ich hätte nicht mit ihm verheiratet sein wollen»: Matt Damon soll nur davon gewusst haben, dass Weinstein ein Womanizer war. (23. Oktober 2017) «Da war mehr dran als an normalen Gerüchten»: Quentin Tarantino (l.) wusste nach eigenen Angaben von einigen Übergriffen von Harvey Weinstein (r.) auf Frauen – und tat nichts. (19. Oktober 2017) Tritt aus dem Verwaltungsrat seiner Produktionsfirma zurück: Harvey Weinstein. (Archivbild) Keine weitere Zusammenarbeit mit TWC geplant: Channing Tatum. (Archivbild) Als sie ihn abblitzen liess, sei er «aufgebracht» gewesen: «Game of Thrones»-Star Lena Headey. (Archivbild) Sagt, er habe in sie eindringen wollen: Die britische Schauspielerin Lysette Anthony ist die fünfte Frau, die Harvey Weinstein Vergewaltigung vorwirft. (Archivbild) Wirft Weinstein Vergewaltigung und Bezos Mitwisserschaft vor: US-Schauspielerin Rose McGowan. (Archivbild) Schauspielerin Rose McGowan soll von Weinstein gar Schweigegeld erhalten haben. Hat eine «schlechte Erfahrung» mit Harvey Weinstein gemacht: Schauspielerin Angelina Jolie. (Archivbild) Weinstein habe sie angefasst und wollte sie massieren: Gwyneth Paltrow. (Archivbild) Schauspielerin Ashley Judd gehört zu den Frauen, die gegen Weinstein Vorwürfe erheben. Der Filmproduzent war bereits mehrfach Gast am Zurich Film Festival, hier 2013.

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Nimmt der Mann die Debatte überhaupt ernst?

Ein Grossteil der Männer versucht weiterzumachen wie bisher. Die grosse Mehrheit der Männer zieht den Kopf bei der Thematik ein, aus Angst vor Kritik oder aus Bequemlichkeit. Diese Männer möchten nichts bewegen, weil sie keine Privilegien aufgeben wollen und selber einen geringen Leidensdruck haben. Viele sind aber auch sehr solidarisch und wollen etwas verändern, wissen zum Teil aber nicht genau wie. Ein Teil der Männer lehnt die Debatte grundsätzlich ab und findet sie übertrieben. Man könnte auch sagen, dass eine latente Frauenfeindlichkeit zu spüren ist.

Weshalb ist das so?

Viele empfinden sich als Mann in Frage gestellt und abgewertet. Die meisten Männer verhalten sich ja auch anständig. Und dennoch fällt man immer wieder in alte Verhaltensmuster und sexistische Denkweisen. Auch mir rutscht ab und zu ein unpassender Spruch über die Lippen – was mich dann nervt.

Was muss der Mann selber ändern?

Er muss sich mit den geltenden Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzen. Diese sind im Kern Unabhängigkeit, Stärke und Dominanz. Um ein «ganzer Mann» zu sein, muss man immer wieder beweisen, genug männlich zu sein. Das führt automatisch zur Abwertung von weiblichen Eigenschaften und Frauen. Weiter müssen Männer Erfahrungsberichte von Frauen anerkennen. Wenn verbale oder physische Übergriffe stattfinden, muss hingeschaut und eingeschritten werden.

Was müssen in Ihren Augen die Frauen überdenken?

Viele Frauen sind auch Trägerinnen von sexistischen Denkmustern und rückständigen Rollenbildern. Auch wenn sie in unserer Gesellschaft deutlich weniger Macht und Privilegien als Männer haben, geht es nur gemeinsam.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sb3003 am 08.10.2018 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man(n) darf nichts...

    Selber erlegt: Im Zug, die Dame vor mir hat geniest. Man sagt Gesundheit und bekommt als Antwort ich ha en Fründ, gäll! Bin aufgestanden und total perplex davon gelaufen.

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  • Silvio Bonacci-Ryser am 08.10.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Latente Frauenfeindlichkeit?

    Gerade solche Aussagen sind empörend. Nein, wir sind nicht latent frauenfeindlich. Wir lassen uns aber auch nicht zu Hampelmännchen degradieren, die jedes Wort und jede Bewegung vor Frauen erklären müssen, die teilweise geradezu auf der Jagd sind und mit Unterstützung der Medien und "neuen Männern" das Mannsein überhaupt abwürgen wollen. Ich bin in meinem Leben noch nie einer Frau respektlos begegnet oder habe sie in irgendeiner Form konfrontiert. Deswegen verweigere ich mich dieser bubihaften Manie sich für die eigene Existenz entschuldigen zu wollen.

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  • Mike am 08.10.2018 21:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eroberung vs. Sexismus

    Es ist schon schwierig inzwischen sich adequat als Verehrer und dem damit eingehenden Imponiergehabe (oder besser gesagt Balzverhalten) so darzustellen das man gleichzeitig sein Interesse zeigt und wirbt um ein nettes Mädel das einen Anspricht und man gefallen möchte zu entsprechen. Irgendwie wird ja doch meist vom Mann erwartet den ersten schritt zu machen, so ist es seit Jahrtausenden. Ist man jetzt Sexsistisch wenn man sich zu einer Frau hingezogen fühlt und einen das Herz in der Brust klopft ? Erregung ist doch nicht gleich sexistische degradierung. Dieses kribbelnde Gefühl sich den Mut zu fassen ein Mädel anzusprechen und gefallen zu wollen ist aufregend und stressig zu gleich. Unanständiges Verhalten ist s.V nicht zu dulden. Aber jedem Mann Sexismus aus herabwürdigen vorsätzen zu unterstellen finde ich unfair. Einem "Prinzen" sollte man auch die Möglichkeit geben den Hof zu machen ohne in als Sexbestie abzutun.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • peitschenpete am 09.10.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Zogg ist heisse Luft

    Je mehr Väter von der Erziehung ausgeschlossen werden, desto mehr Männer haben wir wie Zogg. Also Menschen, denen es nicht möglich ist, über den Tellerrand hinauszusehen. Männer sollten sich nicht so ändern, wie sich das so ein Zogg vorstellt. Im Gegenteil. Männer sollten ihre alten Tugenden zurückholen und vor allem beibehalten. So schlecht wie zurzeit über Männer geredet wird, könnte natürlich auch über Frauen geredet werden. Nur traut sich das keiner öffentlich. Zogg bleibt lieber im sicheren Schoss der Feministinnen. Weis er doch, dass er als Pudel nichts, rein gar nichts, bewegen wird.

  • peitschenpete am 09.10.2018 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Männer ist nicht gleich Zogg

    Was meint der mit veralteten Männerbildern? Wenn ich etwas ändern würde, dann das Bild das Herr Zogg vermittelt. Schlussendlich ist er ein ganz billiger Höseler, der einfach zu feige ist, die heißen Eisen anzufassen. Und weil er das nicht kann, pudelt er um die ideologischen Durchfall der Feministinnen rum und versucht irgendwie nicht anzuecken. So gesehen haben Sie recht, Herr Zogg. Es muss sich etwas ändern. Am besten um 180 Grad. Nämlich ihre Arbeit, ihren Auftritt, was rede ich da. Am besten einfach alles!

  • Peter am 09.10.2018 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Verstehe ich nicht

    Was ich nicht verstehe an MeToo ist folgendes. Angefangen hat das Ganze doch weil in Hollywood ein paar Typen ihre Position ausgenutzt und Frauen belästigt haben, und die ganzen Promis die davon wussten weggesehen haben. Also wieso müssen sich jetzt normale Männer in einen Topf mit Harvey Weinstein werfen lassen, während die Promis in Hollywood so tun als wären sie uns normalen Leuten moralisch überlegen? Da stimmt doch etwas nicht. Und wieso müssen wir überhaupt alles aus den USA übernehmen? Wir haben hier schliesslich eine ganz andere Kultur und andere Probleme als die Amerikaner.

  • Michel am 09.10.2018 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Kompliziertes Umfeld

    Schade für die jungen Männer. Durch übertriebenen egoismus und zugleich militanten Femminismus wird die Geselschaft langweilig und steril. Den Femministinnen wird "Mann" nie gerecht, Sie benötigen Gesetze, Anwälte, Drohungen, Erpressungen ...um existieren zu können. Mit den Frauenquoten wird das System Kollabieren. Gutenacht westliche Gesellschaft!

  • Marco am 09.10.2018 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon immer Single, M/26

    Schon immer Single, habe gelernt für mich selber zu schauen, mache die Wäsche, Koche für mich, habe mir eine schöne Wohnung geholt, kaufe mir mein Traummotorrad, sorge für meine Ratten ect. Wenn ich einkaufen gehe, sehe ich oft pärchen die sich in die Haare kommen wegen dem was sie einkaufen, dann kann ich nur lächeln. Ich habe damit abgeschlossen eine Freundin zu wollen, verbringe lieber Zeit mit meinen Tieren.