SBB kürzt Lohn

10. Dezember 2019 10:27; Akt: 10.12.2019 11:09 Print

Meyers Nachfolger wird 20 Prozent weniger verdienen

Schon vor der Medienkonfernz ist klar: Vincent Ducrot wird neuer SBB-Chef. Er wird jedoch einen tieferen Lohn erhalten als sein Vorgänger.

Meyer liess an der Halbjahresmedienkonferenz die Bombe platzen.

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Vincent Ducrot wird weniger verdienen als Andreas Meyer. Die SBB hat das Gehalt für den CEO gekürzt. Dies hat SBB-Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps» Mitte September erklärt.

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Das fixe und variable Gehalt werde 800'000 Franken betragen, ohne die Pensionskasse, was insgesamt maximal eine Million Franken bedeute, erklärte die 59-jährige Ökonomin damals. Dies «vereinfacht zwar nicht die Suche nach dem seltenen Edelstein», aber es sei nicht unmöglich, jemanden zu finden, erklärte Ribar damals mit Verweis etwa auf die Post.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin des derzeitigen SBB-Chefs muss zudem mehrere Landessprachen fliessend beherrschen, sagte die gebürtige St. Gallerin Ribar weiter. «Der Verantwortliche der SBB muss Französisch und Deutsch, wenn möglich auch Italienisch sprechen».

Nun wurde dieser «seltene Edelstein» gefunden. Die SBB hat für 13 Uhr eine Medienkonferenz angekündigt. Der Name des neuen Chefs sickerte jedoch schon vorher durch. 20 Minuten berichtet live von der Medienkonferenz.

(woz/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nardo am 10.12.2019 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Diebstahl am Volk

    Alles über 250'000.- an Gehalt (inkl. ALLER Vergütungen) für einen mit Steuergeld finanziertem Posten ist nichts anderes als Diebstahl am Volk. Ein Hohn für Leute die ihre Krankenkassen nicht bezahlen können und das obwohl sie doppelt so viel arbeiten.

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  • es Bébé am 10.12.2019 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ade

    Meyer soll 50% seines Lohnes abgeben, dies hat er schlichtweg nicht verdient. Erst Berlin, jetzt SBB, wie kann man so arrogant leben

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  • Absurde Managersaläre am 10.12.2019 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstbedienungsladen SBB

    Warum nur 20 Prozent weniger, nachdem man für Herrn Meyer extra um ca. 60 Prozent erhöht hatte, nämlich von 600'000 auf ca. 1 Million? Warum wird nicht wenigstens um 40 Prozent auf die alten 600'000 CHF reduziert? Die meistens Schweizer haben doch auch bestenfalls stagnierende Löhne! Selbst Bundesräte oder US-Präsidenten kriegen weniger.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Geissenpeter am 11.12.2019 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gehalt ohne Pensionskasse 800k ?

    wieso geben die den Lohn ohne Pensionskasse an? Damit es tiefer aussieht. Gibt's bei uns nicht.

  • Hotwith am 11.12.2019 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    egal

    sind immernoch 500'000.- Fr. zu viel.

  • 8400 am 11.12.2019 11:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hmm

    der arme, unter mir ist noch eine günstige Wohnung frei 1200fr monatlich in Winterthur gleich neben dem Caritasladen.

    • 8400 am 11.12.2019 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
      Giphy Giphy
    • 8400 am 11.12.2019 11:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
      Giphy Giphy
    • 8400 am 11.12.2019 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @8400

      er kann auch bei mir paar Nächte pennen no Problem

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  • Christopher Adlerauge am 11.12.2019 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht Wert

    Andreas Meyer hat viel zu viel bekommen! Geleistet hat er nicht einmal für 1/4 seines Lohnes. Wenn es auf die Verantwortung bezieht, dann musste ein Bundesrat etwa 50 Millionen pro Jahr bekommen: Wertschöpfung des Betriebes zu Wertschöpfung oder verständlicher ausgedrückt BiP der Schweiz!

  • Traurig am 11.12.2019 01:48 Report Diesen Beitrag melden

    Fake News

    20% weniger Lohn dafür 40% mehr Boni. Von der Strasse kann man es ja Quersubventionieren lassen.

    • Xeno72 am 11.12.2019 19:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Volkswille@Traurig

      Diese Quersubventionierung wurde in zahlreichen Abstimmungen vom Souverän beschlossen.

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