Schützenhilfe für SVP

08. Dezember 2013 09:26; Akt: 08.12.2013 11:04 Print

Minder kämpft gegen Massen-Einwanderung

Ständerat Thomas Minder weibelt an vorderster Front für die SVP-Masseneinwanderungs-Initiative. Diese sei noch wichtiger als seine Abzockerinitiative, meint der Parteilose.

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Thomas Minder kämpft mit allen Mitteln für die SVP-Masseneinwanderungsinitiative. (Bild: Keystone)

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Der parteilose Ständerat Thomas Minder setzt sich im Abstimmungskampf an vorderster Front für die Masseneinwanderungsinitiative ein. «Ja, ich werde mich voll für ein Ja zur Masseneinwanderungsinitiative einsetzen und an diversen Veranstaltungen auftreten», sagt Minder gegenüber «SonntagsBlick» – und ergänzt: «Diese Volksinitiative ist noch wichtiger als meine Abzocker-Initiative.» Denn die Zuwanderung sei für die Schweiz schlimmer als die Abzockerei.

Minders erster Auftritt folgt bereits in etwas mehr als einer Woche. «Er wird zusammen mit anderen Unternehmern in der Vorweihnachtswoche auftreten und sich für unsere Initiative starkmachen», bestätigt SVP-Generalsekretär Martin Baltisser im «SonntagsBlick».

«Schweiz ist zu klein»

Thomas Minder ist ein heftiger Kritiker der Personenfreizügigkeit. Unternehmern wirft er bei der Rekrutierung von Arbeitnehmern Verantwortungslosigkeit vor: «Firmen sind nur an Umsatz- und Gewinnmaximierung interessiert. Es interessiert sie nicht, wie hoch die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist.» Die Schweiz sei überhaupt nicht auf die Ausländer angewiesen, wie die Wirtschaftsverbände immer behaupten würden, findet er. Es hätte genug gut ausgebildete Fachkräfte, die arbeitslos sind.

Überdies findet der parteilose Politiker, dass die Schweiz aus allen Nähten platze. Die Landschaft werde immer mehr verschandelt. Und, so Minder weiter: «Acht Millionen Einwohner - davon 23,3 Prozent Ausländer - sind für die kleine Schweiz mehr als genug.»

(kub)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J.L. am 08.12.2013 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird langsam Zeit

    Das sehe ich auch in meiner Abteilung, es werden nur noch EU Bürger eingestellt, obwohl für diese Arbeit genug CH Leute geben würde.

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  • Pascal R am 08.12.2013 09:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mann des volkes 

    wieder ein politiker der fürs volk känpft und nicht für seine geldbörse! hoffe auch, dass wir der übertrieben grossen einwanderung den riegel vor scieben können! wie sollen unsere kinder und kindes kinder sonst einmal aufwachsen?!

  • peter kuratli am 08.12.2013 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    stop der massenkarambollage

    bravo..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Stephan Hänni am 08.12.2013 21:08 Report Diesen Beitrag melden

    Herzlichen Dank Herr Minder!

    Jahr für Jahr wandern netto 80'000 zusätzliche Personen ein. Bildlich gesprochen entsteht jedes Jahr im Land verteilt eine neue Stadt Luzern. Wolf Linder, der frühere Professor für Politikwissenschaften in Bern bringt es auf den Punkt: Es gibt Einwanderung bis zu dem Moment, bei dem unsere Löhne auf das europäische Durchschnittsniveau sinken, die Steuern höher, die Sozialversicherungen tiefer sind, beide ebenfalls im europäischen Schnitt. Erst dann hört nach Marktprinzipien die Einwanderung auf. Wollen wir das?

  • Patrizia Eberli am 08.12.2013 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    parteilos...

    Parteilos - das ist ja ein Witz. Der einzige Grund, warum er wohl nicht SVP-Mitglied ist, ist die Tatsache, dass sogar diese Partei zu wenig rechts ist...

  • sommi gust am 08.12.2013 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Zuviel ist zuviel!

    Herzlichen, aufrichtigen Dank an Herrn Minder! Hoffentlich wir die Mehrheit der Schweizer Stimmbürger Ihren Ratschlag befolgen. Ich wünsche uns Glück!

  • Walter Schleiss am 08.12.2013 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er hat recht

    Herr Minder hat in dieser Beziehung recht. Über 23% Ausländeranteil ist für ein Land enorm viel. Wir platzen wirklich aus allen Nähten.

  • Pit Rorschach am 08.12.2013 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Das braucht die Schweiz

    Schweizer wie Thomas minder braucht die Schweiz. Schweizer, die für unsere Freiheit und unser Wohlergehen einstehen. Verständlich, dass dies den Unternehmensverbänden nicht passt, unverständlich, dass die anderen Parteien uns lieber billig verkaufen statt für unser Wohlergehen zu kämpfen.